Urbanist, PhD researcher @TUDarmstadt and @UniUtrecht working on housing and the lack of it, socio-spatial and infrastructure inequality. At home in Berlin
Neuköllns „Leitfaden Obdachlosigkeit“ soll nach Kritik überarbeitet werden. Betroffene fordern mehr Hilfsangebote anstatt Zwangsmaßnahmen. https://t.co/CvKqT8fq6f
»Statt Verbotszonen und Vertreibung fordern wir mehr Unterstützung für obdachlose Nachbar*innen«, sagt Uwe Mehrtens von der Gruppe Union für Obdachlosenrechte (Ufo)
https://t.co/XRPtzTwA8M
Seit der Bezirk #Neukölln Anfang 2023 einen »Leitfaden #Obdachlosigkeit« veröffentlicht hat, gibt es daran scharfe Kritik. Die Union für Obdachlosenrechte protestiert gegen den Überarbeitungsprozess vor dem Rathaus Neukölln. #Berlin#Wohnungsnot https://t.co/COmVwvrhTS
Eine gute Übersicht über die Forschung zu Wohnungslosigkeit in hochindustrialisierten Ländern, deren Analyse der für Wohnungslosigkeit ursächlichen sozialen Ungleichheiten jedoch zu oberflächlich bleibt: @aprotschky über „Homelessness“ von @cameronparsell
https://t.co/Is80qa6tMR
1. auch bei längerem Nachdenken wird mir nicht klarer, was hier eigentlich der Witz sein soll - dass Studierende naiv sind, sich nicht so gut mit der Geschichte des Konflikts auskennen, wie es die Leser:innen von sich denken, und es außerdem mit den Gender-Gaga übertreiben? 2/
Mf sagen „Es geht nicht dass Vermieter aus rassistischen Gründen Menschen Wohnungen verwehren“ und stellen sich nicht mal die Frage, wieso es überhaupt Vermieter gibt, die die Macht haben Menschen Wohnraum vorzuenthalten egal aus welchem Grund
Am Dienstag haben wir uns mit dem AK Wohnungsnot und der Union für Obdachlosenrechte Berlin (UfO) zur Überarbeitung des „Leitfaden Obdachlosigkeit“ des BA NK positioniert, der wegen seines Fokus auf repressive Maßnahmen vielfach kritisiert worden war. 1/5
https://t.co/X949moe1d1
· Keine Darstellung von Verdrängung als Lösung für Probleme mit Wohnungslosigkeit
· Keine Darstellung von Wohnungslosigkeit als freie Wahl
· Keine Verbotszonen für wohnungslose Menschen
Wir fordern das BA auf, in einem offenen Prozess progressive Lösungen zu suchen. 4/5
Immer und immer wieder sollte man betonen: Jede Verschlechterung der Absicherung gegen Arbeitslosigkeit, schwächt die Verhandlungsposition gegenüber potentiellen Vorgesetzten und sorgt für weniger Lohn für alle.
Der Nationale Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit zeichnet sich vor allem durch Unverbindlichkeit aus. So wird das eigene Ziel, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu beenden, kaum erreichbar sein.
Das hier passiert übrigens, wenn Fahren ohne Fahrschein zur Owi herabgestuft wird.
Bußgelder führen auch zu Haft, wenn sie nicht bezahlt werden können. Und nach der Haft ist das Bußgeld immernoch nicht abgegolten.
Heute ist FREEDOM DAY! Wir haben 81 Menschen aus dem Gefängnis freigekauft, die wegen Fahren ohne Ticket einsaßen.
Wir wollen das nicht mehr machen. Es sollte den Freiheitsfonds nicht geben müssen. @MarcoBuschmann hat noch immer kein Gesetz zur Entkriminalisierung vorgelegt. 1/
Mail aus einem Gefängnis, Betreff "EILT SEHR": "Frau R. ist Mutter von 2 Kindern. Eines der Kinder muss in 2 Tagen zu einer Operation, bei der die Mutter anwesend sein muss. Die Inhaftierung hätte zur Folge, dass beide Kinder durch das Jugendamt untergebracht werden müssten."
Die Managergehälter bei der Bahn sollen um 22% Prozent steigen, aber Ulrike Herrmann stimmt in den Chor derjenigen ein, die es richtig schlimm finden, dass Arbeitnehmer bessere Entgelte und Arbeitsbedingungen fordern und sich dann auch noch ihre Marktmacht bedienen.
Es ist nicht mehr auszuhalten.
Hohe Manager-Boni, überteuertes Marketing, idiotische Verkehrspolitik - alles in Ordnung. Aber bitte, liebe Arbeiter, habt ihr die gesamtgesellschaftlichen Ideale im Blick und verzichtet auf Lohn, um gegen die Inflation zu kämpfen - es tut nämlich von denen, die Euch beherrschen, niemand.
Kommende Woche ist zum sechsten mal Mahnwache gegen #Obdachlosigkeit und Zwangsräumungen.
Wir werden auch mit einem Infostand dabei sein mit vielen anderen starken Inis!