So! Bissl spät, I know. Aber was muss, das muss. Weihnachten und Purzeltag rücken wieder näher, deshalb hier Mal meine aktuelle Wishlist. Für den Fall, dass... 🤗😜
https://t.co/aNNNQwbOGj
Freibad Saison startet. Ich hab mich etwas umgeschaut.
Da waren Dicke, Dünne, Alte, Junge, Verhüllte, fast Nackte, Poser, Planscher, Schwimmer, Pommesesser und Karottenknabberer.
Menschen aller Coleur und wirklich niemand interessiert sich für deine Cellulite.
Go, girl have fun!
Ich frage einfach mal so in die Runde:
Möchte jemand zufällig eine Blockflöte mit deutscher Griffweise (ja, ich weiß doch selbst nicht!) Oder das Buch 'Meine lustige Blockflöte' für kleines Geld verkaufen?
Gerne RT 😊
Nachbarin: "Heute Nacht war was los! Mein Kind hat seine Spielzeuguhr verschluckt."
Mein Gehirn: "Nein. Sag es nicht."
Ich: "Das war bestimmt zeitfressend."
Und wieder bin ich der Einzige, der lacht.
Ich musste tatsächlich 4nuschelnuschel Jahre alt werden, um herauszufinden, was mit JEDEM Smartphone funktioniert:
Drückt 5x hintereinander den Einschaltknopf und es wird automatisch "112" gewählt.
Vielleicht mal überlebenswichtig.
Ich laufe in angeregter Unterhaltung mit dem Gatten den Bürgersteig entlang und der Gatte läuft gegen eine Laterne.
Das sagt einiges über die Qualität unserer Gespräche.
Und über meinen Mann.
Das auch.
Können wir uns diesen Sommer tagsüber auf durchgehend 23 - 26 Grad einigen? Nicht schwül. Ein leichtes Lüftchen weht. Die Sonne scheint. Abends/Nachts regnet es, damit die Natur sich freut. Und ab und zu gibt's ein kleines Sommergewitter. Ok?
Neue Zahnärztin.
Sie merkt, dass ich nervös bin, schaut mich an und sagt eiskalt:
"Keine Sorge, ich poliere Ihnen heute nur die Fresse."
Dann lachen wir beide und die Angst ist wie verflogen.
Mehr davon bitte!
Ein Uhu bekommt eine Krone.
Ein Zweitklässler erzählte mir heute, dass sie am Wochenende Spenden für die Justiz gesammelt hätten. Ich war etwas verwirrt. Auf Nachfrage berichtete er dann, dass das Geld für alte Menschen gedacht sei. So kamen wir also gemeinsam auf Hospiz. Kleiner Ehrenmann.🥲🫶
Früher: "Oh nein, wir haben nur noch Getreidesamen und Milch auf Lager. Das kauft doch kein Mensch!"
Heute: "Oh, Leinensamen mit Milch, Chia und Bio-Porridge, dafür verlange ich 14,95 Euro pro Portion. Die Leute werden es kaufen!" *rülps*
Ein Uhu melkt Kühe.
The Hanseatic League solved commercial disputes for 400 years without a single government court, police force, or regulatory agency—and they did it better than any modern state system.
From 1159 to 1669, German merchants spanning from London to Novgorod created the most sophisticated private arbitration network in history. When a Hamburg trader accused a Lübeck merchant of breach of contract, they didn't petition some distant king or wait months for bureaucratic tribunals. They brought their dispute before merchant courts staffed by actual businessmen who understood trade, contracts, and reputation. These arbitrators rendered decisions within days, not years.
The enforcement mechanism? Pure market discipline. The League maintained detailed records of every merchant's behavior and shared this information across all member cities. Cross a Hanseatic trader in Bergen, and you'd find yourself blacklisted from Riga to Bruges within weeks. No bailiffs, no jackbooted enforcers, no violence—just the inexorable power of reputation and voluntary association. And it worked spectacularly. The League dominated Northern European commerce for half a millennium precisely because merchants trusted their dispute resolution more than royal courts.
But here's what modern lawyers and judges will never tell you: the Hanseatic system resolved disputes faster, cheaper, and more accurately than contemporary government courts. Why? Because the arbitrators actually understood commerce and faced real consequences for bad decisions. Screw up a ruling as a Hanseatic arbitrator, and merchants would stop using your services. Screw up as a federal judge today, and you get lifetime tenure.
The League died when centralized nation-states crushed private governance with military force, not because their system failed. Every blockchain arbitration platform and private dispute resolution service today merely rediscovers what German merchants perfected 800 years ago.
I lived in Japan for a year. Most of my experiences were exhausting in ways I’d rather not get into, but this one still makes me laugh.
I was on the train in Osaka, minding my own business, when I noticed a group of school kids a few seats down. They were whispering, glancing at me, then whispering again. They kept passing a folded piece of paper between them as if they were planning something top secret.
I watched this go on for two stops.
Finally, one of the kids was pushed forward by the others. He walked over to me slowly, like he was approaching a wild animal that might bite. He stopped right in front of me, bowed politely, and held out the folded paper with both hands.
I opened it.
Inside was a handwritten note in careful English: “Hello. We think you are a very cool person. We are practicing our English. We hope this note is correct. Please give us a score.”
At the bottom, they had drawn a literal grading box, out of ten.
I looked up. Seven pairs of eyes were staring at me as if their entire semester depended on my response.
I pulled out a pen, wrote “10/10” in the box, and added a note: “Perfect English. Well done.”
The boy carried it back to the group. They read it together… and absolutely lost their minds. High-fives, jumping, and one kid even pumped his fist in the air.
Their teacher, who had been pretending not to watch from the end of the car, was biting her lip, trying hard not to smile.
I rode the rest of the journey grinning to myself.
That’s the Japan I always remember.
Treffe die Frau von Gegenüber, die gerade vom Einkaufen kommt.
"Ich habe wieder viel zu viele Süßigkeiten gekauft", lacht sie.
Mein Gehirn: "Nein. Sag es nicht."
Ich: "Sie sind eben eine richtige NASCHbarin!"
Und wieder bin ich der Einzige, der lacht.
Ein Uhu isst Marzipan.
Der Gemüsegarten
Zum ersten Mal wirklich wahrgenommen habe ich ihn,
als der Küchenchef Urlaub hatte
und ich ihn vertrat.
Ein älterer Herr stand plötzlich in der Küche.
Schwielige Hände.
Fester Händedruck.
Er roch nach Erde und frischer Luft.
„Rudi“, sagte er.
Schaut direkt.
Ohne Umschweife.
Sein bester Freund habe einen kleinen Schrebergarten.
Jetzt liege er länger im Krankenhaus.
Also übernehme er die Pflege.
Pflanzen.
Unkraut zupfen.
Wässern.
Ernten.
Er würde uns gern gelegentlich einen Sack bringen.
Es sei für eine Person zu viel.
Eine gute Geste.
Mehr nicht.
Ich hatte bis dahin nie einen Sack gesehen.
Dem Küchenchef kurz geschrieben.
Antwort kam nüchtern:
„Landet alles bei mir in der Biogastonne. Zuviel gemischt, krumm, die Arbeit nicht wert. Kann dich nicht zwingen. Rate dir nur das Gleiche.“
Ich stand da.
Mit dem Handy in der Hand.
Und verstand die Welt nicht mehr.
Rudi pflanzt.
Zupft Unkraut.
Wässert.
Erntet.
Will etwas Gutes tun.
Und es endet in der Tonne.
Der erste Sack kam.
Natürlich keine 20 Kilo Karotten.
Keine Normware.
Keine gleichmäßige Handelsgröße.
Ein bisschen von allem.
Krumme Rüebli.
Zu kleine Zucchini.
Salat mit Charakter.
Nichts für einen kompletten Service.
Aber alles mit Seele.
Also führten wir ein Tagesspecial ein.
In Absprache.
Was im Sack war, kam auf die Tafel.
Die Lehrlinge lernten tournieren.
Schnitzen.
Sauber arbeiten.
Plötzlich hatten die krummen Karotten Kanten.
Die kleinen Zucchini Struktur.
Aus Rest wurde Idee.
Die Gäste waren glücklich.
Fragten nach Herkunft.
„Aus dem Garten von Rudi“, sagte ich.
Beim nächsten Mal bekam er eine Portion spendiert.
Er nahm sie mit beiden Händen entgegen.
Schwielige Hände.
Zufriedenes Nicken.
Manchmal ist es nicht das Gemüse,
das krumm ist.
Sondern der Blick darauf.
Ich, zu mir selbst: Was wollte ich nochmal in der Küche? Warum stehe ich hier?
Auch ich: Na klar hab ich mir deine Minecraft Koordinaten gemerkt. 161.441, 64.000, 21.885