Zur Erinnerung:
- Die Erderhitzung hat sich in den letzten zehn Jahren beschleunigt.
- Deutschland ist nur im Mittelfeld der OECD-Staaten bei der bisherigen Emissionsminderung und auf dem Weg, die eigenen Klimaziele zu verfehlen.
- CO2 bleibt großenteils Jahrtausende in der Luft.
Das „Russische Haus“ in Berlin ist kein harmloses Kulturzentrum, sondern ein Knotenpunkt für Desinformation, der dringend geschlossen werden muss. Die Einrichtung wird von der Organisation „Rossotrudnitschestwo“ betrieben, die von der Europäischen Union und von Deutschland wegen des Krieges längst sanktioniert ist. Davon geht eine reale Gefahr für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger aus. Dennoch zögert die Bundesregierung die Schließung hinaus, weil sie fälschlicherweise hofft, damit die drei verbliebenen, ohnehin stark in ihrer Arbeit eingeschränkten Goethe-Institute in Russland zu schützen. Diese Inkonsequenz ist ein fatales Signal der Schwäche an Moskau. Durch dieses falsche Signalling wird Russland suggeriert, dass es immer weiter eskalieren und ungestört auch auf deutschem Boden Sabotageakte durchführen kann. Wir dürfen diese falsche Toleranz nicht weiter aufrechterhalten. Deutschland sollte in dieser sicherheitspolitischen Frage nicht aus der EU ausscheren, sondern mit den Partnern konsequent an einem Strang ziehen.
https://t.co/Ajm5eqfLRI
Kleines Lebenszeichen zwischendurch.
Es eskaliert. Ein bisschen 😅
Henry schickte eben eine Sprachnachricht: „Ich muss mal irgendwie bisschen Dampf ablassen.“
„Also, was gut ist,“ erzählt er weiter, „viele Leute haben jetzt schon von uns in der Zeitung gelesen, kommen extra, suchen uns auf, um mit uns zu sprechen.
Aus zwei Männern mit Plakaten ist ja auch langsam eine kleine Presseschau geworden. 🥳
„Das sind dann coole Gespräche, aber natürlich Leute, die wir gar nicht überzeugen müssen. Für unseren inneren Auftrag sind das eigentlich nicht die, die wir erreichen wollen. “
Dafür kamen heute andere mit ordentlich Temperatur anmarschiert.
Henry vermutet, dass das BSW inzwischen mitbekommen hat, dass sie Infos zu Wagenknecht und De Masi auf ihren Schildern vor dem Bauch haben. Jedenfalls seien heute nacheinander mehrere ausgesprochen aufgebrachte Gesprächspartner aufgetaucht.
Beim dritten hatte Henry dann keine Lust mehr.
„Ich sagte, sie wollen mir jetzt wieder erzählen, dass wir Kriegstreiber sind und ich sage Ihnen, ich will gar nicht mit Ihnen reden. Das hat gar keinen Zweck, mit Ihnen zu reden. Das geht gar nicht, meinte der, ich bin extra hierhergekommen und jetzt wollen sie nicht mit mir reden.“
Der Mann war offenbar fassungslos.
Henry blieb dabei:
„So laut, wie Sie unterwegs sind, merke ich schon, dass Sie eine ungute Stimmung mitbringen.“
Was Henry außerdem genervt hat: „Dann fangen Sie auch noch gleich an, mich zu duzen, das finde ich unhöflich!“
Ende der Unterhaltung. ☝️
Michael dagegen?
Diskutiert weiter. Seit einer halben Stunde.
In der Zwischenzeit sprach Henry mit ein paar Jungs, die er „richtig klasse“ fand.
Leider noch zu jung zum Wählen.
Die wollten wissen, was „die Typen da hinten“ eigentlich zu sagen haben.
Henrys Rat:
„Geht einfach hin. Das ist kostenlose politische Bildung. Schaut euch an, was die Leute sprechen.“
Und vielleicht ist das heute tatsächlich die hübscheste Szene.
Die einen kommen wegen der Zeitung.
Die anderen wegen des Plakats.
Michael diskutiert.
Henry schickt Jugendliche zur politischen Feldforschung.
Und nebenbei wächst unsere Presseschau.
#HenryMichaelWahlreise #SchauHinWenDuWaehlst #Stendal #SachsenAnhalt
Die aktuelle Empörung über die Berufung von Annalena Baerbock an die Columbia University dokumentiert vor allem die fundamentale Unkenntnis über das internationale Hochschulwesen, doch der eigentliche Skandal an diesem viralen Bashing ist ein anderer:
Dieser peinliche Feldzug stammt eben nicht mehr nur von den üblichen, bekannten grünen Feinden aus den digitalen Troll-Netzwerken, sondern wird mittlerweile von angesehenen Politikern wie Wolfgang Kubicki und bisweilen seriösen Journalisten getragen, die sich für billigen Populismus hergeben.
Der Kernfehler all dieser Kritiker liegt darin, das starre deutsche Beamtensystem der Habilitation eins zu eins auf US-amerikanische Spitzenuniversitäten zu übertragen.
Die Columbia University – eine der renommiertesten Universitäten der Welt – funktioniert nach dem ungleich erfolgreicheren Prinzip der „Professors of Practice“, bei dem Spitzenpolitiker nicht trotz, sondern gerade wegen ihrer praktischen Erfahrung in den Machtzentren der Welt berufen werden.
Wer jahrelang globale Krisen gemanagt und Außenpolitik auf höchster Ebene gestaltet hat, bringt eine unersetzliche Expertise in den Hörsaal.
Dieses System ist internationaler Standard: Ob Hillary Clinton an derselben Columbia University oder Condoleezza Rice in Stanford – niemand käme in den USA auf die absurde Idee, diesen Persönlichkeiten die Kompetenz abzusprechen.
Wenn etablierte deutsche Medien und Spitzenpolitiker nun in diesen Chor einstimmen und behaupten, diese Berufung beleidige die Lehre, entlarven sie lediglich ihren eigenen Bildungsneid und ein verstaubtes Verständnis von Wissenschaft.
Dass sich vermeintliche Qualitätsjournalisten und erfahrene politische Akteure für diese intellektuell unredliche Kampagne einspannen lassen, ist der wahre Skandal dieser Debatte.
„Die Antiklimapolitik dieser Wirtschaftsministerin Katherina Reiche muss aufhören. Die drei Gesetzentwürfe, die im Verfahren sind, brauchen dringend einen Reset, einen Neustart.“
Das wäre ein guter Anfang – wenn Merz es mit „Wir werden alles tun, um den Klimawandel zurückzudrängen“ tatsächlich ernst meint.
Poland is strengthening its border with Russia using South Korean tanks. It is highly symbolic at a time when Russia is using North Korean missiles to attack Ukraine.
Polish Deputy Prime Minister and Defense Minister Władysław Kosiniak-Kamysz @KosiniakKamysz said that 28 South Korean-made K2 tanks arrived in Poland today.
All of them will be deployed near the border with Russia's Kaliningrad region.
This is only the first batch of tanks for Poland. In total, the country is set to receive 180 military vehicles from South Korea, including 64 tanks.
Ein weiterer Hintergrund, den ich lieber nicht geschrieben hätte. Für den kommenden Winter gehören Wasserversorgung und Kanalisation zu wunden Punkten Kyjiws am Rande der russischen Angriffe. Mit welchen Szenarien die Menschen hier rechnen müssen. https://t.co/DUm6LaNhR6
🇷🇺 Ein Duma-Abgeordneter datiert Russlands „absoluten Sieg" über die 🇺🇦 Ukraine jetzt offiziell auf 2030 – acht Jahre, wo einst drei Tage reichen sollten.
Generalleutnant Viktor Sobolev, Verteidigungsausschuss der Duma und Ex-Kommandeur der 58. Armee, sagte gegenüber https://t.co/g80PgxedOp, Russland müsse die „Spezialoperation" bis 2030 „mit dem absoluten Sieg unserer Streitkräfte" beenden. Grund: Polen, Deutschland, Frankreich, das Baltikum und weitere NATO-Staaten würden sich laut Moscow Times bereits auf eine Konfrontation mit Russland vorbereiten. Nach einem Sieg über die Ukraine brauche Russland Zeit, die Streitkräfte komplett umzubauen.
Aus dem versprochenen Blitzsieg wird damit ganz offiziell ein Acht-Jahres-Fahrplan; ein Eingeständnis, das mehr über Moskaus Erwartungen verrät als jede Verhandlungsrhetorik. Wer glaubt da noch an baldige Friedensgespräche?
Quellen: Moscow Times, https://t.co/g80PgxedOp
Es freut mich, dass die Debatte zur Schließung des russischen Hauses an Fahrt gewinnt und sich jetzt auch immer mehr Politiker dort blicken und fotografieren lassen. Dabei möchte ich aber auch an diejenigen erinnern, die nicht nur im Wahlkampf dort sind, sondern fast täglich
Jetzt aber. 😅
Die Süddeutsche hat Henrys Sachsen-Anhalt-Tour aufgegriffen – und zwar genau mit dem Punkt, der ihn seit Salzwedel umtreibt:
Warum wird die Deutschlandfahne inzwischen reflexhaft der AfD zugerechnet?
Henry sagt: So geht das nicht. Schwarz-Rot-Gold gehört nicht einer Partei.
Und dann steht da tatsächlich als Überschrift:
„Lieber Herr Banaszak, packen Sie auf Ihr Taxi eine Riesen-Deutschlandfahne.“ O-Ton Henry (siehe Video unten!)☝️
Na bitte. 🇩🇪
Nebenbei beschreibt der Text ziemlich genau das, was Henry und Michael seit Tagen erleben: Viele AfD-Wähler folgen Sachargumenten durchaus ein Stück – und landen am Ende trotzdem wieder bei der AfD.
Henrys Fazit:
„Es ist kein logisches Problem, es ist ein emotionales Problem.“
Das dürfte noch interessant werden.
#HenryMichaelWahlreise #SchauHinWenDuWaehlst #SachsenAnhalt
Belarusians want a European future. Lukashenka is building an authoritarian network.
The Taliban visit Belarus. Visa-free travel with North Korea is planned. Myanmar’s junta is welcomed.
As authoritarian regimes deepen their ties, democracies must unite to defend freedom.
🇩🇪🇺🇸 Während in Amerika die Preise explodieren, eröffnet Aldi eine Filiale nach der anderen – direkt Trump vor die Füsse.
Am 19. Juni ging die erste Aldi-Filiale in Midtown Manhattan an den Start, keine hundert Meter vom Times Square entfernt, im Neubau „The Ellery" an der 42nd Street. Zweiter Standort in Manhattan nach East Harlem, 25.000 Quadratfuß Verkaufsfläche. Und das ist erst der Anfang: Bis Ende 2028 will die Kette auf 3.200 US-Filialen wachsen, allein 2026 sollen rund 180 neue Läden dazukommen.
Die Zahlen dahinter erklären, warum der Zeitpunkt passt. Die US-Inflation lag im Juli laut Bureau of Labor Statistics bei 3,4 Prozent, Lebensmittel stiegen moderat um 3 Prozent. Explodiert ist vor allem Energie: Benzin kostet 24,6 Prozent mehr als vor einem Jahr, Heizöl sogar 39,1 Prozent, Folge des Energieschocks durch den Krieg mit dem Iran.
Wohnen verteuerte sich um 3,2 Prozent und trägt allein zwei Drittel des monatlichen Preisanstiegs.
Trump versprach billigeres Leben für die Amerikaner. Während sein eigener Kurs im Nahen Osten die Zapfsäulen und Heizkosten nach oben treibt, wächst mitten in seiner Stadt ausgerechnet der deutsche Billig-Discounter.
Auch Lidl expandiert gerade in NYC (Lower East Side, bald Kips Bay/Chelsea), Trader Joe's hat schon 10 Standorte in der Stadt.
Wer sparen muss, findet Aldi plötzlich chic.
Besucherzahlen bei Aldi (+7,1 %), Trader Joe's (+11,9 %) und Lidl (+4,9 %) im ersten Halbjahr 2025 deutlich stärker gewachsen als im übrigen Lebensmittelhandel (+1,8 %) – Kunden suchen erkennbar gezielt günstigere Optionen.
Quellen: Grocery Dive, Bureau of Labor Statistics, Trading Economics
Kommentar reicht schon, auch nur ein Wort oder Emoji 👇
@Sunnymica Und ihre mit Freude verfolgte Konversation. Danke dafür und alle Daumen sind gedrückt für euer Gelingen. Wenn Zeit, ist meldet euch wieder mal. Wir sind für euch da.