Some people love how @kurtmetzger & @duncantrussell peel back the 4th wall and look directly into the gaping 3rd eye of your inverted 2nd consciousness.
I love the #1 mojito recipes!
The Secret of Mojito Madness! | FILE_02 | Mystery Boys https://t.co/fA9vN4xOyS via @YouTube
@iijNWqUQ7i41630 Applying effort to the vision is the correct move.
After all, the work is good for everyone, right?
I wish you success and hope others join in! 🙇♂️
Japan has 4M+ vending machines, called jihanki.
In Tokyo they’re everywhere, but the interesting ones are weirdly hard to find.
So I made Jihanki Atlas, a map where people can discover, submit, and help verify Tokyo vending machines.
Current favorites: Pokémon plushies, sriracha sauce, wagyu beef, edible insects, fresh-squeezed orange juice.
What’s the coolest one you’ve seen?
https://t.co/qmlHXLwVBY
No one is watching.
Still, she wipes the counter.
3 AM, a Tokyo convenience store.
Her name tag reads "Yuki."
Four hours into her shift since 11 PM.
No manager in sight.
No camera pointed her way.
No bonus for going the extra mile.
Still, she wipes.
"I just thought... it'd feel nice for the people coming in tomorrow morning."
Japan has 56,000 convenience stores.
And in every single one, there's a Yuki.
Foreigners always ask the same thing:
"Why is Japan so clean? So careful?"
The answer isn't the system.
It isn't the rules.
It's 56,000 Yukis—
clocking in at 11 PM,
quietly wiping counters no one is watching.
That's what keeps this country running.
I never, ever want to lose this.
„Japan bereitet Hyperinflation vor.“
So werden derzeit Schlagzeilen und Aussagen rund um Takeshi Fujimaki verbreitet. Ein ehemaliger JPMorgan-Manager warnt vor der „Wertlosigkeit des Yen“, einer kommenden „Inflation Tax“ und einer schleichenden Entwertung der japanischen Staatsschulden.
Der Kern der Aussage ist real, aber man muss die Einzelheiten und Folgen kennen.
Japan sitzt auf rund 1.342 Billionen Yen Staatsschulden. Das Land ist damit eine der höchstverschuldeten Volkswirtschaften der Welt gemessen am BIP. Gleichzeitig hat die Bank of Japan über Jahrzehnte praktisch alles getan, um die Wirtschaft künstlich zu stabilisieren:
- Nullzinsen,
- massive Anleihekäufe,
- quantitative Lockerung,
- zeitweise Negativzinsen.
Der Hintergrund war allerdings nicht Hyperinflation, sondern das Gegenteil.
Japan kämpfte jahrzehntelang mit:
- Deflation,
- schwacher Nachfrage,
- stagnierenden Löhnen,
- geringem Wachstum.
Die Bank of Japan versuchte über Jahre überhaupt erst eine leichte Inflation zu erzeugen.
Genau deshalb ist die aktuelle Debatte so interessant.
Denn erstmals seit langer Zeit erlebt Japan wieder spürbaren Inflationsdruck. Nicht wegen eines plötzlichen Währungskollapses, sondern wegen:
- steigender Energiepreise,
- importierter Inflation,
- Yen-Schwäche,
- globaler Lieferkettenprobleme,
- höherer Rohstoffkosten.
Von echter Hyperinflation ist Japan trotzdem extrem weit entfernt.
Historisch bedeutet Hyperinflation nicht „alles wird teurer“, sondern monetären Kontrollverlust. Weimar, Zimbabwe oder Venezuela bewegten sich zeitweise bei Preissteigerungen von Dutzenden Prozent pro Monat. Japan nicht einmal annähernd.
Trotzdem spricht Fujimaki einen realen Mechanismus an.
Staaten mit hohen Schulden profitieren strukturell davon, wenn Inflation langfristig höher liegt als die reale Verzinsung ihrer Schulden. Die Schulden bleiben nominal gleich. Ihre reale Last sinkt.
Bei dauerhaft 7% Inflation verliert Geld über zehn Jahre ungefähr die Hälfte seiner Kaufkraft.
Genau das meinen Ökonomen mit „Inflation Tax“.
Keine offiziell beschlossene Steuer. Sondern eine schleichende Entwertung monetärer Ansprüche.
Der Staat schuldet nominal denselben Betrag.
Die Kaufkraft dieses Betrags sinkt jedoch kontinuierlich.
Und genau hier entsteht der politische Konflikt.
Denn Japans Schulden gehören zu großen Teilen:
- Banken,
- Versicherungen,
- Pensionsfonds,
- der eigenen Zentralbank,
- und indirekt japanischen Sparern.
Inflation entwertet damit nicht nur Staatsschulden. Sie entwertet gleichzeitig die realen Ansprüche der Gläubiger.
Wealth transfer through currency debasement.
Das ist der eigentliche Kern der Debatte. Nicht die Vorstellung eines unmittelbaren Zusammenbruchs.
Denn hohe Inflation löst keine Probleme kostenlos. Sie erzeugt neue:
- sinkende Reallöhne,
- Vertrauensverlust,
- schwächere Staatsanleihemärkte,
- Druck auf den Yen,
- Belastung für Rentner und Sparer.
Deshalb ist die wahrscheinlichste Gefahr für Japan nicht Hyperinflation, sondern langsame monetäre Erosion.
Eine Wirtschaft kann über Jahre stabil aussehen und trotzdem real an Kaufkraft verlieren.
Genau das wird in vielen westlichen Staaten mittlerweile sichtbar:
Nominal steigen Vermögenspreise.
Real verlieren Cash-Bestände an Wert.
Und genau dort beginnt dann Bitcoin seine Kraft zu entfalten.
Nicht weil Bitcoin kurzfristig stabil wäre. Das ist er offensichtlich nicht. Bitcoin fiel 2022 trotz hoher Inflation zeitweise über 70%.
Sondern weil knappe Assets in hochverschuldeten Fiat-Systemen zunehmend als Schutz gegen langfristige monetäre Verwässerung betrachtet werden.
Das betrifft nicht nur Bitcoin.
Historisch galt das auch für:
- Aktien,
- Immobilien,
- Rohstoffe,
- Unternehmensbeteiligungen,
- Gold.
In hochverschuldeten Systemen entsteht langfristig ein struktureller Anreiz, reale Schulden über moderate Inflation zu entwerten.
Und genau deshalb werden große Cash-Bestände in solchen Systemen langfristig zunehmend unattraktiv und man sieht eine Flucht in Reale Assets. Das Risiko, nicht investiert zu sein, übersteigt das Risiko des Nichtstuns.
Shigeru Suzuki rehearsing 'Suna no Onna (砂の女)' with Haruomi Hosono & Tin Pan Alley, 1975. The core of what would become Japan's defining city pop sound, still taking shape in the room.