To the TQ+.
It's not a 'genital prefrence'.
Gay people fought for & won our own rights.
Single sex spaces are segregated by sex, not 'gender'.
'Queer' is a homophobic slur.
Puberty blockers are not 'harmless' or 'reversible'.
It's not possible to change sex.
You're welcome.
@ronalyze Das ist, was sich für mich in den letzten Jahren auf den CSDs, oder "Prides" widerspiegelt: Die intolerantesten Personen machen Krawall, wenn man nicht auf deren Linie ist. Bei so einem Vorstand wundert mich das nicht.
"Nicht besondere Aufmerksamkeit war das Ziel, sondern Normalität. Nicht permanente „Sichtbarkeit“, sondern die Freiheit, nicht ständig über die eigene Besonderheit definiert zu werden."
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Beim heutigen 🌈 geht es nicht mehr wirklich um die Rechte bzw um die Normalisierung von Homosexualität.
"Normalität" wurde zum Feindbild, man WILL besonders sein und ist STOLZ drauf - und gleichzeitig eMpÖrT, wenn man auf diese Besonderheit, die man das ganze Jahr über fast permanent zelebriert, angesprochen wird.
Homosexuelle sind heute nur noch mitgemeint und das auch nur, wenn sie alles brav schlucken und mitmachen.
#PrideMonth
@domjahn@justgay_ger
Herr Kretschmer, ich bin selbst homosexuell und frage mich, welche „Anliegen des CSD” Sie meinen.
Die ursprünglichen Ziele, Entkriminalisierung und rechtliche Gleichstellung, sind längst erreicht. Laut Umfragen haben über 80 Prozent der Bevölkerung kein Problem mit gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Wer heute jedoch unter dieser Flagge auf die Straße geht, hat mit Bürgerrechten oft wenig zu tun; Fetisch-Praktiken im öffentlichen Raum und vor Kindern sind z. B. kein politisches Minderheitenrecht. Unter dem Deckmantel der „Freiheit“ wird hier die allgegenwärtige symbolische Besetzung des öffentlichen Raums legitimiert.
Genau das treibt eine eigentlich liberale Gesellschaft in die Reaktanz; ein psychologischer Mechanismus, den Jack Brehm bereits 1966 präzise erforscht hat.
Wahre Freiheit bedeutet nämlich auch das Recht auf Indifferenz und das Recht, von ideologischer Dauerbeschallung verschont zu bleiben. Wird diese inflationäre Politisierung des Alltags von der Politik staatstragend verordnet, schlägt wohlwollende Gelassenheit zwangsläufig in offene Abwehr um. Dieser moralische regenbogenbeflaggte Konformitätsdruck treibt die Menschen systematisch und sehenden Auges an die politischen Ränder. Dass sich die Politik dann am Wahlabend regelmäßig über die Quittung „wundert“, ist an Naivität kaum zu überbieten.
Die Aktivisten sind nicht dumm; sie kennen diese Mechanismen. Genau deshalb unterstelle ich vielen von ihnen inzwischen, nicht trotz, sondern wegen dieser Spaltung zu handeln. Wer die Gesellschaft so lange provokant konfrontiert, bis der Backlash die logische Konsequenz ist, überspannt den (Regen-)Bogen und benötigt diesen Konflikt zur eigenen moralischen Dauer-Legitimation für den Distinktionsgewinn. Diese Akteure handeln nicht für „Betroffene“ wie mich - wir werden durch diesen Zirkus erst zu Betroffenen gemacht.
Und Sie, Herr Kretschmer, meinen „Freiheit“, fördern aber die aggressive Verwaltung von Konformität und legitimieren diese destruktive Dynamik mit Ihrem Beitrag. Warum?
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