@th_so2 Man sollte aber dazu sagen, dass er einer von mehr als zehn *Pflicht*verteidigern in dem Prozess war. Das relativiert die Sache dann doch schon ziemlich.
https://t.co/wLqI7Wrumv
Den zweiten Samstag in Folge steht Berlin vor einer Neonazi-Demonstration. "Der Dritte Weg" hat wohl aus taktischen Gründen sehr kurzfristig einen Aufmarsch im Osten der Stadt angemeldet. Gegendemonstrationen gibt es deswegen bisher noch keine. #b2903 https://t.co/gUJtN9pHzg
Ich verstehe wirklich nicht, wie man als Deutscher absoluter Pazifist sein kann. Wir wissen doch, dass der Nationalsozialismus spätestens ab 39 (wahrscheinlich früher) nur noch durch Waffen gestoppt werden konnte.Wie kann man da absoluten, also ausnahmslosen Pazifismus vertreten?
Hätten wir nur noch einspurige Straßen in den Städten, wären wir besser gegen Anschläge mit Autos geschützt.
Das wäre meine Alternative zu der Instrumentalisierung der Anschläge für Ausländerfeindlichkeit.
@MaxHJunghans@ungemeve „Komplett alleine“ … 2011 hat Schwarz-Gelb auf einen Schlag acht Kraftwerke stillgelegt.
Die Grünen haben 2022/23 noch pragmatisch eine Laufzeitverlängerung der letzten drei AKW mitgetragen.
Närrinnen und Narrhalesen, Bürger von Wermelskirchen,
mir gehen die ständigen Debatten um den Teilungsplan und das Land, das man den Palästinensern angeblich abgenommen hat, allmählig echt auf die Kette.
Vor allem, weil die, die Israel kritisieren oder „From the river to the sea“ schreien, in Geschichte nicht aufgepasst haben. Deshalb erkläre ich mal aus dem Lameng, wie ich das so sehe.
Die ganze Nummer begann mit dem Ersten Weltkrieg. Nicht mit Netanjahu oder der Besetzung im Westjordanland.
Das Osmanische Reich, dem da unten alles gehörte, hat den Krieg verloren. Genau wie Deutschland.
Man muss also die Maßstäbe der damaligen Zeit anlegen, nicht der heutigen.
Das Gebiet des heutigen Syriens wurde von den Franzosen erobert und das Gebiet des heutigen Jordanien und der Region (!) Palästina von den Briten.
Die wollten den Rotz aber gar nicht behalten. Hätten sie das, gäbe es da unten heute Frankreich-Nahost und Englisch-Palästina und niemand würde sich noch darum scheren. Genau so, wie viele Gebiete nach den verlorenen Weltkriegen Deutschland abgenommen wurden, die eigentlich dazu gehörten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Franzosen und Briten auch keinen Bock mehr darauf, das zu verwalten. Es kostete Geld, die Araber wurden immer nerviger und Öl spielte noch keine Rolle. Zudem gab es seit den 1920ern ständig Massaker durch Araber an Juden und auch Angriffe auf die Briten. Die wollten nämlich keinen jüdischen Staat in ihrem muslimischen Kalifat dulden. Obwohl etwa die Hälfte von Ihnen selber erst nach dem Ersten Weltkrieg dort eingewandert war. Vorher war das nämlich abgerocktes Brachland, das vor allem durch Juden urbar gemacht wurde.
Seit spätestens 1947 herrschten in der Region bürgerkriegsähnliche Zustände.
Also beschloss die UN, die Gebiete aufzuteilen. So entstanden im französischen Teil der Libanon und Syrien, noch schön zu sehen an den kerzengeraden Grenzen, die aussehen, wie US-Bundesstaaten. Ebenso bei vielen anderen Staaten der Region, aber das ist ein anderes Thema.
Das britische Mandatsgebiet wurde geteilt. Alles östlich vom Jordan (Transjordanien) wurde Jordanien. Alles westlich des Jordan (Cisjordanien), etwa ein Viertel, sollte zwischen Juden und Arabern – „Palästinenser“ gab es nämlich noch gar nicht bzw. es wurden alle so genannt, die in der Region lebten – aufgeteilt werden. Die Juden sollten also etwa ein Achtel des gesamten Gebietes erhalten, die Araber sieben Achtel.
Die Juden freuten sich und sagten „Dankeschön, toll, damit können wir etwas anfangen.“ Und sie taten es.
Die Araber wollten das nicht.
Sie sagten nicht nur nicht „Danke“. Sie wollten nicht nur das Land nicht geschenkt bekommen, dass ihnen niemals gehört hatte, weil es ihnen zu wenig war. Sie wollten auch nichts geschenkt haben, wenn Juden auch etwas geschenkt bekommen. Sie wollten alles.
Und in der Nacht, in der Israel gegründet wurde, griffen alle umliegenden arabischen Staaten Israel an. Und verloren.
Alle Gebietsverluste, die die Araber seitdem erlitten haben, kamen zustande, weil sie seit 75 Jahren immer wieder Israel angreifen. Nicht ein einziges Mal ist Israel von sich aus hingegangen und hat gesagt: „Das erobern wir jetzt und behalten es“.
Dass Ägypten den Gazastreifen und Jordanien das Westjordanland fast zwanzig Jahre besetzt hatten, hat irgendwie auch keinen gestört.
Und gewaltsam vertrieben wurden auch ganz wenige. Das sieht man daran, dass heute jeder fünfte Israeli Araber ist.
Die meisten fliehenden Araber wollten nicht in einem jüdischen Staat leben oder die arabischen Führer haben ihnen 1948 gesagt „Geht mal lieber weg, das ist hier schnell erledigt, dann könnt ihr wieder zurück“.
Und deshalb glauben heute noch die meisten Araber - die sich inzwischen exklusiv Palästinenser nennen - ihnen sei Land gestohlen worden. Das ihnen nie gehört hat.
Und deshalb erzählen viele Kommentatoren in den Kommentarspalten bis heute geschichtsrevisionistischen Unfug.
Was im Grunde so verdreht ist, dass es schon wieder witzig ist. Denn gerade als Deutscher sollte man das doch halbwegs blicken.
Und genau deshalb denke ich, die palästinensischen Araber sollten doch nach nun über 100 Jahren endlich mal aufhören, das für ihr Land zu halten und sich darum kümmern, endlich mal einen Staat aufzubauen, anstatt zu versuchen Israel zu vernichten.
Und deshalb finde ich auch, den Palästinensern sollten sämtlich Hilfen drastisch auf das Überlebenswichtige gekürzt werden, so lange sie aus geschenkten Wasserleitungen Raketen und aus geschenktem Beton Tunnel bauen.
Und dann, wenn die Angriffe gestoppt sind und alle Geiseln freigelassen, falls sie überhaupt noch leben, und vielleicht mal so fünf Jahre keine Raketen fliegen oder Arschlöcher sich in Bussen in die Luft sprengen, können wir uns gerne über die tatsächliche Besatzung im Westjordanland unterhalten. Die ich auch nicht gut finde. Aber bis dahin habe ich – ganz persönlich – mit Verlaub irgendwie echt andere Prioritäten.
@939xoxo@wodgachef@NurderK Ist doch komplett egal, wie man es nennt.
Sowohl progressive als auch konservative Bundesregierungen haben den Ausstieg entschieden und umgesetzt.
Das Thema ist abgehakt, die Industrie hat auch kein Interesse mehr.
Alles andere ich Dummenfang.
@wodgachef@939xoxo@NurderK Die Grünen sind an allem schuld. 🥱
Merkel hat mit der FDP zusammen den Ausstieg im März 2011 hastig verkündet, weil sie nach Fukushima Angst hatten, die Landtagswahl in Baden-Württemberg zu verlieren.
Habeck hat die AKWs 2022/23 aufgrund der Energiekrise länger laufen lassen.
@939xoxo@wodgachef@NurderK Das Thema ist durch. Konsens über alle relevanten Parteien hinweg, seit 2011.
Wer Kernkraftwerke bauen will, soll dafür Mehrheiten finden. Aber dann bitte alle Kosten und Risiken privat tragen. Und den Müll will dann plötzlich keiner in seinem Wahlkreis haben, Nimby-Technologie.