Entschuldigung, lieber österreichischer Kollege, aber was ist denn hier los? Wer ernsthaft Ben-Gvir verteidigt, hat wohl selbst seinen „Wertekanon“ verloren. Nichts verbindet uns mit ihm. Irgendwelche Angriffe gegen moralpanische Linke rechtfertigen keine Solidarität.
Dieser Mann hat wiederholt antichristliche Ausfälle vorzuweisen (zB. das Spucken auf christliche Pilger verteidigt), verfolgt großisraelische Expansionspolitik mitsamt der Politik ethnischer Säuberungen (auch zulasten einheimischer Christen in der Region), ist ein völlig haltloser Kriegsfanatiker (möchte um jeden Preis den Irankrieg fortsetzen – hat natürlich selbst nie gedient) und ist ein Sadist, der die Misshandlung von Häftlingen und die Todesstrafe für palästinensische Insassen mit einem Strick-Pin samt Geburtstagskuchen feierte.
Man kann ja meinetwegen die linken Aktivisten der Flotilla-Hilfsflotte ablehnen, aber Ben-Gvirs Häme (die u.a. auch für eine diplomatische Krise mit Italiens rechter Regierung gesorgt hat) und die immer noch nicht aufgeklärte Misshandlung auch deutscher und österreichischer Staatsbürger sollten einen patriotischen Politiker aus Europa dann doch zu denken geben.
Von Ben-Gvirs spezifischen ideologisch-religiösen Prägung – dem Kahanismus – ganz zu schweigen (was diese Strömung von den „Gojim“ hält kann jeder selbst herausfinden).
Das ist eine der widerlichsten Figuren des israelischen Suprematismus und sich mittels einer abstrakten Links-Rechts-Schablone mit diesem Mann in ein politisches Boot zu setzen, ist wirklich verrückt. Was für uns in Europa links oder rechts ist, kann man nicht komplett universalisieren und insbesondere nicht in Bezug auf Israel.
Gerade die Vorstellung einer anti-islamistischen Allianz mit der israelischen Rechten ist aberwitziger Unfug. Ben-Gvir und Co. würden am liebsten die gesamte arabisch-islamische Welt nach Europa deportieren, um ihre politischen Probleme zu lösen und ein jüdisches Großsiedlungsreich zu etablieren. Er hat wiederholt die Europäer zur Aufnahme der Palästinenser aufgefordert und vertritt sicherlich noch radikalere Ansichten – zumindest gibt es Aufnahmen von ihm mit Benzi Gopstein, wo mehr „Mohammeds“ in Großbritannien, Schweden und Frankreich gefordert werden.
Warum sollte man sich als europäischer Rechter mit dieser Person solidarisieren?
World War I was the end result of a 24-year British strategy orchestrated by King Edward VII — first as Prince of Wales, then as King — documented through diplomatic records, personal correspondence, and the systematic elimination of every leader who stood in the way.
German Chancellor Bismarck prevented the war for 20 years. His removal in 1890 was the starting gun. Every alliance, every assassination, every treaty that followed was a step in a documented plan to encircle Germany and destroy the European balance of power that Bismarck had maintained.
This is that plan. 🧵 👇