Unsere Gedanken sind bei den Opfern dieser schrecklichen Tat, bei ihren Freunden & Familien. Wir danken den Einsatzkräften vor Ort und hoffen, dass die mutmaßlichen Täter schnell gefasst werden. Es erschüttert uns, dass ein Tag der Liebe angegriffen wird. Wir stehen zusammen.
@uzunabdurrahman Allah rahmetiyle muamele etsin. Taksiratini af eylesin. Cennetü-l Firdevs'de Efendimiz Muhammed Aleyhisselama komşu eylesin. Başınız sağolsun.
Hollywood-Größen wie Brad Pitt, Joaquin Phoenix und Alfonso Cuarón haben als Executive Producer das Drama „The Voice of Hind Rajab“ unterstützt, das am 3. September 2025 beim renommierten Filmfestival in Venedig Weltpremiere feiert und für Tunesien ins Oscarrennen geschickt wird. Regie führt die zweifach Oscar-Nominierte Kaouther Ben Hania.
Mit „The Voice of Hind Rajab“ kommt die Geschichte des fünfjährigen Mädchens Hind Rajab auf die Leinwand, deren Ermordung zum internationalen Symbol der Kinderopfer des Genozids in Gaza wurde.
Im Januar 2024 wurde das Auto, in dem die Familie von HInd in Sicherheit zu flüchten versuchte, von Israels Militär angegriffen, wobei Hind als Einzige zunächst überlebte und über Stunden in dem zerstörten Wagen zwischen Leichen ausharrte, während sie mit dem Palästinensischen Roten Halbmond telefonierte, der verzweifelt versuchte, Rettung zu schicken. Ihre Schilderungen, ihre Angst und das dramatische Audiomaterial gingen um die Welt, Proteste und Initiativen entstanden, nicht zuletzt weil die Sanitäter, die Hind retten wollten, ebenfalls erschossen wurden; die Leichen wurden erst Wochen später geborgen. Forensische Analysen zeigten später: Israel schoss 335 mal auf das fünfjährige Kind.
„Das Projekt war elektrisierend, so unmittelbar, so lebendig“, erklärt die tunesische Regisseurin Ben Hania. Der Film setzt bewusst darauf, Gewalt nicht explizit zu zeigen, sondern das Warten, die Angst und die Stille im Zentrum zu lassen. Ben Hania sagt: „Ich kann keine Welt akzeptieren, in der ein Kind um Hilfe ruft und niemand kommt. Dieses Versagen gehört uns allen. Die Geschichte betrifft nicht nur Gaza. Sie steht für universelle Trauer.“
Dass sich Brad Pitt und co. nun als Co-Produzenten einschalten, verleiht dem Film ein zusätzliches internationales Gewicht. Es ist eine eher symbolische Geste in Form von Finanzierung und Bekanntmachung. Aber die Geste fällt auf. Mitgefühl für die palästinensischen Opfer des israelischen Genozids macht sich offenbar auch in Hollywood breit.