In der Sendung von Markus #Lanz wurden die Ahmadiyya-Sprecherin Khola Maryam Hübsch, die Reformerin/Grünenpolitikerin Lamya Kaddor sowie die beiden Islamhasser Güner Balci und Sascha Adamek eingeladen, um über den politischen Kampfbegriff des sogenannten „radikalen #Islamismus“ zu diskutieren.
Doch warum wurde diese Runde so zusammengestellt? Wer sprach hier eigentlich für die muslimische Community? Und welches Bild vom #Islam wurde den Zuschauern vermittelt?
In diesem Video analysiere ich die Diskussion und zeige, warum diese Sendung weit mehr war als nur ein kontroverser Polit-Talk.
Ich spreche darüber,
▪️ weshalb die Runde ohne eine authentische muslimische Stimme besetzt wurde,
▪️ wie islamische Werte in der Debatte systematisch dämonisiert wurden,
▪️ warum Muslime immer weiter zu Zugeständnissen gedrängt werden,
▪️ weshalb Apologetik keine Lösung ist,
▪️ und warum wir als muslimische Community lernen müssen, unsere islamische Identität selbstbewusst zu vertreten, anstatt uns ständig rechtfertigen zu müssen.
#Islamfeindlichkeit beginnt nicht erst bei körperlichen Angriffen.
Sie beginnt dort, wo unsere Religion, unsere Werte und unsere Lebensweise fortwährend unter Generalverdacht gestellt werden.
Deshalb dürfen wir uns nicht in die Rolle drängen lassen, unsere Überzeugungen ständig entschuldigen oder relativieren zu müssen.
Möge Allah (t) uns Standhaftigkeit schenken, unsere Herzen auf der Wahrheit festigen und uns die Kraft geben, unsere islamische Identität mit Weisheit, Würde und Klarheit zu bewahren.
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Abgesehen von der Verwendung dehnbarer Kampfbegriffe wie „Islamisten“ wird hier unterstellt, dass reformistischen Ansätzen lediglich mit einer sakralisierten Machtordnung begegnet wird.
Dabei werden die Deutungsmuster der Reformer sehr wohl auf ihre methodische Vorgehensweise, Validität und Beweiskraft hin untersucht und gegebenenfalls widerlegt; sei es die Hermeneutik, die historisch-kritische Methode oder insbesondere die Entwicklung einer von den Texten abgekoppelten, autonomen Ethik. Gerade zeitgenössische Reformdenker entwickeln ethische Prinzipien als Deutungsmuster und Zugang zu den Texten. Genau hier wird kritisiert, dass es sich um eine vorgefertigte Denkschablone handelt, die nur eine verengte und zweckdienliche Leseart zulässt. Die Auseinandersetzung mit Reformversuchen ist kein Novum, sie ist eine Konstante in der islamischen Ideengeschichte. Bereits in der Frühzeit des Islam (8.–10. Jahrhundert) war genau diese Art der Auseinandersetzung unter den Muʿtazila bekannt. Sie stellten eine der ersten großen Strömungen dar, die eine „autonome Ethik“ vertraten und die Vernunft zum Maßstab der Scharia-Interpretation erhoben.
How dare you believe your lying eyes that Israel is sexually assaulting Palestinians on camera?
Blood libel. Khamas. Khamas. Khamas. October 7. Antisemitism🪄
Die Rufmord-Kampagne zeigt Wirkung. Die Betreiber der Restaurantkette sehen sich aus Sorge vor wirtschaftlichen Schäden gezwungen, ihre Halal-Zertifikate zu entfernen.
Während sich alle vor Ort Sorgen machen und nach ihr suchen, schlachten Rechte mit übelst menschenfeindlichen Kommentaren die Situation aus und freuen sich. wenn sie nie wieder auftaucht
😭
BITTE TEILT ❗️❗️❗️
🙏
Bitte RT
#PrayForAbrarBinRamadan
@PoloLogoDE Du hast wahrscheinlich grad mal so deine Ausbildung absolvieren können. Guck lieber auf dich selber, anstatt deine Agenda auf Twitter zu betreiben.
@pierrevermes@Shinsho_ni Ein Mensch, der ein Problem mit dem Kopftuch hat, zeigt oft mehr über seine eigenen Vorurteile als über die Frau, die es trägt. Eine sehr niederwertige Denkweise.
@Tarek767708@Shinsho_ni Wer Menschen nach Nationalitäten bewertet oder sich ausschließlich darüber definiert, reduziert den Menschen auf seine Herkunft – und das ist eine der niedrigsten Formen des Denkens. Aber ich glaube das ist das kleinste Problem bei deiner Denkweise.
Teheran muss an den Verhandlungstisch zurückkehren und aufhören, die Region und die Welt zur Geisel zu nehmen: Die Blockade der Straße von Hormus muss enden. Teheran darf keine Nuklearwaffe bauen. Es darf keine weiteren Drohungen und Angriffe gegen unsere Partner geben.
Aus aktuellem Anlass:
Die Väter und Mütter des Grundgesetzes traten 1949 mit einem moralischen Ernst vor die Geschichte, der historisch einzigartig ist. Nach dem Abgrund des Nationalsozialismus, der die Würde der Menschen systematisch zerstört hatte, schufen sie eine Verfassung, die das Menschenleben in seiner höchsten Würde anerkannte. Artikel 1 GG - „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ bildet das Fundament. Wie kaum eine andere Verfassung der Nachkriegszeit hat das Grundgesetz das Verhältnis zwischen Staatsmacht und Bürger so fein austariert. Es bindet den Staat an Recht und Gesetz, schützt den Einzelnen vor Willkür und errichtet zugleich Schranken, die selbst die Mehrheit nicht überschreiten darf. Es ist ein Dokument der Reue und zugleich ein Verfassungsversprechen, dass die deutsche Geschichte nicht mehr dem Zufall überlassen wollte. Doch gerade in dieser hohen moralischen Geste liegt bereits die erste, bewusste Selbstbeschränkung. Das Grundgesetz wurde nicht als Weltanschauung, nicht als Heilslehre konzipiert, sondern als Ordnungssystem. Seine Väter und Mütter hatten die Katastrophe eines totalitären Wahrheitsanspruchs am eigenen Leib erfahren. Deshalb verzichteten sie bewusst darauf, dem Staat oder der Verfassung selbst einen absoluten Wahrheitsanspruch zu verleihen. Was zählt, ist das Recht und nicht die ethischen oder moralischen Leitlinien, die dahinter liegen mögen. Das Grundgesetz verpflichtet zur äußeren Ordnung, nicht zur inneren Gesinnung. Es fordert kein Bekenntnis, keine Gedankenkontrolle, keinen ideologischen Reinheitsgrad. Es ist ein Rahmenwerk für das Zusammensein unterschiedlichster Überzeugungen, ein modus vivendi, der Pluralität anerkennt. Wer das Grundgesetz als „Werteordnung“ missversteht, der verkennt seinen tiefsten Geist: Es ist kein Katechismus, sondern eine Ordnung der Abwehrrechte. Aus dieser Perspektive betrachtet, trägt das Grundgesetz trotz des Gottesbezugs in der Präambel ein konsequent anthropozentrisches Weltbild. „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen“, heißt es dort. Der Gott wird genannt, doch er bleibt im Hintergrund - als distanzierter Zeuge und nicht Maßstab des Politischen. Der eigentliche Maßstab ist der Mensch selbst, sein Wille, seine Freiheit, seine persönliche Entfaltung. Hier steht das Vergängliche dem Ewigen gegenüber. Der Mensch, dieses endliche, fehlbare Wesen, wird zum Mittelpunkt der Ordnung erhoben. Nicht der Schöpfer, sondern das Geschöpf bestimmt, was rechtens ist. Protagoras’ Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“ erhält hier eine moderne, verfassungsrechtliche Gestalt. Das Grundgesetz feiert die Autonomie des Menschen, seine Selbstgesetzgebung, seine Rechte. Doch gerade darin liegt die tiefe Spannung: Indem es den Menschen zum Maßstab macht, verweigert es sich dem Gedanken, dass nicht der Mensch, sondern sein Schöpfer das eigentliche Maß aller Dinge sei. Es anerkennt die Transzendenz rhetorisch, doch es handelt immanent. Es schützt die Freiheit des Gewissens, doch es selbst besitzt kein letztes Gewissen.
Doch was bedeutet dies in letzter Konsequenz für unsere Realität? Gerade weil die Väter und Mütter des Grundgesetzes bewusst auf einen absoluten Wahrheitsanspruch verzichtet haben, kommt es nicht zur Kollision, in der ein friedliches Zusammensein unmöglich würde. Das Grundgesetz bestimmt den ordnungspolitischen Rahmen, ohne dass ein Bekenntnis zum Wahrheitsgehalt seiner Prämissen vonnöten wäre. Es erlaubt dem Gläubigen, dem Agnostiker, dem Atheisten, ja selbst dem radikalen Kritiker der Menschenwürde, innerhalb seiner Schranken zu existieren solange er die äußere Ordnung nicht sprengt. Und genau hier liegt die eigentliche, oft verkannte Stärke des Grundgesetzes: Unter diesen Voraussetzungen ist eine echte, konfliktfreie Koexistenz möglich. Das System verpflichtet die Menschen allein zum Recht; zur Einhaltung der äußeren Regeln, die das Zusammensein sichern. Es verlangt kein inneres Bekenntnis, keine Zustimmung zu den weltanschaulichen Prämissen, keine Unterwerfung unter eine verbindliche Moral oder Metaphysik. Wer das versteht, erkennt, dass das Grundgesetz nicht als Ersatzreligion fungiert, sondern als neutraler Rahmen, der tiefste Gegensätze aushalten kann, ohne sie gewaltsam aufzulösen. Es zwingt niemanden zur Gesinnung, nur zum Gehorsam gegenüber dem Gesetz. Dadurch werden auch weltanschauliche Unterschiede nicht geleugnet, sondern in geordnete Bahnen gelenkt und damit erträglich gemacht. Das Grundgesetz weiß um seine eigenen Grenzen. Es kann die letzte Wahrheit nicht verbürgen, es kann nur den Raum offen halten, in dem Wahrheit gesucht werden darf. In dieser Spannung zwischen moralischem Anspruch und bewusster Selbstbeschränkung ruht der eigentliche Sinn des Grundgesetzes. Es ist nicht die letzte Wahrheit. Aber es ist eine Ordnung, die eine nach-totalitäre Gesellschaft formt, in dem das Ewige noch Platz findet, ohne dass das Vergängliche zerbricht und in dem Menschen unterschiedlichster Überzeugungen konfliktfrei nebeneinander leben können, solange sie das Recht achten.
The bear Synochok lived in a small metal cage of only 4m² for nearly 9 years, forced to perform circus tricks, constantly moved in a vehicle, and was denied freedom 💔
After being rescued and moved to a new home, Synochok completely transformed into a joyful and happy bear, the life it truly deserves 💗
📹whiterock.savewildfund
„Wir machen weiter!“ Mit diesem Satz brachte Rabbi Yitzhak Ehrenberg während der deutschen Beschneidungsdebatte 2012 die Haltung vieler jüdischer Vertreter auf den Punkt. Nach dem Urteil des Landgerichts Köln, das rituelle Beschneidungen als strafbare Körperverletzung einstufte, signalisierte er unmissverständlich: Im Konfliktfall haben die Gebote der Thora Vorrang vor staatlichem Recht.
Der Satz „Wir machen weiter“ wurde zum Schlusspunkt einer Anne-Will-Sendung und von der Moderatorin sogar als „schöner Schlusssatz“ gewürdigt. Ähnlich deutlich äußerte sich Charlotte Knobloch, damals Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern, in einem ZEIT-Interview 2019: Sie würde sich über ein etwaiges Beschneidungsverbot hinwegsetzen. Andere jüdische Würdenträger formulierten sinngemäß, sie fürchteten" Gott mehr als den Staatsanwalt". Die jüdische Gemeinschaft, vertreten durch die Europäische Rabbinerkonferenz, Rabbiner wie Pinchas Goldschmidt und David Goldberg sowie zahlreiche Gemeindemitglieder, vertrat insgesamt die Position, dass religiöse Pflicht im Ernstfall über dem Landesrecht steht. Bemerkenswert war vor allem die gesellschaftliche Reaktion darauf. Es kam zu keiner medialen Eskalation, keiner pauschalen Verdächtigung der jüdischen Gemeinschaft als „rechtsfeindlich“ oder „Parallelgesellschaft“. Stattdessen bemühten sich Politik, Medien und jüdische Vertreter um Sachlichkeit und suchten nach einem praktikablen Interessensausgleich. Das Ergebnis war das Beschneidungsgesetz des Bundestages Ende 2012, das religiöse Beschneidungen unter medizinischen Auflagen ermöglichte. Dieser Umgang steht in deutlichem Kontrast zu Teilen der heutigen Islamdebatte. Während damals differenziert und lösungsorientiert diskutiert wurde, dienen vergleichbare hypothetische und geschlossene Fragen an Muslime („Kopftuchverbot – würdet ihr es missachten?“, „Koran oder Grundgesetz?“) häufig nicht der Suche nach Ausgleich, sondern der Konstruktion von Feindbildern. Komplexe Sachverhalte,wie das Verhältnis von Religion und Grundgesetz, werden unzulässig vereinfacht und unvereinbaren Gegenpolen gemacht. Anstatt den einen Weg zu finden, wird skandalisiert und Polarisierung betrieben. Die Beschneidungsdebatte zeigt, dass ein respektvoller, ergebnisorientierter Umgang mit religiösen Gewissenskonflikten in Deutschland möglich ist; auch wenn die Positionen weit auseinanderliegen. Es bleibt die Frage, warum dieses Prinzip nicht konsequenter auf andere Minderheiten angewandt wird. #b0105
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