@Leonlightfire@jeremy_passkall Site wird über Google DNS weiter funktionieren. Kommt nur so in den Medien damit der normale Otto denkt die Site geht nicht mehr
Der Klarnamenzwang im Netz wird nicht deshalb gefordert, weil Straftaten unter dem Schutz eines Pseudonyms nicht verfolgt werden können.
Bademantel-Besuche gehen jetzt auch schon.
Der Klarnamenzwang wird gefordert, damit sich die Leute selber zensieren.
Weil der Chef die als "rechts" gebrandmarkte Meinung sehen könnte.
Weil Jobverlust und Kontokündigungen drohen.
Weil die Antifa zu Besuch kommen könnte.
Weil das Haus beschmiert, das Auto angezündet, das Kind verprügelt oder das Haustier getötet werden könnte.
Wo die Justiz es nicht richten kann mit den "abweichenden Meinungen", sollen Gewalt und Willkür für Friedhofsstille sorgen.
Wir haben es in Sachen Ulmen mit einer völlig enthemmten Diskussion zu tun, die sich meilenweit von der Faktengrundlage entfernt hat. Das, was dort angeblich passiert ist, hat mit "Vergewaltigung" nichts zu tun. Wer den Begriff der "digitalen Vergewaltigung" verwendet, der verharmlost echte Vergewaltigung und die dramatischen psychischen und physischen Folgen, die derart schwerwiegende Straftaten haben.
Wir haben keine Strafbarkeitslücken, da die angeblichen Handlungen schon mit bis zu 5 Jahren Haft strafbedroht sind.
Und wir haben kein Männerproblem, so dass Männer sich hier auch nicht entschuldigen und zu Kreuze kriechen müssen. Sondern wir haben allenfalls bei geltender Unschuldsvermutung absolute Einzelfälle die nichts damit zu tun haben, dass Männer an sich irgendeine toxische Problematik in sich trügen, für diese sich nun rechtfertigen müssten.
Bei allem Verständnis dafür, dass #deepfakes bei der betroffenen Person auch ganz dramatische psychische Folgen haben können, schießt die Diskussion hier über. Das Spektakel steht in keinem Verhältnis zum Fall und es ist bemerkenswert, wie hier ein Promi-Fall hochgejazzt wird, während andere gravierende Probleme, in denen wir tatsächlich Strafbarkeitslücken und Probleme in der hinreichenden Strafdurchsetzung haben, von Medien und Politik unbeleuchtet links liegen gelassen werden. Mittlerweile erinnert mich der Hype an den entkoppelten Wahn nach den irreführenden Darstellungen Correctivs zum Potsdam-Treffen.