Putin und die Ostdeutschen
Ich habe damals den Aufstieg Putins zum Präsidenten von Russland mit großem Wohlwollen verfolgt. Schon bei seiner ersten Neujahrsansprache (2000) an sein Volk, hat er mich schwer beeindruckt, als er sagte, das er die russische Verfassung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen würde. Pressefreiheit, Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechte würde er bewahren und schützen.
Dann seine Rede im Bundestag (2001), die mir das Herz für ihn öffnete. Da kam jemand mit offenen Händen auf uns Deutsche zu und beschwor die uralte Freundschaft der beiden Völker, die ja besonders zu Zeiten des alten Preußens so stark ausgeprägt war.
Das er nur kurze Zeit später Kriege in den ehemaligen russischen Teilrepubliken führte, verdrängte ich – wie wohl so viele Menschen – dachte, was soll`s, das sind innerrussische Angelegenheiten.
Und im Laufe der Zeit sah man, dass es dem russischen Volk spür- und sichtbar besser ging. Sehr viel besser sogar im Vergleich zur Jelzin-Zeit. Auch das hat mich beeindruckt.
Bei seiner Wutrede in München (2007), kamen mir dann erste Zweifel. Hatte Putin es in alter KGB‑Manier verstanden, uns einzuschläfern und mit einer typisch russischen „ Maskirowka“ rein zu legen?
Deutschland als zuverlässigen Zahlpartner an sich binden und gleichzeitig schleichend die Demokratie in Russland beseitigen und zu einer Putin-Okratie umbauen?
2014 bei der Annexion der Krim war ich mir dann sicher, dass mit Putin irgendwas nicht mehr stimmte. Irgendwas musste in seinem Hirn passiert sein, was ich mir aber nicht erklären konnte.
Aber selbst ich versuchte noch, Putin zu verteidigen, wenn auch mit großem Unwohlsein. Schwarzmeerflotte und so, kann man ja verstehen, musste er strategisch so handeln.
Spätestens ab dem 24. Februar 2022, als Putin die Ukraine angriff, war mir dann aber klar, dass der Mann komplett den Kompass verloren hatte.
Sein Problem war und ist, dass er sich nur mit Speichelleckern umgibt, die ihm das Blaue vom Himmel herunterlügen, anstatt ihm die Wahrheit zu sagen.
Von wegen, und die russische Armee ist die beste der Welt, die besten Panzer, die besten Flugzeuge?
Zu Tausenden von den Ukrainern vernichtet und die russischen Soldaten zu Hunderttausenden gleich mit.
Putin schien mir mal auf einem guten Weg und er hätte wirklich Großes vollbringen können. Und was tut er dann?
Will ein neues Großrussisches Reich errichten, die Sowjetunion neu auferstehen lassen?
Stalin – dieser Massenmörder – ist wieder Kult.
Wenn das nicht komplett verrückt ist, na dann weiß ich auch nicht.
Und niemals vergessen: Die Sowjets haben uns ihren beschissenen Sozialismus aufgezwungen und ihre in Moskau geschulten Marionetten als Regierung aufgedrückt, ihre russenhörigen Knechte über das ganze Land verteilt und uns flächendeckend, in allen Lebensbereichen enteignet und in der Masse verarmt.
Sie haben uns 1953 mit ihren Panzern niedergewalzt und zusammen geschossen. Tausende anschließend vor Militärtribunalen verurteilt, ins Gulag gesperrt und viele in Moskau hingerichtet.
Und sie haben unser Volk hinter dem Eisernen Vorhang 40 Jahre lang eingesperrt.
Und das alles finden viele Ostdeutsche gut? Und die AFD identifiziert sich damit?
Wer heute allen Ernstes wieder etwas von einer deutsch-sowjetischen Freundschaft faselt, der hat für mich nicht mehr alle Latten am Zaun, denn die gab es zu DDR‑Zeiten niemals.
Und genau das sind für mich gewichtige Gründe, warum ich als DDR‑Dissident mit der AFD nichts anfangen kann.
Und erst recht nicht mit Ostdeutschen, die Putin wieder besseren Wissens auf Biegen und Brechen verteidigen.
Nein, Freunde, in Russland gibt es keine Meinungsfreiheit, keine Pressefreiheit und keine Demokratie mehr.
Sondern wieder eine große Angst in der russischen Bevölkerung, die sich nicht mehr auf die Straße traut und natürlich nicht für das verantwortlich ist, was Putin und seine Schergen anrichten.
Dieselbe unterschwellige Angst, die wir zu DDR‑Zeiten alle kannten, ist in Russland wieder da. Wer ist der Nächste? Wohin verschwindet er? Was kommt da noch? Wo wird das alles enden?
Und ich weiß, dass wir in unserem Deutschland wieder vor ähnlichen Problemen stehen, aber das ist hier nicht das Thema.
Sondern dieser unsägliche Putin, der sein Volk verraten, betrogen und ins Unglück gestürzt hat und nicht im Traum daran denkt, diesen Scheißkrieg zu beenden.
Danke für`s Lesen.
@ToddDugdale@AndySch64494719 I can assure you that this is just a small step in the counteroffensive.
If you search for “Lyman Front,” Zherebets, or Kreminna and follow the results, you’ll find out.
The Ukrainians have already regained between 500 and 700 square kilometers (190 to 270 square miles).
@AndySch64494719 Von Lyman nach Serebrjanka sind es ca. 30 km. Die Karte zeigt das Gebiet bis Torske als durch ukrainische Truppen zurückerobert an. Vermutlich sind die Ukrainischen Truppen aber bereits weiter östlich des Zhrenets Flusses vorgedrungen.
@AndySch64494719 Es ist schwer nachzuvollziehen wo das liegt, weil die kyrillischen Ortsbezeichnungen sind den meisten Usern nicht geläufig.
Ein Ausschnitt der Gesamtfont mit der darauf eingetragenen Lokalität wäre hier hilfreich.
Der wirkliche Frontverlauf verläuft etwa 4 bis 7 km weiter östlich als dargestellt.
Haben ukrainische Truppen bereits Teile der Hügelkette westlich von Kreminna erreicht?
Wurde die P-66 Straße bereits blockiert?
🇷🇺 Der Krieg endet dort, wo er angefangen hat.
In Moskau gehen Omas und Opas auf Polizisten los, weil junge Menschen abgeführt werden.
Im Video sind die Rufe eindeutig: „Nieder mit dem Zaren!“ und an die Beamten gerichtet: „Ihr tötet unsere Kinder im Krieg!“
Die Dinge sind ganz simpel:
Der Zar schickt Söhne und Enkel in ein fremdes Land, in dem sie nichts verloren haben und aus dem viele nie zurückkehren. Niemand zwingt ihn dazu. Niemand hat ihn gerufen.
Die Gefahr und das Töten geht von Russland aus. Putins Propaganda von Gefahr aus Europa hat nicht gefruchtet, die Realität wird auf dem Friedhof gesehen.
Es ist ganz einfach.
Sobald keine Kinder mehr über die Grenze geschickt werden, ist der Krieg vorbei.
Es braucht Mut, sich auf den Straßen Moskaus gegen dieses Regime zu stellen – doch diese Menschen zeigen, dass die Wahrheit begriffen wird, die Gefahr woanders gesehen wird: an der Front.
Der Krieg endet dort, wo er angefangen hat: In Moskau. Und in den Köpfen derer, die dem Zaren ihre Kinder nicht mehr geben.
@KieuTho_99 No the gate doesn‘t swing. Your Post ist way to optimistic. If the Ukranians get to top of the hills 4 to 5 km west of Kreminna this month that could be plausible.
@jurgen_nauditt Goebbels: „accuse your enemy (biological labs) of what you yourself are doing.“
„A lie repeated enough becomes the truth”
There were and are no mil. bio laboratories in Ukraine, but in Russia there has been possibly an accident in one of their bio Laboratories?
@AndySch64494719 Wichtig wäre zu wissen wie viel Kerosin noch vorhanden ist. Zum Winter hin verdoppelt ja verdreifacht sich der Kerosinbedarf, weil es Hauptbestandteil von Winter-Diesel ist.Eines der Ziele sollte ein absoluter Mangel an Kerosin sein um Flugverkehr und Dieselfahrzeuge lahmzulegen.
A recent overview of the Lyman (incl. Borova) direction by 🇺🇦military observer K. Mashovets (as of Oct 4). In the 1st & 2nd parts, the composition of the RuAF grouping operating in this direction and the current operational-tactical situation are analyzed.
https://t.co/VI4AH3YJrF
zwischen Boris Jelzin und dem russischen Parlament im Jahr 1993 marschierten und dabei offen gegen das aktuelle politische System Russlands protestierten. Mit keinem Wort wurde der Völkermordkrieg erwähnt, der auf ihr Geheiß und mit ihren Steuergeldern geführt wird.
„Nieder mit dem Zaren!“
„Wir wollen Freiheit!“
„Freiheit für die politischen Gefangenen!“
„Echte Wahlen!“
„Keine politische Repression!“ Der Ort und der Jahrestag besitzen eine besondere Symbolkraft, da die Demonstranten zum Schauplatz der gewaltsamen Auseinandersetzung
Krasnopresnenskaja-Sastawa-Platz und führte zum Weißen Haus. Die Regierung hatte die Demonstration nur genehmigt, weil ihr gesagt wurde, es gehe um das Gedenken an die Opfer der Verfassungskrise von 1993. Doch schnell wurde der wahre Grund deutlich. Rufe wie:
Proteste, In Moskau und mehreren anderen russischen Städten kam es heute zu Unruhen und Massenverhaftungen, nachdem die zweitgrößte Partei des Landes gegen das Putin-Regime protestiert hatte – unter einem Vorwand, eine Genehmigung dafür zu erhalten.
Unrest and mass arrests in Moscow and several other Russian cities today, as the country's second largest political party staged protests against the Putin regime, after obtaining permission under false pretense.
As over 2000 led a march in central Moscow with chants of "Down with the Czar", Putin's goons cracked skulls, arresting around 100.
The second protest in the past few days, today's march began at Krasnopresnenskaya Zastava Square before marching toward the Russian White House.
The government-authorized the demonstration only because they were told its intent was to commemorate those killed in the 1993 constitutional crisis, but things quickly became clear. Chants of..
“Down with the Tsar!”
“We want freedom!”
“Free political prisoners!”
“Honest elections!”
“No political repression!”
The location and anniversary carry particular symbolism, as protesters were marching toward the site of Russia’s violent 1993 confrontation between Boris Yeltsin and parliament while openly denouncing Russia’s current political system.
No mention of the genocidal war being waged at their behest and with their tax dollars.
Über 2000 Menschen zogen mit „Nieder mit dem Zaren!“-Rufen durch das Zentrum Moskaus. Putins Schläger schlugen dabei die Schädel ein und nahmen etwa 100 Personen fest. Der heutige Marsch, der zweite Protest innerhalb weniger Tage, begann auf dem
zu blockieren. Sowie die ganze russische Versorgungslogistik tief hinter der Front effektiv zu unterdrücken.
Falls es gelingt die Hügelkette westlich vor Kreminna zu erobern wird diese Aufgabe leichter durchzuführen sein.
Das Bild wird in etwa die Lage an der Lyman-Front beschreiben. Ob die ukrainischen Truppen bis Siversk vorgedrungen sind ? M.W. fanden Kämpfe ca. 8 km westl. in der Nähe von Kalenyky statt. Ausgang ?
Für die ukranischen Truppen ist es wichtig die Versorgungsstraße P-66
LE FRONT RUSSE PRÈS DE #LYMAN S'EFFONDRE 🇺🇦🇷🇺 2 octobre 2026 — 18 h 31 heure de Kyiv L'Ukraine a repris l'initiative. 176 km² sont de nouveau sous contrôle ukrainien, des localités ont été libérées, les positions russes à l'ouest du Chornyi Zherebets sont abandonnées, et l'offensive de Moscou vers Sloviansk a été inversée. La Russie est venue ici pour prendre Lyman et ouvrir la route vers Sloviansk. Ils n'ont pas pris Lyman. Ils n'ont pas atteint Sloviansk. Maintenant, ils battent en retraite. Cela ressemble de moins en moins à une offensive russe. Cela ressemble de plus en plus au début de l'effondrement d'un front russe en sens inverse.