Und hier noch etwas aus der philosophischen Mottenkiste: Hier liegt der fundamentale Unterschied zur Physik: Wissenschaftler bekämpfen sich nicht, weil es eine Fraktion ‚Welle‘ und eine Fraktion ‚Teilchen‘ gäbe. Sie haben gelernt, das Paradoxon nebeneinander stehenzulassen. Doch in diesem Krieg sterben reale Menschen für ihre Teilwahrheiten. Ein wahrer Frieden kann deshalb nicht darin bestehen, dass eine Seite die andere vernichtet oder bekehrt. Frieden beginnt dort, wo wir die erkenntnistheoretische Sackgasse verlassen, beide Perspektiven in ihrer vollen Tragik nebeneinander ausbreiten und sie als zutiefst menschliche Realitäten anerkennen – und in diesem Sinne segnen.
Vielleicht führt uns der Vergleich mit der Physik noch ein Stück weiter: So wie die Begriffe ‚Welle‘ und ‚Teilchen‘ nur unvollständige, menschliche Krücken sind, um eine unbegreifliche Quantenrealität zu beschreiben, so sind auch die Kriegsnarrative beider Seiten möglicherweise grundfalsch. Sie klammern sich an historische Ausschnitte und ideologische Begriffe, die der komplexen, menschlichen Gesamtwirklichkeit niemals gerecht werden können. Das Beharren auf der eigenen ‚Wahrheit‘ ist dann keine Tragödie der Unvereinbarkeit, sondern die intellektuelle Sackgasse zweier Beobachter, die blind für das große Ganze sind.
@maxotte_says Vielleicht, weil es zwei gleichberechtigte Perspektiven gibt, geben *muss*? Das Doppelspaltexperiment führt vor Augen, dass Wahrheit vom Beobachter abhängt. Es existieren zwei unvereinbare Realitäten nebeneinander, die in sich selbst absolut logisch und widerspruchsfrei sind.
@SHomburg Was ist eigentlich mit Prof. Christof Kuhbandners Studie zur Übersterblichkeit nach der Impfung? Der ist doch zu demselben Ergebnis gekommen. Auch hat er den Geburtenrückgang untersucht. https://t.co/GzST5VlW07
@Leahvonroden@orlando1678 Unverkennbar aus der Epoche der sog. "Wiener Klassik" - könnte also Mozart, Beethoven oder Haydn sein. Vielleicht noch Franz Schubert. Ferner sind Strömungen des Neoklassizismus möglich.
@Alice_Weidel Die Idee ist ja ganz hübsch: Grüner Stahl, dessen Herstellung im besten Falle eine positive Umweltbilanz hat. Aber bevor man die gesamte Produktion grundlegend umkrempelt, sollte man die Machbarkeit prüfen. (Gilt nicht für Grüne, die hier nur ihre Macht ausbauen wollen)