Nach angekündigter Prüfung nun folgendes Statement aus dem AA.
Nur: Er brauchte kein deutsches Visum, weil er über die NL eingereist war. Zuletzt häuften sich Gerüchte, dass NL die Beziehung zu den T normalisieren wolle. Jedoch bestritten das die NL
Wir verurteilen den Auftritt des #Taliban-Vertreters Abdul Bari Omar in Köln auf das Schärfste. Zu den uns vorliegenden Personendaten wurde kein Visum durch eine unserer Visastellen erteilt. Wir prüfen in engem Austausch mit den Innenbehörden und Partnern weitere Maßnahmen. 1/2
Omar ist über die Niederlande eingereist. Er ermutigte die Anwesenden nach Afghanistan zurückzukehren, um dem Land zu dienen. Man solle den negativen Medienberichten nicht glauben. Es waren keine Frauen unter dem Publikum.
Auf Dari: https://t.co/mPoPM72Ns6
Ein hochrangiger Taliban Funktionär hält in der Ditib Gemeinde in Köln Chorweiler unter “Es lebe das Emirat”-Rufen eine Rede und die deutsche Regierung erfährt es einen Tag später während der BPK.
Die Leiterin der Afghanistan-Redaktion der DW, @WasHasNaz, war gestern zu Gast im Bundestag: Sie moderierte die Podiumsdiskussion des 1. Untersuchungsausschusses des Deutschen Bundestages zu Afghanistan.
Eine Aufzeichnung der Panels gibt es hier:
➡️ https://t.co/TqcUOVwHDs
Der 15. August markiert nicht nur eine dramatische politische Entwicklung im Leben vieler Afghan*innen. Es ist auch der Tag an dem alle Masken fielen. Die Offenbarung, wer an unserer Seite gestanden ist und wer uns im Stich gelassen hat. Eingebrannt ins kollektive Gedächtnis.
Grundsätzlich könne man nicht nur aus deutscher Sicht bewerten. Dennoch sein Fazit: Deutschland habe sich als Sicherheitsmacht Respekt erarbeitet. Wo bleibt da die Verantwortung?
Thomas de Maizière beweist mit seinen Äußerungen mit orientalistischer und neo-kolonialistischer Färbung in der heutigen Enquetekommission seine weiterhin fehlende Einsicht über das Versagen der Bundesregierung und Bundeswehr in Afghanistan.
Generell sei die Zusammenarbeit mit Usbeken, Turkmenen und Tadschiken gut gewesen, aber da seien Gebirge gewesen, die sie von Kabul getrennt haben. Afghanistan sei sowieso nie ein Nationalstaat gewesen. Der föderale, ethnisch-stammesbezogene Charakter der Afghanen unterschätzt.