@SchmolkeUlrich@JanvonHein1@keypousttchi@FranzOnBrands Ich meine mich zu erinnern, dass mal Klausuren an einen Korrektor per Post zugestellt wurden, die der Postbedienstete dann in der Papiertonne ablegte...ob mit oder ohne Abstellerlaubmis, weiß ich nicht. Jedenfalls kam die Müllabfuhr pünktlich...
@Bjoern_Peters@larissafusser Dieser Mensch gruselt mich auch, er hat den Blick eines Fanatikers. Es mangelt ihm aber nicht an Intelligenz, was ich manchen Grünen durchaus attestieren würde...das macht es aber nicht besser, im Gegenteil.
Und die, die ihr Geld verprasst haben, sind dann fein raus? Weil sie sich auf die verlassen, die brav in die Pflegeversicherung eingezahlt und privat vorgesorgt haben? Das soll genau warum fair sein?
Und wieso soll das nicht dazu führen, dass alle ihr Geld raushauen und sich auf den Staat verlassen?
Schon jetzt lohnt sich Leistung und Eigenverantwortung kaum noch.
@Markus_Wojahn@DrJohannesHartl Mein tiefempfundenes Beileid, Herr Wojahn.
Es ist ein gutes, schönes Bild, ohne jede Bitternis oder Angst oder Verzweiflung im Blick Ihres Vaters. Möge es Ihnen Trost spenden.
@Markus_Wojahn@CG70297229 Ich auch. Einen Gang durch die Spülmaschine später fand die Frau Mutter, dass so eine Kugel vortrefflich tauge, um einer geöffneten Sektflasche die Kohlensäure zu erhalten😄.
@milaromcp@mawilms Mit zwei Twingos mal nach ner Fete 32 Kisten Bier weggeschafft 😄...das Problem lag dann eher in der Beladung der Wagen des Getränkemarktes, weil man nicht zig mal laufen wollte. Dabei waren je 3 Stiegen vorschriftsmäßig angegurtet als "Beifahrer" 😅🥳. Die Blicke waren göttlich.
Wir (https://t.co/GhtkgZ1qz8) verkaufen gerne in Europa. Und hören trotzdem damit auf.
Was kostet z. B. ein Paket nach Österreich? 14,50 € Porto.
Realität für uns als Gewerbetreibende: 135 € pro Paket bei gerade einmal zehn Sendungen pro Jahr nach Österreich 2025.
Dabei sind wir nur eine kleine GmbH aus Deutschland mit vereinzelten Kunden in Europa. Unser gesamtes jährliches Aufkommen für den EU-Export liegt bei etwa 100 Kilogramm Verpackung. Nicht Tonnen. Kilogramm.
Die Rechnung für Österreich allein: Wer als ausländisches Unternehmen nach Österreich verschickt, ist gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung der Verpackung zu lizenzieren und dafür einen lokalen Beauftragten zu benennen, der die Einhaltung der Vorschriften garantiert und dafür haftet:
- Porto (10 Pakete à 14,50 €): 145 €
- Jahrespauschale Verpackungsbeauftragter: 450 €
- Notarkosten für die Vollmachtsbeglaubigung: 150 €
- Opportunitätskosten: 600 €
Und das ist nur Österreich. Frankreich verlangt z. B. ein eigenes Logo samt Anleitung auf jedem Versandkarton, sonst drohen empfindliche Bußgelder. Spanien, Italien, Polen: jeweils eigene Anforderungen, eigene Register. Ab Mitte 2026 kommen mit der EU-Verpackungsverordnung #PPWR weitere Pflichten hinzu.
Konzerne verteilen solche Fixkosten auf Millionen Sendungen. Für kleine Unternehmen und Selbständige wird daraus ein reales Exporthindernis. Das ist kein Versehen des Gesetzgebers, sondern ein struktureller Konzentrationsvorteil zugunsten großer Marktteilnehmer.
Dahinter steht ein System mit eigener Ökonomie: Wer Verpackungen in Verkehr bringt, muss deren spätere Entsorgung lizenzieren. Allein in Deutschland fließen dabei jährlich Milliardenbeträge an Lizenzentgelten an marktbeherrschende Entsorgungsunternehmen. Diese profitieren dabei mehrfach, über Lizenzgebühren beim Inverkehrbringen von Verpackungen über die Abholung und Verwertung der eingesammelten Rohstoffe. Komplexität ist dabei kein Fehler im System; sie ist Teil des Geschäftsmodells.
Besonders grotesk wird das im Vergleich mit Plattformversendern aus Fernost. Millionen Kleinsendungen fluten den europäischen Markt bei erkennbar geringerer Vollzugsintensität. Der europäische Mittelstand wird kontrolliert, weil er greifbar ist.
Der ursprüngliche Gedanke hinter der @EUCouncil war ein anderer: ein gemeinsamer Binnenmarkt, der Grenzen abbaut statt neue errichtet. Stattdessen: 27 nationale Compliance-Silos, die kleinen Unternehmen den Export systematisch verleiden.
Was sich ändern müsste:
1. Eine zentrale EU-Registrierung statt 27 nationaler Alleingänge
2. Eine De-minimis-Regelung für Kleinversender
3. Konsequenter Vollzug gegenüber Drittstaatsversendern statt Belastung des europäischen Mittelstands
Wir ziehen uns deshalb vorerst auf Deutschland und die Schweiz zurück, weil wir unsere Energie lieber in Produkte und Kunden investieren.
Die aktuelle EU-Bürokratiearchitektur erleben viele Unternehmen nur noch als Belastung.
Wir sind Unternehmer und keine Verpackungsjuristen, @vonderleyen , @DIHK_News, @MarkusFerber , @svenja_hahn , @nicolabeerfdp , @ANiebler
Gerne reposten - es betrifft den Mittelstand generell.