@rijkhoff@Labor2b@robvegas Nicht ablenken es ging um die Autobahn nicht um täglich. Hör auf der Autobahn tanken oder laden muss ist lange unterwegs, die Wahrscheinlichkeit ist mit Elektro viel höher. Und mit CO2 und Geld rechnet sich der Diesel immer noch und hat noch sparpotenzial
@rijkhoff@Labor2b@robvegas Zu Hause und öffentliche Infrastruktur an der Straße ist nicht dasselbe. Und hier in meinem Viertel leben mehrere tausend Menschen und es gibt genau zwei ladestationen. Bloß noch eine Tankstelle mit zwei weiteren. Und hey so ein bisschen PKW kommt viek weiter als das elektroauto
@rijkhoff@Labor2b@robvegas Zu Hause laden? Also ich kann das dchon mal nicht, der Diesel Kevin wird üblicherweise auch nicht zu Hause laden können, mit Treibstoff aber gute Chancen haben an der Autobahn nicht tanken zu müssen, Elektro kevin ist die Wahrscheinlichkeit groß an der Autobahn laden zu müssen.
@MStones12345@OERRBlog Wenn es z.B. vor 20 Jahren 100 taschendiebstähle gab und sonst weiter nichts, jetzt aber 10 Vergewaltigungen und 50 Körperverletzungen, dann sagt diese Statistik dass es 40% sicherer geworden ist. Tatsächlich ist das nicht mal eine Halbwahrheit.
@robvegas Ich gehe mal davon aus, dass Du ein Elektroauto fährst. Was hälst Du von dieser Berechnung? Also ich meine die Zahlen. Nicht, ob sie Dir gefällt.
@Labor2b@robvegas Ob der Elektro-Kevin lernt, daß an der Autobahn nicht nur der Diesel und das Essen , sondern auch auch der Strom viel teurere ist, als abseits? Vermutlich nicht.
@Spreebabylon Die lassen sich von dern Linken halt dulden, so what. Ist doch nicht das erste Mal, daß die CDU nur regieren kann, weil die Linke s ne Duldung macht - alles gegen die AfD halt. Die CDU sit der Inbegriff für Opportunismus - es gibt nichts, was die Partei ernsthat zerreißen köntne.
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Die Doofen wählen falsch
Ach, so ist das also.
Die AfD wird offenbar besonders dort gewählt, wo Menschen nicht genügend akademisch veredelt wurden. Bei den Handwerkern. Bei den Bauarbeitern. Bei den Kanalreinigern. Bei den Straßenfegern. Bei den Leuten mit Lehre, Meisterbrief, Schichtplan, Werkzeugkoffer, öligen Händen und einem seltsamen Hang dazu, morgens aufzustehen und tatsächlich etwas zu reparieren.
Der Plebs also.
Na dann ist ja alles erklärt.
Wenn der Wasserhahn tropft, rufen wir künftig bitte nicht mehr den Klempner. Der könnte ja politisch falsch vorgeprägt sein. Dann lieber eine frisch habilitierte Genderforscherin mit moralisch einwandfreiem Haltungsprofil. Wenn der Abfluss verstopft ist, bitte keine Rohrreinigung. Zu gefährlich. Wer weiß, was diese Leute wählen. Dann lieber ein intersektionales Team für Abwasserdiversität. Wenn der Strom ausfällt, bitte keinen Elektriker mit Berufsschule und Gesellenbrief. Vielleicht hat der am Ende eine Meinung zur Energiepolitik. Dann doch lieber einen sozialpädagogischen Arbeitskreis mit Kerzenkreis und Netzanschlussfantasie.
So sieht die neue deutsche Klassenverachtung aus. Früher schaute der Adel auf die Arbeiter herab. Heute macht das ein Teil des akademischen Milieus mit Masterabschluss, MacBook und Angst vor körperlicher Arbeit.
Und natürlich klingt es immer besorgt. Nie verächtlich. Man spricht nicht von dummen Leuten. Man spricht von „Bildungsgrad“, „Polarisierung“, „Demokratiekompetenz“, „Anfälligkeit“, „Desinformation“ und „sozioökonomischen Faktoren“. Das ist viel eleganter. So kann man Verachtung in Tabellenform bringen und sich dabei für aufgeklärt halten.
Dabei wäre die eigentliche Frage gar nicht so schwer.
Warum fühlen sich ausgerechnet jene Menschen von SPD, Linken und Grünen nicht mehr vertreten, die früher angeblich deren Kernklientel waren? Warum wenden sich Arbeiter, Handwerker, kleine Selbstständige, Menschen außerhalb der urbanen Wohlfühlzonen ab? Warum haben Parteien, die jahrzehntelang von Arbeit, Aufstieg und sozialer Sicherheit gesprochen haben, heute oft mehr Verständnis für akademische Symbolkämpfe als für Leute, die unter Energiepreisen, Migration, Bürokratie und Abgabenlast ganz praktisch leben?
Aber diese Frage ist unbequem.
Viel angenehmer ist die Diagnose: Die Leute sind halt nicht gebildet genug.
Das ist wunderbar praktisch. Dann muss man sich mit den eigenen Fehlern nicht beschäftigen. Nicht mit der Energiewende, die von sehr klugen Akademikern geplant wurde und nun Industrie, Netze und Strompreise stresst. Nicht mit Bürokratiegesetzen, die ebenfalls nicht von Kanalreinigern geschrieben werden. Nicht mit Sozialstaatsversprechen, die von gebildeten Politikern formuliert werden, bis irgendwann andere sie bezahlen müssen. Nicht mit Kontrollgesetzen, Berichtspflichten, Förderprogrammen, Quotenlogiken, Verordnungen und moralischen Belehrungen, die selten aus der Meisterwerkstatt kommen.
Die ganzen „Doofen“ bauen Häuser, reparieren Heizungen, verlegen Kabel, fahren Müllwagen, schweißen Geländer, reinigen Rohre, asphaltieren Straßen, gründen Betriebe, bilden Lehrlinge aus und zahlen Steuern.
Die ganz Klugen schreiben ihnen dann auf, welche Formulare sie dabei vergessen haben.
Herzlichen Glückwunsch.
Natürlich schützt ein niedriger Bildungsabschluss nicht vor Unsinn. Aber ein akademischer Abschluss schützt ebenfalls nicht vor Ideologie. Das ist vielleicht die größte Kränkung für jene, die Bildung mit Weisheit verwechseln. Man kann promoviert sein und trotzdem wirtschaftlich naiv. Man kann Professor sein und trotzdem keine Ahnung haben, wie ein Betrieb läuft. Man kann wissenschaftlich sprechen und politisch vollkommen weltfremd sein.
Und man kann Hauptschule, Lehre und Meisterbrief haben — und am Ende eine Firma führen, Arbeitsplätze schaffen und mehr reale Verantwortung tragen als ein ganzes Seminar über postkoloniale Stadtmöblierung.
Vielleicht ist genau das der blinde Fleck.
Dieses Land wird nicht nur von Menschen getragen, die reden können. Es wird von Menschen getragen, die etwas können.
Und wenn diese Menschen politisch abwandern, ist die dümmste aller Reaktionen, ihnen zu erklären, dass sie vermutlich zu wenig Bildung haben. Das ist ungefähr so klug, wie einen langjährigen Stammkunden beim Hinausgehen noch schnell zu beleidigen und sich danach über sinkende Umsätze zu wundern.
Die Jugendstudie „Jugend in Deutschland 2024“ zeigte schon, dass die AfD bei jungen Menschen stark zulegte; zugleich wurde viel über Unsicherheit, Zukunftsangst und politische Unzufriedenheit gesprochen. Genau das wäre der Ansatzpunkt: Warum verlieren etablierte Parteien gerade bei denen Vertrauen, die sie angeblich schützen wollen?
Aber statt das ernsthaft zu fragen, kommt wieder der alte Reflex: Wer falsch wählt, wurde falsch belehrt.
Das ist kein demokratischer Gedanke. Das ist Erziehungsfantasie.
Eine erwachsene Politik würde sagen: Wenn Arbeiter, Handwerker, kleine Selbstständige und junge Menschen uns nicht mehr glauben, müssen wir herausfinden, was wir falsch machen.
Eine selbstgerechte Politik sagt:
Diese Leute müssen besser informiert werden.
Und genau deshalb stehen wir, wo wir stehen.
Die angeblich Dummen wählen vielleicht falsch.
Aber die angeblich Klugen haben das Land vorher so regiert, dass die angeblich Dummen, der Plebs, überhaupt erst auf diese Idee kamen.
@EinzigArtig04 Wieviel Wähler andere Parteien kennen deren Programm? Vermutlich nicht mal alle Parteimitglieder. Würden alle CDU-Wähler deren Priogramm kennen, wäre die Partei da wo die SPD heue schon steht - also wo sie in Sachsen-Anhalt steht.
@backbord161 Widerspruch landet doch jetzt scon vorm Kadi - 'schwarzer Peter' sagen reicht das schon. für eindeutig legale Meinungsäußerungen gibt es jezt auch schon Strafen per Gwericht. Wo ist also der Unterscied?
@RadicWolfgang@Martin_Sichert Dann wähle die halt nicht. Ins Rathaus kommt, was gewählt wurde. Sowas nennt sich Demokratie (allerdings nicht UNSERE Demokratie, die hat die SED erfunden).
@Karl_Lauterbach Nicht tiktok verzerrt irgendwas sondern die Videos mancher Parteien sind einfach so grottig dass sie eh keiner sehen will, und dann die Parteien in der Bewertung auch runterrutschen. Linke und AfD haben einfach die besten Social-Media-Teams
@HeyImJanni Wirtschaftspolitik machen außer Like alle aufgeführten Rechte Politik, nur Gesellschaftspolitisch klaffen die Vorstellungen auseinander. Der Unterschied zu Ida ist nur das jeder alles wählen kann wegen Verhältniswahltecht.
@pascalmeiser Tief rot und grün regieren Berlin, vier Jahre später hat de AfD eineabsolute Mehrheit. Nichts davon gehört zu dem was ich mir wünsche. Das eine wäre aber die unvermeidliche Folge des anderen
@jonas18121996 Ich hoffe die vier sitzen schon vor dem Einschlag im Atombunker. Obwohl, sollte man das wirklich hoffen? Ich sehe meinen dass wir alle einen solchen Bunker bräuchten noch nicht bekommen ...
@SZ Solange er Geld einbringt? Merke private Sender brauchen keine Gebühren, die müssen tatsächlich Geld verdienen. Blöde Sache. Total kapitalistisch und so. Am besten abschaffen und stattdessen noch vier weitere öffentlich-rechtliche ...