Jetzt müssten es endlich auch die Gewerkschaften (@IGMetall ) begreifen, dass sie mit ihrer Einstellung Arbeitsplätze in DE gefährden. Die Stahlindustrie könnte Atomstrom (aus DE) gut gebrauchen! Deswegen war ich mit meinem großen Schild von Gundremmingen auch in Berlin beim Stahl-Aktionstag:
Wie die Einschränkung funktioniert
Wenn man in Hamburg eine neue Klimaanlage installieren möchte, gilt eine Prüfpflicht. Man darf nicht einfach ein Gerät kaufen und einbauen, sondern muss zuerst nachweisen, dass bauliche, energiesparende Maßnahmen (wie Außenjalousien, Markisen, Sonnenschutzverglasung oder Fassadenbegrünung) nicht ausreichen, um die Raumtemperatur auf ein erträgliches Maß zu senken.
Nur wenn diese passiven Maßnahmen nachweislich nicht ausreichen oder rechtlich unzulässig sind (z. B. wegen des Denkmalschutzes), ist der Einbau einer Klimaanlage erlaubt. Ein Fachbetrieb muss dies dann bescheinigen.
Was hat es mit der Grenze von 12 Kilowatt (kW) auf sich?
Hier kommt eine rechtliche Besonderheit ins Spiel, bei der sich Bundesrecht und Landesrecht überschneiden. Die Grenze von 12 kW sorgt für eine wichtige Ausnahme von der Hamburger Prüfpflicht:
Anlagen mit mehr als 12 kW Nennleistung sind von der Hamburger Vorrangprüfung ausgenommen.
Das klingt im ersten Moment widersprüchlich (warum sollten größere, stromfressendere Anlagen erlaubt sein?), hat aber einen rein formalen, juristischen Hintergrund:
Das Bundesrecht greift ab 12 kW: Ab einer Kühlleistung von 12 kW greifen bereits die strengen Regeln des Bundesgesetzes, genauer gesagt des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). Dieses schreibt für solche größeren Anlagen ohnehin regelmäßige, verpflichtende energetische Inspektionen durch Fachleute vor.
Eigentümer vs. Mieter:
1. Der Hausbesitzer im Einfamilienhaus (Die volle Härte des Gesetzes)
Wer ein eigenes Haus besitzt und bewohnt, trägt das komplette Risiko und die volle gesetzliche Pflicht. Wenn du als Hausbesitzer eine feste Klimaanlage (z. B. ein effizientes Split-Gerät mit Außeneinheit) einbauen lassen möchtest, greift das Gesetz ohne Wenn und Aber:
Die Nachweispflicht: Du darfst die Anlage erst installieren, wenn ein Fachbetrieb schriftlich bestätigt hat, dass „passive“ Maßnahmen (Außenjalousien, Sonnenschutzverglasung etc.) nicht ausreichen, um das Haus kühl zu halten.
Die Kostenfalle: Reichen die Jalousien nicht aus, weil du schlicht keine hast, wird die Behörde verlangen, dass du erst einmal in Sonnenschutz investierst, bevor die Klimaanlage erlaubt wird. Du musst diese Investitionen komplett selbst tragen.
Ausnahme: Du kommst um die Pflicht herum, wenn bauliche Gründe (z. B. Denkmalschutz oder statische Probleme bei Außenjalousien) passive Maßnahmen unmöglich machen.
2. Der private Mieter (Die logische Ausnahme)
Für Mieter sieht die Welt ganz anders aus – allerdings nicht, weil das Gesetz Mieter explizit bevorzugt, sondern weil Mieter rechtlich gar keine baulichen Veränderungen am Haus vornehmen dürfen.
Wer den grünen Lügen zur Atomkraft glaubt und den Ausstieg unterstützte, sollte sich nicht wundern, wenn jetzt (nicht nur) die energieintensive Industrie massiv Probleme hat. Dass ein Grüner und eine Linke in Berlin Reden hielten und Beifall bekamen, zeigt wie hoffnungslos die Lage ist.
Ich habe mit meinem Schild etwas Farbe ins einheitsrot gebracht! ArcelorMittal geht nach FR, weil es dort keine teure "Energiewende" gibt und keine Märchen von rechnungsloser Sonne und Wind.
Erklären Sie das mit den Arbeitsplätzen doch mal den Stahlarbeitern, die ich gestern in Berlin traf. Die stellen sich das mit der "Transformation" nicht so vor. Und erklären Sie uns, warum ArcelorMittal Mrd-Subventionen in DE ausschlägt und nach FR geht (Teaser: Nicht weil es dort soviel EE gibt...). Und die Antwort auf die Frage, die Kollege Yasin hier stellt, habe ich ihm nach seiner Rede kurz gegeben.
@VeroWendland Ausschnitt IG Metall Magazin 5/6 2026 S. 26. Und Yasin war sogar einer der Redner: "Frau Reiche ... was können französische Politiker besser als deutsche Politiker??" Ich hab's ihm dann anschließend erklärt. (Er schien mir gar nicht mal so abgeneigt zur Kernenergie).
Es ist zum Verzweifeln. Ich bin trotzdem gerade unterwegs von Stgt. nach Berlin, um Freitag beim IG Metall "Aktionstag Stahl" mit einem Schild "Atomkraft Ja bitte!" zu stehen (und zwar als "Metaller"!)
Hoffe, dass es von der Basis (nicht den Funktionären) Nachdenken und Zustimmung gibt.
🚀 Schaut euch das an – das ist die echte Geschichte hinter dem «Atommüll»-Mythos in der Schweiz.
Im Zwilag Würenlingen lagert sämtlicher hochaktiver Abfall aus über 50 Jahren!!! Kernenergieproduktion unseres Landes.
Nur rund 40 massive Stahlbehälter stehen dort. Ein einzelner Mensch daneben zeigt das wahre Mass. Die Halle ist für bis zu 200 Behälter ausgelegt.
Kein riesiger Berg. Keine unkontrollierbare Katastrophe. Sondern ein beeindruckendes Zeugnis schweizerischer Präzision und Ingenieurskunst: kompakt, sicher, vollständig kontrolliert.
50 Jahre nur 40 Stahlbehälter. Und dies mit Kernkraftwerken der alten Generation. Faszinierend.
@OutdoorChiemga@julius__boehm Wahrscheinlich hat sie zuviel den @Die_Gruenen zugehört. Die behaupten sowas auch von französ. AKW im Sommer, dass das ein großes Problem sei. 😂
@MoormannRainer Hab neulich mit Freund gesprochen, der vor ein paar Jahren von DE nach CH ausgewandert ist (wegen besserem Job dort). Er sagte mir, dass dort einige die NZZ als "Westfernsehen" bezeichnen 😀 .
@thinkBTO Anderes Thema: Bitte noch den neuen @ronzheimer Podcast zerlegen. Teils unglaublich, was der Ökonom, dessen Namen wir nicht sagen, da von sich gibt...
Stahlwerke und Strom in Zeiten der Energiewende... (Quelle: IG Metall magazin 5/6 2026 S. 26) Dass eine Gewerkschaft so einen grünen Quatsch mitmacht, da muss man sich nicht wundern, wer (leider!) die neue "Arbeiterpartei" wurde. 70 km weiter steht das AKW Emsland: Für unter 2 Mrd in 4 Jahren wieder reaktivierbar und kann mehrere "GMHs" günstig mit CO2-armen Strom versorgen, so dass die Menschen dort normal und vernünftig arbeiten könnten.