⏸️ NAZA zeigt, dass es keinen Völkermord gibt
Ich habe das dringende Bedürfnis, mich doch noch einmal zu dem nun ausgezeichneten Film NAZA zu äußern. Nachdem ich viele Reaktionen dazu auf Social Media gelesen habe. Von beiden Seiten.
Natürlich kann man nun hingehen und jede einzelne Aussage der interviewten Soldaten sezieren. Oder noch weiter den Hintergrund der beiden Regisseure beleuchten. Das habe ich ja auch. Es bringt aber wenig. Es bleibt eine pure Feststellung, keine Widerrede.
Denn ich habe den Eindruck, hier schreien sich zwei Lager gegenseitig an, ohne überhaupt zu verstehen, was der andere sagt.
Ich möchte weder beschwichtigen noch eine Brücke bilden. Nur eine Perspektive anbieten. Um zu erklären, wie die Propaganda funktioniert. Der immer mehr Menschen nachlaufen.
Haben die IDF im Gazastreifen auch Zivilisten getötet?
Aber selbstverständlich.
Ist das System der KI-gestützten Identifizierung „eiskalt“? Ja, unbestreitbar.
Werden Palästinenser entmenschlicht? Natürlich werden sie das.
Und so stehen sie da, von Krieg keine Ahnung, und applaudieren dem Film, der all das vorgibt aufzudecken. Und jeder Soldat denkt sich. „Was soll das?“
Weil genau das nämlich in jedem Krieg so ist.
Der Titel des Films NAZA bedeutet übersetzt „Kollateralschaden“. Und genau so bezeichnet auch die Bundeswehr zivile, unbeabsichtigte Tote. Auch die Briten, die US-Amerikaner, die Australier, die Kanadier. Dommages collatéraux auf Französisch, daños colaterales auf Spanisch.
Wäre die Tötung von Zivilisten das eigentliche Ziel, wären es keine Kollateralschäden.
Das Kriegsrecht, das Kriegsvölkerrecht, verbietet nicht Zivilisten zu töten. Es verbietet, Zivilisten als Ziel zu definieren. Und es untersagt ein Missverhältnis zwischen zivilen Schäden und militärischem Nutzen.
Ich hatte das Beispiel gebracht, dass auch ein Kombattant, der im Zimmer neben seinen Kindern schläft, ein legitimes Ziel bleibt. Und dass es seine moralische Pflicht wäre, nicht neben seinen Kindern zu schlafen. …wütende Reaktionen, ich würde vereinfachen.
Ja, dazwischen steht die Abwägung. Der militärische Zweck muss mögliche Kollateralschäden aufwiegen. Das ist aber auch schon alles. Und das wird übrigens auch nicht von einer KI geprüft, sondern ist die Entscheidung eines Verantwortlichen.
Ein Kriegsverbrechen wäre es beispielsweise dann, wenn der Kombattant gar nicht neben seinen Kindern schläft. Sondern seine Familie das eigentliche Ziel ist. Und das auch nur dann, wenn es dem Entscheider bekannt und bewusst ist.
Das findet aber in dem Weltbild vieler Pseudopazifisten gar nicht statt. Und genau das ist es, worauf die pro-palästinensische Propaganda baut.
Die Option, die Alternativen, sind das Ziel zu töten oder das Ziel zu töten und Kollateralschäden möglichst gering zu halten. Die Alternative, das Ziel nicht zu töten, existiert nicht.
Und genau das ist der Grund, warum mir in den vergangenen fast drei Jahren nie jemand dieser Leute beantworten konnte, wie Israel die Hamas und Hisbollah sonst bekämpfen soll. Weil es sie entweder nicht interessiert, oder weil sie sogar wollen, dass es verunmöglicht wird.
Genau das ist der Grund, warum der palästinensische Kombattant neben seinen Kindern schläft.
Ebenso, wie mir nie einer wenigstens drei konkrete und eindeutige Kriegsverbrechen im Gazastreifen nennen konnte. Weil sie die tatsächliche Definition gar nicht kennen und es sie auch nicht interessiert. Für sie ist es häufig schon ein Verbrechen, dass die IDF überhaupt die Hamas und den immer wieder ignorierten Dschihad (PIJ) bekämpft und sich selbst verteidigt.
Und so werden aus Kollateralschäden „gezielte Tötungen von Zivilisten“. So werden aus vielen Toten eine „Massentötung von Zivilisten“, obwohl nicht einmal die Hamas die genauen Zahlen hat oder benennt. So wird aus jedem getöteten Zivilisten ein „Kriegsverbrechen“. Und so wird daraus ein Völkermord.
Und wehe dem, der dem öffentlich widerspricht.
Deshalb klatschen sie, die Applaudierenden in ihren Smokings und kleinen Schwarzen. Weil sie Krieg nicht verstehen. Weil sie das alles ganz furchtbar finden. Während der Soldat immer noch da sitzt und sich fragt: „Und was hat der Film jetzt eigentlich enthüllt?“
Ich würde wetten, wenn ich den Film gesehen habe, wird er mir nichts verraten haben, was ich nicht schon wusste. Er wird nur versuchen mich glauben zu machen, es sei eine Enthüllung und ein Skandal.
Wenn zehn Kinder einen Schokoriegel essen und man beschuldigt nur das jüdische Kind ihn gestohlen zu haben, ist das eben doch ziemlich antisemitisch.
Man kann gerne etwas dagegen haben, dass Kinder Schokoriegel klauen. Dann muss man aber prüfen, ob sie die Schokoriegel überhaupt gestohlen haben. Und wenn dem so ist, müsste man sie alle beschuldigen. Nicht nur den Juden.
Und so beweist der Film NAZA eigentlich, dass es keinen Völkermord gibt. In der Verblendung der Macher und Applaudierenden wird das aber gar nicht verstanden.
Denn würde die IDF tatsächlich einen Völkermord begehen wollen, warum sollten sie dann vorher mögliche Kollateralschäden einschätzen und abwägen? Etwas, was ja kaum jemand mitbekommt; im Gegensatz zu Hilfslieferungen, Anschluss ans Wassersystem und Impfungen. Warum sollten sie eine kleine Rakete oder eine Laser-gelenkte kleine Bombe in das Ziel setzen, anstatt einfach den Häuserblock mit einem 4000-Pfünder platt zu machen?
Es wird mit zweierlei Maß gemessen.
Nicht nur, dass unkommentiert bleibt, was bei allen anderen Streitkräften nicht nur selbstverständlich ist. Sondern wo die IDF gerade sogar einen bisher nie dagewesenen Standard definieren.
Sondern auch, weil immer wieder das jüdische Kind beschuldigt wird, obwohl die anderen Kinder weit schlimmeres tun. Und sicher nicht abwägen. Sondern das Gegenteil wollen.
So lange man diese Logik hinter der Propaganda nicht erkennt, versteht, adressiert und widerspricht, so lange wird es weiter nur ein gegenseitiges Anschreien bleiben.
Das einzige, das die Palästinenser haben, ist die emotionale Argumentation. Es sind die Lügen und Verzerrungen. In dem Moment, in dem man durch die tränennassen Augen wieder etwas sehen kann, wird alles sehr deutlich.
Congrats to the "NAZA" filmmakers for the record 24-minute standing ovation at Venice Film Festival, barely beating the previous record.
And kudos to the festival director for not only tirelessly leading the audience in applauding, but also meticulously checking his watch in order to congratulate the filmmakers the moment the previous record was beaten, so that the filmmakers could leave and everyone could finally stop applauding and go home.
The festival director's timekeeping skills were also demonstrated during last year's Venice festival, where he led the audience of "The Voice of Hind Rajab" in the then-record 23-minute applause, barely beating the earlier 22-minute record.
Also congrats to whichever Israel-bashing documentary the director will lead in a record-breaking 25-minute standing ovation in the 2027 Venice festival.
1865 gründete Friedrich Engelhorn die BASF. Das Unternehmen betrieb später das KZ Auschwitz III. Ein Tochterunternehmen entwickelte und produzierte Zyklon-B.
Hätte ich Millionen aus dieser Familie geerbt, wäre ich zurückhaltend mit "Israelkritik".
Seven years ago I swam out in the Dead Sea to this tree
It was a somewhat dangerous swim because of the high salt concentration - that is, after all, why the sea has its name, since no plants or fish can survive in it
This tree was a miracle
For years, the man who planted this tree would row out every day to give it fresh water
Shortly after I visited the tree, Russian tourists swung on the tree and broke it
The tree was gone
Special things require special care - and they are easily destroyed by people who don't share your values
But still, every time I look at this picture, I am reminded of why I swam out to it in the first place:
You can grow where and when it's hardest
Shana Tova
@ChristineEberl7 Ok, dann ist es allerhöchste Zeit, den Keller zu füllen. Gin für mein Tonicwasser und Prosecco für den Lillet 😂 Vielleicht sollten wir mal wieder nach Schottland fahren 🤔
@Bakual@pro_these Naja, ich traue mich kaum, das auf X zu sagen, aber es kam in der Tagesschau und den heute-Nachrichten. In meiner Tageszeitung stand es auch. Jeden zweiten Donnerstag im September. 🫣
This Gazan says that Gaza is full of money, far more than before the war, but it is controlled by just 20% of the population - the merchants, the entrepreneurs who collect donations online, and the thieves.
Timestamp: 7 hours ago (24 Dec '25)
#TheGazaYouDontSee
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Was mir seit dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt nicht aus dem Kopf geht, ist dieses Foto, das Ulrich Siegmund am Sonntag, wenige Stunden vor der Wahl, gepostet hat. Er sitzt mit seiner Frau, diesem Anti-Woke-Comedian Udo Bönstrup und dem Influenzier Kolja Barghoorn auf seiner Terrasse. Vor ihnen: Wurstgulasch mit Spirelli, Coca-Cola und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda von Edeka. Siegmund trägt ein etwas abgewetztes Adidas-Shirt. Im Hintergrund eine ziemlich gewöhnliche Terrassengarnitur aus diesem schwarzen Fake-Rattan. Dazu schreibt er: „Kleine Mittagspause, wir sehen uns um 18 Uhr.“
Ich glaube, dieses Foto zeigt ein Phänomen, das die politische Konkurrenz der AfD und auch wir ganzen rund um die Uhr analysierenden Journalisten so gar nicht auf dem Schirm haben: Die AfD kann sich als „normal“ darstellen, weil viele andere politische Milieus diese ganz banale Normalität kaum noch glaubwürdig repräsentieren können.
Ich glaube nämlich ernsthaft: Wenn ich dieses Essen meiner Berliner Bubble – egal, ob konservativ, liberal oder linksliberal – vorsetzen würde, würden bei nicht wenigen ziemlich schnell die Nasen gerümpft. Wurstgulasch mit Spirelli und dazu Gut-&-Günstig-Gouda. „Was ist das denn?“ oder „Sowas esse ich doch nicht.“
Und genau das ist doch interessant. Gerade in Milieus, die ständig über Klassismus, soziale Ausgrenzung und die Lebensrealität der „kleinen Leute“ reden, ist diese ganz banale Alltagsnormalität teilweise so weit entfernt, dass man sie selbst gar nicht mehr repräsentieren kann.
Ich meine damit ausdrücklich nicht, dass Wurstgulasch oder Gut-&-Günstig-Gouda schlecht wären. Ich würde das auf jeden Fall essen. Es geht um die Optik, um die ganze Szenerie. Um eine bestimmte Form von Alltag, die für einen großen Teil der Bevölkerung völlig normal ist, die aber in manchen politischen Milieus fast schon wie eine fremde Welt wirkt.
Und genau das kann die AfD inzwischen erstaunlich gut besetzen. Da sitzt der Spitzenkandidat eben einfach auf seiner Terrasse, kurz vor der wahrscheinlich wichtigsten Wahl Deutschlands seit Jahren. Wurstgulasch, Spirelli, Cola, billiger Gouda, altes Adidas-Shirt. Das ist vielleicht auch einfach keine besonders raffinierte politische Inszenierung, sondern vielleicht wirklich einfach das, was Ulrich Siegmund in diesem Moment gemacht hat. Vielleicht funktioniert es gerade deshalb.
Auch die Ostromantik, die im Wahlkampf der AfD in Sachsen-Anhalt eine Rolle gespielt hat, funktioniert ja nicht über konkrete politische Inhalte. Sie funktioniert über eine bestimmte Ästhetik und über das Gefühl: Die verstehen, wie wir leben. Die finden das nicht peinlich. Die müssen uns nicht erklären, wie man richtig lebt.
Ich glaube, man unterschätzt den kulturellen Teil dieser Erzählung. Die AfD vermittelt nicht nur: Wir haben die richtigen politischen Antworten. Sie vermittelt auch: Wir sind wie ihr.
In Sachsen-Anhalt hat die AfD damit ein Klientel politisiert, das bisher unpolitisch war. Vielleicht eben auch, weil dieses Klientel bisher in einer ganz anderen Welt gelebt hat als die, die bisher Politik gemacht haben. Ulrich Siegmund hat es geschafft, das Politische zurück in deren Welt zu holen.
Das funktioniert mit einfachen Antworten und verkürzten Erzählungen natürlich besonders gut. Aber eben auch über das Gefühl, das Siegmund den Menschen gegeben hat: endlich wieder irgendwo dazuzugehören. Sich endlich wieder von Menschen repräsentieren zu lassen, die sind wie sie und leben wie sie. Eine Bewegung sei das eben, wie Siegmund unermüdlich betont hat.
Und vielleicht ist genau das ein Teil des Problems für die anderen Parteien. Man kann ständig über Klassismus und soziale Ausgrenzung sprechen. Aber wenn man gleichzeitig eine politische und kulturelle Ästhetik entwickelt, bei der ein Teller Wurstgulasch mit Spirelli und eine Packung Gut-&-Günstig-Gouda schon etwas sind, bei dem man insgeheim die Nase rümpft, dann wird es schwierig.
Deshalb geht mir dieses völlig banale Foto nicht aus dem Kopf.
Es geht einfach um die Frage, wer Menschen noch glaubwürdig vermitteln kann: So wie du lebst, ist völlig normal – und wir, die dich vertreten oder vertreten wollen, leben genauso.
If this group of Hindu visitors didn't want to see women staff at the Eiffel Tower, they shouldn't go to the Eiffel Tower. Which is precisely what the site's managers should have told them.
BRITAIN, THIS IS WHAT YOUR BOYCOTT ACTUALLY LOOKS LIKE.
I’m standing in the Barkan Industrial Zone, in the heart of Samaria — what you call the West Bank.
Behind me are hundreds of Israeli businesses that Britain now wants to target, boycott, and isolate.
But look at this parking lot.
Palestinian plates. Everywhere.
These are Palestinians from nearby towns who come here every day to work for Israeli companies, earn salaries, and support their families.
So when Britain tells you this boycott is supposedly being done for the Palestinians, understand what that means in the real world:
You boycott the factory.
The factory loses business.
The Palestinian worker loses his paycheck.
That isn’t helping Palestinians. That’s using them as political props.
The people in London calling for the boycott don’t work here.
The Palestinians do.
And they’re the ones who will pay the price.
Britain can call it principle.
I call it economic warfare against Jews that hurts Palestinians along the way.