„Sich mit Palästinenserinnen & Palästinensern zu solidarisieren & ihr Leid sichtbar zu machen, ist kein Antisemitismus! Israel existiert, das ist die politische Realität, aber Palästina kämpft weiter ums Überleben & um Selbstbestimmung & Freiheit. […] In diesen Zeiten brauchen wir eine Haltung, die nicht darauf wartet, bis es bequem ist, solidarisch zu sein.“
@cansinkoek
Gestern in der besetzten Westbank: Auf der linken Straße stauen sich die Fahrzeuge der Palästinenser, rechts zieht sich der israelische Freeway dahin, vorbehalten für Siedler, israelische Staatsbürger und das Militär. Segregation im Jahr 2025 auf einem Territorium.
Mindestens 13 000 #Kinder wurden in #Gaza in den letzen Monaten getötet, die meisten durch israelische Bomben. Niemals hätte die Hamas sogar Kinder als Geiseln nehmen dürfen. Wer aber nicht um alle Opfer gleichermaßen trauert, der ist ein #Rassist und betreibt #Propaganda.
Liebe „bürgerliche Mitte“. Wo ist eure Schmerzgrenze? Wenn @amnesty verboten wird? Völkerrechtler vor Gericht stehen? Niemand mehr zur @BerlinaleBlog anreist? Oder die AfD stärkste Kraft wird? Es geht nicht mehr „nur“ um Palästina und Israel, 1/7
Liebe @dunjahayali,
Sie haben es fast geschafft. Aber bei @ZDFheute darf nicht sein, was nicht sein darf. Bei wem entschuldigen Sie sich dafür, dass Sie palästinensische Geiseln ausversehen als das bezeichnen, was sie sind?
Laut der israel. Menschenrechtsgruppe B’Tselem wurden 3.377 Palästineser ohne irgendeinen Vorwurf (!) unter „Administrativhaft“ in, Zitat, Foltercamps verschleppt. Der UN-Zivilpakt verbietet das. Über 300 verschleppte Kinder. Das sind keine „Häftlinge“ oder „verurteilte Straftäter“. Das ist Kriminalisierung unschuldiger, gefolterter, verschleppter Geiseln. Nur ein Bruchteil der Freigelassenen sind verurteilte Gewalttäter.
Und dann kommt ein Pseudoexperte zu Wort. Man muss sich bewusst machen, worüber man hier spricht: Es wird eine einseitige falsche Empathie als Grundlage vorausgesetzt. Niemand fragt etwa: Wie fühlen sich Palästinenser bei der Freilassung ihrer unschuldig verschleppten Geiseln? Es wird der Eindruck vermittelt, es könnte falsch sein, palästinensische Geiseln freizulassen.
Das ist ein wichtiger Deal, der den Genozid in Gaza und die Gefangenschaft von Geiseln auf beiden Seiten beendet. In Gaza gibt es keine Wortmeldungen nach dem Motto: Wie kann man Angehörige der israelischen Armee freilassen, die durch nachweisliche Verbrechen, die der Internationale Strafgerichtshof bestätigt, Palästinensern extremes Leid zufügte? Man freut sich einfach über das Ende eines Leids.
Kurz: Israel hält Geiseln und nutzt sie zur Erpressung. Israel ist kein Rechtsstaat. Über Israels grausame Methoden der Verschleppung und Gefangenschaft berichteten z.B. eine Expertenkommission im Auftrag des UN-Menschenrechtsrats und Menschenrechtsgruppen wie Amnesty International oder Human Rights Watch.
Berichte, wonach die deutsche Bundesregierung Rüstungsexporte an die israelische Regierung im Wert von 45,5 Millionen Euro genehmigt hat, beunruhigen uns zutiefst.
Sollte dies zutreffen, fordern wir die Bundesregierung auf, diese Exportgenehmigungen unverzüglich zurückzunehmen und Forderungen der Netanjahu-Regierung nach weiteren deutschen Waffenlieferungen abzulehnen. Zumal Israel derzeit eine neue Runde völkermörderischer Angriffe im nördlichen Gazastreifen und darüber hinaus unternimmt.
Die Waffenlieferungen an Israel ermöglichen die Fortsetzung massiver Verbrechen gegen das wehrlose palästinensische Volk. Diese werden derzeit vom IGH wegen Völkermordes und vom IStGH wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit untersucht.
Die Bereitstellung von Waffen hat die Netanjahu-Regierung außerdem ermutigt, 12 internationale Waffenstillstandsvorschläge abzulehnen, die vorläufigen Maßnahmen des IGH zu missachten, gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und der UN-Generalversammlung zu verstoßen, das humanitäre Völkerrecht zu verunglimpfen und ihre verbrecherische Aggression auf andere Regionen auszudehnen, mit dem Versprechen, diese in ein „zweites Gaza“ zu verwandeln.
Wir nehmen die jüngsten Aufrufe Deutschlands zu einem sofortigen Waffenstillstand zur Kenntnis. Und wir betonen, dass die Lieferung von Waffen den Bemühungen um einen Waffenstillstand, einschließlich der von Deutschland selbst unternommenen Anstrengungen, widerspricht.
Waffenlieferungen untergraben auch die vorläufigen Maßnahmen, die der IGH am 26. Januar 2024 im Rahmen der Völkermord-Klage Südafrikas gegen Israel erlassen hat.
Wir fordern die Bundesregierung daher auf: Schließen Sie sich den weltweiten Aufrufen zum Stopp der Waffenlieferungen an die Regierung Netanjahu an. Darunter sind auch Aufrufe von Deutschlands engsten europäischen Verbündeten: des französischen Staatspräsidenten Emanuel Macron, des spanischen Premierministers Pedro Sanchez und der italienischen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
Wir werden diese Angelegenheit weiterhin auf diplomatischem und anderem geeigneten Wege verfolgen.
#Ceasefire #GazaGenocide #Jabaliya
Keine Wut, kein Protest, nicht eine einzige Frage zu den Menschen, die auf dem Foto lebendig verbrannt werden. Aber so viel Lärm, Aufregung und Beschuldigungen wegen eines Textes, der auf dem Foto erschien.
Der niederträchtige Versuch, Stimmen zum Schweigen zu bringen, die auf diese Gräueltat reagieren, nährt das Feuer, das in Gaza weiter brennt.
"لا يوجد مدنيون لبنانيون ضحايا. من يقتل من عائلات حزب الله فهذه مشكلته!" تقول على التلفزيون الفرنسي ما معناه: يموتوا بالآلاف عادي بيستاهلوا
نفس سيناريو غزة بالضبط
سوف يطبقون هذا السيناريو على أي بلد في المنطقة والآلة الإعلامية الغربية معهم في الفاشية
هل تعرفون أنه منذ العام الماضي تصلني رسائل من صحفيين ألمان لا أعرفهم، ليخبروني عن استقالة بعضهم بسبب عدم قدرتهم على التحمل، ورغبة البعض الآخر بالاستقالة، لأن إعلامهم فقد مصداقيته في نظرهم بسبب تغطية غزة ولأنه خضعوا لضغوطات؟
ويطلبون منا المساعدة والمساندة كي يواجهوا هذا الانحدار
Die Bundesregierung reagiert auf das Gutachten des Internationalen Gerichtshofs, dass die israelische Besatzung Palästinas als illegal bewertet. Die deutsche Seite hatte bisher nur die Siedlungspolitik als völkerrechtswidrig bezeichnet.
Heute folgten jede Menge Fragen...