Historischen Toilettenstopp des ICE in Ludwigslust. Dutzende Menschen sprinten zur Toilette im Bahnhof, um dort festzustellen, dass diese geschlossen ist. Dann stellen sich viele am einzigen Dixiklo an, andere verteilen sich in der Umgebung... Nach 23 Minuten setzen wir die Fahrt fort und schleichen Richtung Hamburg. Vielleicht schaffen wir es, mit weniger als drei Stunden Verspätung anzukommen.
Mein Kommentar gestern auf Welt-TV zur Hitzewelle: "Immer noch versucht die Politik, Alarmismus zu verbreiten. Ja, wir haben mehr heiße Tage ( >30 Grad), früher waren es fünf, jetzt haben wir 10-20. Die Erwärmung der letzten 25 Jahre ist nicht der Wärmestrahlung des CO2 geschuldet : Wir haben seit 25 Jahren eine um mehr als 12 % gestiegene Sonneneinstrahlung in Europa, weil die Wolken zurückgegangen sind, weil es weniger Staub in der Luft gibt. Daran muss man sich anpassen. Da hilft doch kein CO2-Alarm, weil wir ohnehin nur 1,5% des CO2 der Welt ausstossen. Übrigens gibt es immer noch 10 mal soviel Kältetote wie Hitzetote.
Klimaanlagen in Deutschland werden als nicht politisch korrekt eingestuft, da sie Strom verbrauchen. Die Berliner Verkehrsbetriebe haben im letzten Jahr neue U-Bahn-Züge ohne Klimaanlagen angeschafft, um Strom zu sparen und das Klima zu schützen ! Nur 15 % der Haushalte haben Klimaanlagen. Dabei haben wir an Hitzetagen ohnehin zu viel Strom durch Solaranlagen. Zudem will die Bundesregierung durch das Effizienzgesetz bis 2030 25 % des Energieverbrauchs kürzen. Anstatt zu jammern, sollte es ein Klimaanlagenprogramm für Kitas, Schulen und Altenheime geben."
Zum Vorschlag Hamburgs, Freibäder zu schliessen, um die Menschen vor der Hitze zu schützen: "Auf solche verrückten Ideen kann nur eine verbohrte, tantenhafte grüne Politik kommen, die den Bürgern vorschreiben will, wie sie sich zu verhalten haben. Für wie dumm hält man eigentlich die Bürger?
Ab Sonntagabend ist der Spuk erst mal vorbei. Da gibt es wieder das übliche Hamburger Sommerwetter mit Temperaturen von etwas über 20 Grad". https://t.co/FVwyxIKAVn
Die Union ist im Grunde eine Ansammlung von Faschisten. Die FDP driftet unter Kubicki und Hagen ohnehin nach rechts außen. NIUS und Apollo werden zu toxischen Hetzplattformen umgedeutet und immer unverhohlener bedroht. Mit der Jungen Freiheit darf man ohnehin nicht sprechen, nicht einmal kritisch. Der Gebetskreis von Nationalspielern, die sich nach der Partie gemeinsam mit Spielern der gegnerischen Mannschaft zum stillen Gebet einfinden, mutiert zum christlichen Fundamentalismus. Wer für die Einhaltung rechtsstaatlicher Prinzipien, geordnete Asylverfahren sowie die Abschiebung von Straf- und Gewalttätern plädiert, ist ohnehin mindestens Rassist.
Die letzten Tage waren ausgesprochen erhellend. Das linke Lager leidet unter Wahnvorstellungen, ist zutiefst intolerant und im Kern, das muss man so klar feststellen, totalitär und antidemokratisch. Wer politische Legitimität nur noch denjenigen zugesteht, die die eigenen moralischen und ideologischen Prämissen teilen, hat sich längst vom Geist der liberalen Demokratie verabschiedet.
Der 20. Juni 2026 ist für die CDU ein historischer Tag. Der Parteitag der Linken/SED war so antisemitisch, dass man ihn eigentlich auf dem Reichsparteitaggelände in Nürnberg hätte abhalten müssen. Der neue Linken-Parteichef Luigi Pantisano erklärt die CDU zu Faschisten und zum Feind. Hass auf Israel und Liebe zu Putin bestimmen den Parteitag. Für die CDU, besonders für Sven Schulze, endet mit diesem Wochenende jede theoretische Mini-Möglichkeit, mit diesen vollends durchgeknallten Fanatikern irgendwie zu paktieren, sich gar von ihnen zum Ministerpräsidenten wählen zu lassen, wie Sven Schulze das vorhatte. Für die CDU markiert der heutige Tag den Kollaps aller Optionen im Osten. Die Partei hat dort keine Machoption mehr, wenn man den eigenen Laden nicht anzünden will. Die große Brandmauerlüge bricht zusammen. Die gefährlichsten Fanatiker des Landes lauern links, nicht rechts, wie Friedrich Merz in jeder Rede behauptet hat. Nun kann jeder sehen, dass er strategisch katastrophal falsch lag. Wenn die CDU sich der Linkspartei weiter annähert, geht sie in die Einstelligkeit.
The European Commission is planning a full-scale attack on press freedom and free elections: Through the European Democracy Shield, it aims to reshape the media landscape and eliminate new media from market. May thanks to @shellenberger for publishing my research on his website: https://t.co/pL31AZ4uNQ
The measures under the Democracy Shield would result in censorship and create a network of state-run media:
▶️ The EU plans to pump billions of euros of taxpayers’ money into selected media outlets, creating a network of state-run media to spread government narratives.
▶️ State-selected and state-funded media outlets are to act as fact-checkers, creating an „archive of truth“ and working directly for EU authorities, especially during elections.
▶️ With new laws, the EU aims to gain control over algorithms and decide what appears in feeds.
▶️ Unwelcome media outlets are to be demonetized while political influencers are to be regulated in the name of supposed child protection.
All details of my research:
Man stelle sich vor, wieviel Geld Deutschland zur Verfügung hätte, wenn die Politik es nicht in der ganzen Welt verteilen würden.
Und nein, wir müssen das nicht.
Andere Länder zeigen, dass man es nicht muss.
Ein Bruchteil davon würde genügen.
Allein die Zahlungen an die EU sprechen Bände. Quelle:https://t.co/7brBnHU571
Nahezu nichts von dem, was man uns die letzten zehn Jahre erzählt hat, hat gestimmt. Das Land mitsamt seinen Menschen wurde auf ein ideologisches Lügengebilde gehievt, das nun unter uns zusammenbricht und Wirtschaft, Kultur und Identität der Deutschen mit sich zu reißen droht. In ihrer Angst vor Rechenschaft und der Beschämung durch die Geschichte bleibt den Mächtigen nichts anderes mehr übrig als der aussichtslose Kampf gegen die Worte der Bürger. Sie wissen ja, dass nichts gestimmt hat.
Es hat nicht gestimmt, dass Atomkraft schlecht für die Umwelt ist.
Es hat nicht gestimmt, dass Wind und Sonne keine Rechnung schicken. Nicht teurer als eine Kugel Eis hat nicht gestimmt. Das ganze Wort und Denkgebilde Energiewende hat nicht gestimmt, sondern sich als planwirtschaftliches Monstrum entpuppt.
Es kommen keine Fachkräfte; das hat nicht gestimmt. Sie zahlen nicht unsere Renten; auch das hat nicht gestimmt. Sie waren nicht wertvoller als Gold. Sie gehen nicht zurück. Dass Islamisierung und Unterwerfung nicht stattfinden, hat nicht gestimmt.
Dass Kinder besonders ansteckend sind? Hat nicht gestimmt.
Nein, die Regierung plant keine Lockdowns. Hat nicht gestimmt. Nebenwirkungsfrei hat nicht gestimmt. Niemals würde man versuchen, uns eine Impfpflicht aufzuzwingen – hat nicht gestimmt. Nein, das Virus kommt nicht aus dem Labor, sondern aus einer Fledermaussuppe – hat nicht gestimmt.
Das grüne Wirtschaftswunder hat nicht gestimmt. Auch die Wirtschaftswende hat nicht gestimmt. Die Welt würde uns noch beneiden um all unsere Windparks – hat nicht gestimmt. Die Horrorprognosen beim Klima – als “nicht plausibel” zurückgenommen, haben also nicht gestimmt.
Millionen Deutsche sollen deportiert werden? Hat nicht gestimmt.
Die öffentlich-rechtlichen Medien berichten ausgewogen – stimmt einfach nicht.
551 Fragen zum NGO-Komplex stellen? Hat am Ende nicht gestimmt.
Der Schattenstaat, den man nicht sieht, dieser tiefe Staat, den gibt es nicht – hat nicht gestimmt.
Nein, nein, die Mächtigen wollen das deutsche Volk nicht ganz bewusst mit illegaler Migration durchmischen – hat wohl nicht gestimmt, wenn man der deutschen Arbeitsministerin zuhört. #AchtungReichelt
Antje Kapek ist eine führende Landespolitikerin der Grünen. Sechs Jahre saß sie im Rundfunkrat des RBB. Das Erlebte scheint sie desillusioniert zu haben. Über eine Stunde redet sie im Medienpodcast "Sachlich richtig" über diese Zeit Klartext. Selten hat ein Ex-Mitglied eines Rundfunkrats derart offen, fundamental und detailliert Kritik am Zustand des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und insbesondere an der Dysfunktionalität seiner Aufsicht geäußert.
Kapek sagt wörtlich: „Eine effektive Kontrolle ist in der jetzigen Form nicht möglich.“ Das ist eine bemerkenswerte Aussage einer ehemals einflussreichen Rundfunkrätin und amtierenden Landespolitikerin der Grünen. Ebenso ihre Forderung nach Qualifikationskriterien, „dass nicht jeder Hinz und Kunz einfach mal so als Nebenbei-Hobby das betreibt“. Damit stellt sie die Zusammensetzung und Arbeitsfähigkeit der Rundfunkräte selbst infrage.
Noch gravierender: Sie beschreibt den Rundfunkrat faktisch als weitgehend machtloses Gremium: „Der Rundfunkrat hat keinerlei Durchgriffsrechte“, er sei lediglich „beratendes Gremium“, „wir können keine Beschlüsse fassen, die bindende Wirkung haben." Sie fordert Auskunftsanspruch und sogar Akteneinsichtsrechte ein – also Kontrollinstrumente, wie sie politischen Mandatsträgern selbstverständlich zustehen. Und sie sagt sinngemäß, die einzige verbleibende Möglichkeit sei öffentlicher Druck, um Transparenz von der Geschäftsleitung zu erzwingen.
Das erinnert fatal an die strukturelle Ohnmacht vieler interner Kritiker.
Auch ihre ungewöhnlich scharfe Kritik an der „Führungselite“ ist außerordentlich bemerkenswert. Wenn eine Grünen-Politikerin und erklärte Befürworterin des ÖRR sagt, „dieser Gruppe ist jedes Mittel recht, um ihre Machtpfründe zu verteidigen“, und dies ausdrücklich im Zusammenspiel mit dem Personalrat beim RBB verortet, dann überschreitet das deutlich die übliche medienpolitische Kritik.
Besonders brisant ist auch ihre Aussage über eine Gruppe, die von überhöhten Einkommen, Zusatzleistungen und Pensionen profitiere, verbunden mit dem Satz: „Und wehe, man nimmt sie ihnen weg, dann suchen sie sich alle Anwälte und klagen – und das find’ ich unanständig.“
Solchen Klartext erwartet man eher von grundsätzlichen Gegnern des öffentlich-rechtlichen Systems. Von einer Grünen-Politikerin, die den ÖRR ausdrücklich verteidigt, habe ich Derartiges bislang nicht gehört.
Die größte vor allem auch landespolitische Brisanz liegt allerdings in ihrem Befund zum aktuellen Zustand des RBB. Ihr Urteil lautet im Kern: Der Sender sei strukturell weiterhin nicht wirklich aus der Schlesinger-Krise herausgekommen. „Man kann nur hoffen, dass der Schaden, der gerade entsteht, nicht irreversibel ist.“ Und: „Solange nicht durchs Oberstübchen gekehrt und wirklich aufgeräumt wird, sehe ich auch ein bisschen schwarz für die Zukunft.“ Noch deutlicher: „Wir brauchen Leute, die wissen, wie es geht und das sind die Jetzigen nicht.“
Wie soll eigentlich eine CDU nach Friedrich Merz aussehen?
Dass er als unbeliebtester Kanzler – noch unbeliebter als Olaf Scholz – bei der nächsten Wahl noch einmal kandidieren kann, ist unwahrscheinlich.
Was kommt nach ihm? CDU/CSU + SPD + Grüne? Oder setzt man auf CDU/CSU + Grüne + FDP?
Also dank mindestens einem linken Partner weiter Deindustrialisierung, Massenmigration, Energieverknappung und immer höhere Staatsquote.
Wenn es eine Mitte-rechts Mehrheit mit der stärksten politischen Kraft gäbe?
Spannende Strategie.
https://t.co/D5Qd5PMvtO
Weitere Themen: Windkraft in Mecklenburg-Vorpommern, die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, die Debatte um Schulpflicht und Bildung sowie der Streit um den Wal Timmy.
Das ganze Gespräch hier: https://t.co/p0upHvbLZy
CDU-Spitzenkandidat @danielpetersMV will in Mecklenburg-Vorpommern gegen Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und eine starke AfD antreten – doch Rückenwind aus Berlin sieht er aktuell nicht.
Mein Professor hat in einer Verfahrenstechnik-Vorlesung mal über #H2, also #Wasserstoff, folgendes gesagt:
Wasserstoff ist ein #Arschloch!
Warum? Nun ja, die chemisch-physikalischen Eigenschaften des kleinsten und leichtesten Moleküls bedeuten Folgendes:
1. Sehr niedrige Energiedichte
• Wasserstoff hat eine extrem geringe volumetrische Energiedichte.
• Bei Normaldruck nimmt er riesige Volumen ein → muss stark komprimiert (350–700 bar) oder verflüssigt (−253 °C) werden.
• Beides kostet viel Energie (bis zu 10–40 % des Energieinhalts gehen für Kompression/Verflüssigung verloren).
2. Hohe Produktionskosten und Ineffizienz
• Grüner Wasserstoff (via Elektrolyse mit erneuerbarem Strom) ist teuer (aktuell ca. 4–8 €/kg, Ziel < 2 €/kg).
• Gesamtwirkungsgrad-Kette ist schlecht:
• Strom → Elektrolyse → Wasserstoff → Speicherung/Transport → Brennstoffzelle → Strom: oft nur 25–35 % Gesamtwirkungsgrad.
• Im Vergleich: Lithium-Batterien erreichen 70–90 % Round-Trip-Effizienz.
3. Aufwändige und teure Speicherung & Transport
• Wasserstoff macht Metalle spröde (Wasserstoffversprödung) → spezielle (teure) Materialien nötig.
• Pipeline-Transport erfordert entweder neue Pipelines oder teure Umrüstung.
• LKW-Transport von flüssigem Wasserstoff ist energieintensiv und teuer.
• Große unterirdische Speicher (Salzkavernen) sind möglich, aber regional begrenzt.
4. Sicherheitsrisiken
• Sehr breite Explosionsgrenzen (4–77 % in Luft).
• Farb- und geruchlose Flamme (schwer zu erkennen).
• Hohe Diffusionsfähigkeit → leckt leicht durch kleinste Undichtigkeiten.
• Hoher Druck bei Speicherung erhöht Risiko.
5. Hoher Flächen- und Ressourcenbedarf
• Für große Mengen grünen Wasserstoffs braucht man enorme Mengen erneuerbaren Stroms (Wind- und Solarparks).
• Kritische Materialien für Elektrolyseure (z. B. Iridium, Platin in manchen Systemen) sind begrenzt.
6. Wirtschaftliche Nachteile
• Wasserstoff ist in den meisten Anwendungsfällen teurer als direkte Elektrifizierung (z. B. E-Auto vs. Brennstoffzellen-Auto, Wärmepumpe vs. Wasserstoffheizung).
• Derzeit wird noch sehr viel grauer/blauer Wasserstoff (aus Erdgas) verwendet – das ist nicht klimaneutral.
Gute Zusammenfassung von #Grok auf die Frage, was von Wasserstoff die Nachteile sind.
@cducsubt@jensspahn Das ist gelogen! Und das weiß der Milliarden-€-Verbrenner auch!
Wir haben das teuerste Gesundheitssystem der EU, aber nicht das Beste! Weltweit liegt Deutschland auf Platz 8!
1Taiwan 2Südkorea 3Australien 4Kanada 5Schweden 6Irland 7Niederlande
https://t.co/Xp3qMtvuIe
Alena Buyx‘ Auftritt bei der #republica26 ist ein Beispiel von Selbstinszenierung eines bestimmten linksakademisch-medialen Milieus: moralisch aufgeladen, demonstrativ vulgär. Dabei zugleich sichtbar herablassend.
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.@TackeSarah leitet die Rechtsredaktion des ZDF und moderiert WISO, umso erschreckender ist diese Art von „Journalismus“.
In ihrer neuen Doku über Bürgergeld & hier beim roten Sofa wird ernsthaft die Frage aufgemacht, wie es „5 Millionen Bürgergeldempfänger & gleichzeitig 1 Million offene Stellen“ geben könne.
Die Antwort darauf ist weder geheimnisvoll noch kompliziert:
- 1,5 Mio. der Bürgergeldempfänger sind Kinder
- Hunderttausende arbeiten bereits und stocken nur auf
- Viele sind krank oder pflegen Angehörige
- Und ein Großteil der offenen Stellen verlangt Qualifikationen, die fehlen. Genau deshalb sprechen wir seit Jahren von Fachkräftemangel.
Das alles ist öffentlich einsehbar. Einmal Google hätte gereicht.
Besonders problematisch wird es, wenn dann behauptet wird, Jobcenter würden von „30–40 % Totalverweigerern“ sprechen, obwohl es dafür laut eigener Aussage keine offiziellen Statistiken gibt.
Wie kann man als Leiterin einer Rechtsredaktion anekdotische Aussagen einzelner Jobcenter-Mitarbeiter senden, ohne belastbare Datenbasis, wohl wissend, welches gesellschaftliche Klima damit befeuert wird?
Während Steuervermeidung, Vermögensungleichheit und Milliarden für Aufrüstung politisch kaum emotionalisiert werden, wird beim Bürgergeld seit Jahren mit maximaler Härte Stimmung gegen Arme gemacht.
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk sollte aufklären und nicht Ressentiments reproduzieren.
Dieter Nuhr:
Meine Damen und Herren,
willkommen im Bundestag – der einzigen Großküche Europas, in der man erst den Topf anzündet und anschließend überrascht feststellt, dass jemand die Rechnung bezahlen muss.
Frau Bärbel Bas erklärte jüngst sinngemäß: „Niemand wandert in unsere Sozialsysteme ein.“
Und ich sage: Natürlich nicht!
Die Menschen kommen ausschließlich wegen unserer romantischen Betonarchitektur der Jobcenter, wegen des erotischen Flairs deutscher Formulare und weil das Bürgergeld kulturell inzwischen zum UNESCO-Welterbe gehört.
48 Prozent der Bürgergeld-Empfänger haben keinen deutschen Pass. Aber das ist sicher nur ein Missverständnis. Vielleicht handelt es sich um norwegische Investmentbanker, die sich heimlich beim Amt melden, weil sie die deutsche Verwaltung so lieben.
24,9 Milliarden Euro für deutsche Bürgergeld-Empfänger.
21,7 Milliarden für ausländische Empfänger.
Das ist keine Sozialpolitik mehr – das ist Eurovision Song Contest mit Kontoauszug.
Und dann die Beschäftigungsquoten!
Deutsche: 64,5 Prozent.
Ausländer: 48,3 Prozent.
Bei Syrern knapp 31 Prozent, Afghanen ähnlich, Irakern etwas höher.
Aber hören Sie bloß auf, daraus Schlüsse zu ziehen! In Berlin gilt inzwischen schon Statistik als rechte Körperverletzung.
Wenn ein Drittel der Langzeitarbeitslosen keinen deutschen Pass hat, dann nennt man das heute „Vielfalt am Arbeitsmarkt“. Früher nannte man es schlicht ein Problem.
Aber wehe, jemand erwähnt Zahlen.
Dann springen sofort die moralischen Rauchmelder an:
„Achtung! Faktenbildung! Sofort Haltung drübersprühen!“
Die politische Elite dieses Landes benimmt sich wie ein Kapitän, der auf den Eisberg zufährt und durchs Bordmikrofon ruft:
„Wer jetzt sinkt, spielt nur den Populisten in die Hände!“
Und während die Bürger jeden Monat mehr Abgaben zahlen, erklärt uns die Regierung mit ernster Miene, Deutschland brauche „mehr Fachkräfte“.
Natürlich.
Denn offenbar besteht Fachkräftemangel inzwischen auch im Bereich „dauerhaft staatlich alimentierter Formularentgegennahme“.
Das Schönste ist aber die deutsche Debattenkultur.
Sobald jemand fragt, wie das alles finanziert werden soll, wird er behandelt, als hätte er im Bundestag lebende Robbenbabys verspeist.
Meine Damen und Herren,
dieses Land ist inzwischen wie ein Restaurant, in dem die Hälfte der Gäste nichts bezahlt, die Bedienung bankrottgeht und der Geschäftsführer am Ende den zahlenden Gästen erklärt, sie hätten einfach zu wenig Begeisterung für Gastronomie.
Vielen Dank.