@g_arezzo@Velofisch@Freshfields Diese total binäre Betrachtung wird der technisch wie wirtschaftlich komplexen Lage nicht gerecht und die Einwilligung verschiebt das Problem auf die User.
@g_arezzo@Velofisch@Freshfields Das sehe ich anders. Das Merkmal "unbedingt erforderlich" ist völlig unbrauchbar. Selbst die Behörden tun sich mit der Abgrenzung schwer. Und dass bei lokalem, pseudonymem Tracking (aka Matomo) kaum ein Risiko besteht, erkennt auch die DSK an. Ist im Gesetz aber nicht abgebildet.
@g_arezzo@DotComLaw@Velofisch@Freshfields Klar, belegt aber die These, dass Cookie Banner auch dann nötig sein können, wenn keine Daten zu Werbezwecken erhoben werden.
@Velofisch@g_arezzo@Freshfields Die ganze Diskussion haben wir aber auch nicht der DSGVO sondern der ePrivacy-Richtlinie zu verdanken und dem Umstand, dass sich seit Jahren keine Mehrheiten für eine Reform finden. Man kann an der DSGVO viel kritisieren. Beim Cookie-Chaos ist sie aber weitgehend unschuldig.
@Velofisch@g_arezzo@Freshfields Irritierenderweise meint „unbedingt notwendig“ auch nach Ansicht der Behörden nicht, dass die Coolies technisch alternativlos sein müssen. Es wird eher als „erforderlich und erwartbar“ verstanden. Im Detail ist die Abgrenzung trotzdem schwierig.