Deutschland wird nicht deindustrialisiert.
Deutschland wird abgewickelt.
Und die Täter sitzen in der Politik.
Patrik Baab sagt, was niemand in Berlin zugeben will: Die Großkonzerne fürchten die Deindustrialisierung nicht – weil ihre Herren nicht in Deutschland sitzen.
Die billige Energie ist weg. Die Werke gehen. Die Jobs gehen. Der Mittelstand geht.
Aber die DAX-Bosse bleiben gelassen. Warum?
Weil sie längst nicht mehr für dieses Land entscheiden.
US-Fonds sitzen in den Aufsichtsräten. Die Produktion wandert nach China, in die USA oder nach Usbekistan.
Deutschland wird zum Kostenfaktor, den man abschreibt.
Gleichzeitig fließen Milliarden in den Krieg.
Nicht in Fabriken, nicht in Infrastruktur, nicht in die eigene Industrie – sondern in Waffen, an denen andere verdienen.
Für BlackRock & Co. ist der Niedergang kein Unglück.
Krieg und Deindustrialisierung gehören zusammen:
Hier wird ein Land geschwächt, dort wird verdient.
Deshalb bleibt die Furcht aus.
Deshalb redet die Politik von Transformation und Solidarität, während das industrielle Herzstück zerlegt und das Land in einen Konflikt getrieben wird, den es nicht gewinnen kann.
Und deshalb ändert sich nichts, solange dieselben Leute an den Schalthebeln sitzen.
Wir haben mal wieder eine Ölpreiskrise. 1974 reagierte die Bundesregierung unter Helmut Schmidt in der »Ersten Fortschreibung des Energieprogramms« mit einer Anhebung der Ausbauziele für die Kernkraft.
Heute stehen die Kernkraftwerke sogar schon und könnten innerhalb von fünf Jahren instandgesetzt werden, ihr Betrieb ist bloß aufgrund eines nicht mehr zeitgemäßen Ausstiegsgesetzes verboten.
Zeit für die CDU/CSU, ihr Wahlversprechen einzulösen, und für die SPD, sich ihrer Verantwortung für die deutsche energieintensive Industrie zu erinnern.
Deutschlands Klimapolitik ist kein Erfolg. Der deutsche Strom ist teuer und schmutzig. Man kann ein Industrieland auf Dauer nicht allein mit Erneuerbaren versorgen. Der Preis dafür ist der industrielle Niedergang.
Vielen Dank für die Einladung, @phoenix_de !
🔥Das gefällt vielleicht nicht jedem, aber NDR und BR starten ein neues Format – für mehr Meinungsvielfalt. Wir haben in den letzten Jahren zu oft unliebsame Themen + Meinungen ausgeblendet. Thema der 1. Folge: Migration. Morgen im NDR 📺, bald auch auf YouTube + im BR. #Klar
"Helden des Rückzugs" nannte Enzensberger 1989 die kommunistischen Kader um Gorbatschow, die eine unhaltbare Position aufgaben. Was nach dem Ostblock kam, war in Mitteleuropa die Freiheit.
"Narren des Rückzugs" sind 33 Jahre später Trump und die sich ihn schönreden. Sie geben ohne Not die Weltordnung auf, die Amerika selbst geschaffen hat. Was nach dem Westen kommt, wird nicht die Freiheit sein.
Es gibt keinen einzigen deutschen Spitzenpolitiker, der intellektuell mit JD Vance mithalten kann. Sie sind eigentlich nicht sauer auf das, was er sagt. Sie sind sauer, dass er ihre traurige Mittelmäßigkeit für alle sichtbar macht.
@schroeder_k@VP Aus meiner Sicht ist ein viel validerer Punkt die Frage, WOFÜR wir etwas verteidigen sollen? Es geht nicht um Putin und Co. Sondern (ihm) um Werte, die dem Westen einmal etwas bedeuteten. Die klare Warnung: die NATO tritt nur für bestimmte "Werte" ein; nicht für Staaten.
Mein Highlight nicht nur der gestrigen Lanz Sendung, sondern allgemein als Meta Analyse der aktuellen Lage der Ukraine in Bezug auf die #MSC2025, USA und Europa, war von der Journalistin Sabine Rennefanz.
Und auch wenn es manchen Realitätsleugnern weh tut, hört es euch an
@jreichelt „If you are running in fear of your own voters, there‘s nothing America can do for you.“
JD Vance 14.02.2025 München
Klarer kann man es doch nicht sagen, oder?
@jreichelt Grandios zusammengefasst. Im Wege steht die europäische Borniertheit und der immer größer werdende Abstand zum Wille des Volkes. Wird DAS nicht verstanden, ist die Demokratie am Ende.