@MarkusGroll@energieexperten Sie wird allerdings kaum billiger werden, weil sich physikalische Naturgesetze nicht ändern, wenn die Nachfrage steigt. Leider...
@LandauDaniel Über die Donau wirkt bei Ihnen immer so, als ob es ans Ende der Welt geht - ich sage nur Tripstrü 😉 Dabei ist es Großstadt und zugleich gibt es Bräche wie ratschen gehen oder dass der MV Leopoldau von Haus zu Haus geht und zum Sommerfest lädt: https://t.co/nc3wuJqNTA
Anlässlich des gestrigen Todestags von Hans Rosenthal sei hier noch einmal an seine Geschichte und an das Schicksal seines kleinen Bruders Gert (links im Bild) erinnert. Gert ist zehn Jahre alt, als er 1942 von Berlin nach Riga deportiert wird. Er sollte nie zurückkehren.
Hans Rosenthal wird später zu einem der berühmtesten deutschen TV-Quizmaster und schreibt Fernsehgeschichte. Die älteren unter meinen Kontakten und die Eltern oder Großeltern meiner jüngeren werden sich an seine Erfolge erinnern, an Sendungen wie „Allein gegen alle“ oder „Dalli Dalli“.
Weil die Mutter 1941 an Krebs stirbt - der Vater war schon vier Jahre zuvor verstorben - kommen Hans und Gert 1942 unter die Sammelvormundschaft der Jüdischen Gemeinde Berlin. Die Deportation der Juden in die Vernichtungslager Sobibor und Majdanek ist zu diesem Zeitpunkt schon im Gange, der erste Transport nach Auschwitz wird einen Monat später stattfinden. Auch Familienangehörige der Brüder sind unter den Deportierten.
Hans, der als 16 jähriger Zwangsarbeit in einer Blechfabrik in Berlin Weißensee verrichten muss, wird von seinem kleinen Bruder getrennt und in einem anderen Waisenhaus untergebracht.
Als das Berliner Baruch-Auerbach'sche Waisenhaus in der Schönhauser Allee 162, in dem sich der kleine Gert befindet, über einen bevorstehenden „Osttransport“, so der offizielle Terminus, informiert wird, kauft sich der Zehnjährige von seinen Ersparnissen 50 Postkarten und adressiert sie vor. Er sagt seinem Bruder Hans, er werde ihm alle zwei Tage eine schicken. Gert wird am 19. Oktober 1942 mit dem "21. Osttransport“ nach Riga deportiert. Dort verliert sich seine Spur für immer. Keine der Postkarten kommt jemals an.
59 weitere Kinder des Waisenhauses ereilt das gleiche Schicksal.
Hans‘ damaliger Vormund, der Jurist Fritz Lamm, wird im Dezember desselben Jahres auf Befehl der Gestapo erschossen – als Geisel für einige Angestellte der Jüdischen Gemeinde, die untergetaucht waren, als sie von ihrem bevorstehenden "Transport" erfahren hatten.
Hans ist immer noch in Berlin und verrichtet Zwangsarbeit. Als er Anfang 1943 erfährt, dass auch die jüdischen Zwangsarbeiter abgeholt werden sollen, beschließt er unterzutauchen. Er hat unbeschreibliches Glück. Zwei Frauen helfen ihm, eine davon ist Ida Jauch, eine Bekannte seiner verstorbenen Mutter, die ihn 18 Monate lang in ihrer Wohnung aufnimmt bzw. in einer Gartenlaube versteckt, aber leider 1944 verstirbt. Nicht ohne zuvor weitere Hilfe organisiert zu haben. Zwei Freundinnen Idas stehen Hans bis zum Kriegsende bei. Seine Retterinnen, sagte er einmal, seien der Grund dafür, dass er in Deutschland weiterleben konnte.
Am 10. Februar 1987 stirbt Hans Rosenthal im Alter von 61 Jahren in West-Berlin.
America did not build New York. The Netherlands did.
America did not pay for New York. The Netherlands did.
America did not bring thousands of settlers to live in New York. The Netherlands did.
It is perfectly fair for the Netherlands to be raising questions about New York.
🇳🇱🇳🇱🇳🇱
Ich freue mich, am kommenden Dienstag Abend einen kurzen Vortrag zu diesem wichtigen Thema beim #ClubofVienna halten zu können. Weitere Infos & Anmeldung hier:https://t.co/iSkCbAz7W3 #restorenature
Morgen Abend an der BOKU und Online!
Podiumsveranstaltung: EU-Renaturierungsverordnung
Grüne Zukunft oder bürokratischer Albtraum für die Energiewende?
Zeit: Dienstag, 12. November 2024, 18 Uhr
Ort: Ilse-Wallentin-Haus, EG, Seminarraum 20
Peter Jordan Straße 82, 1180 Wien
und im Livestream auf https://t.co/OD4lFPsQOG
Am 12.11. lädt der BOKU Energiecluster zur Diskussion: „EU-Renaturierungsverordnung: Grüne Zukunft oder bürokratischer Albtraum?“ mit Expert*innen aus Wissenschaft, Landwirtschaft & NGOs! 12. Nov., 18 Uhr | Ilse-Wallentin-Haus & Livestream➡️https://t.co/59AnexGtfC @RSchinegger
⚡️KEIN STAAT MIT DER #FPÖ⚡️
Mit Taten wie dieser belegt die #FPÖ eindrucksvoll, dass mit ihr kein Staat zu machen ist. Ich glaube es ist hier wichtig ganz genau zu verstehen, was die #FPÖ da macht. Was ist also passiert?
➡️ In der konstituierenden Sitzung des #OeNR hat die #FPÖ einen Misstrauensantrag gem. Art. 74 B-VG gegen die sog. "Übergangsregierung" eingebracht.
Was bedeutet das? Würde dieser Antrag durchgehen, dann wäre diese Übergabgsregierung sofort ihres Amtes enthoben. Und dann stünde #Österreich vor einem nicht kleinen Problem. Aber der Reihe nach. Ich erkläre euch warum dieser Antrag so perfide ist.
➡️ Das, was wir salopp als "Übergangsregierung" findet sich in Art. 71 B-VG als Institution der "einstweiligen Bundesregierung" geregelt.
Gemäß der oben genannten Bestimmung hat der BP durch die Ernennung der Übergangsregierung sicherzustellen, dass sozusagen in den Ministerien die Geschäfte weiter geführt werden. Damit trägt die Verfassung Sorge, dass immer eine letztverantwortliche Person für das Handeln des Staates verantwortlich und auch vorhanden ist.
Gerade in der fragilen Übergangszeit der Regierungsbildung nach einer #Nationalratswahl ist es extrem wichtig, dass die Ministerien geordnet weitergeführt werden. In unser aller Interesse.
➡️ Daher sieht Art. 71 der Bundesverfassung dezidiert vor, dass die bisherigen MinisterInnen die Übergangsregierung bilden. Das ist nicht nur eine #Usance. Das ist geltendes Recht.
Das macht auch Sinn. Die bisherigen Regierungsmitglieder sind eingearbeitet, kennen die Geschäfte. Es schafft Kontinuität. (Das genaue Funktionieren einer solchen einstweiligen BReg habe ich im zitierten Tweet 👇 ausführlich erklärt. Lest es euch durch, das ist recht interessant.)
Nun kann es natürlich sein, dass durch die neuen Mehrheitsverhältnisse nachbder Wahl die Übergangsregierung keine Mehrheit mehr im Parlament hat. Das ist diesmal auch der Fall. Sie könnte also jederzeit vom Parlament ihres Amtes enthoben werden.
Es ist daher die staatspolitische Verantwortung aller Parteien eine solche Regierung nicht zu torpedieren, oder eben sogar zu versuchen diese des Amtes zu entheben. Um eine Staatskrise zu vermeiden. Denn wen soll der Bundespräsident denn bestellen, wenn die einstweilige BReg enthoben wurde? Das wäre eine ziemlich prekäre Situation.
Gerade um Koalitionsverhandlungen nicht zu stören ist ein geordnetes Funktionieren der übrigen staatlichen Institutionen essentiell und im Interesse aller BürgerInnen
Die #FPÖ versucht das nun mutwillig zu torpedieren. Völlig grundlos und ohne jeden Sinn. Diese Regierung kann ohnedies nur verwalten, Gesetze sind mangels Mehrheit im Parlament nicht möglich. Es soll einfach nur jemand da sein, der in den Ministerien verlässlich das Telefon abhebt, wie man so schön sagt. Denn ein Staat darf keine Sekunde regierungslos sein.
➡️ Dieselbe Partei die aufschreit wenn nur eine #Usance gebrochen wird, also eine bloße Übung (die aus gutem Grund eben keine starre Verpflichtung ist) ist sofort bereit geltendes Recht zu ignorieren - nur um Chaos zu stiften.
Natürlich wird dieser Misstrauensantrag nicht durchgehen - also keine Mehrheit bekommen. Weil die anderen Parteien sich eben staatstragend und verantwortungsbewusst verhalten. Die Unehrlichkeit, die darin steckt auf #Usancen zu pochen aber geltendes Recht mutwillig zu torpedieren ist offensichtlich. Es ist eben "Wille" der Verfassung, dass die bisherige Regiering die Geschäfte führt. Das ignoriert die #FPÖ schlicht.
Die #FPÖ ist eine Partei, die, wenn es ihren kurzfristigen Interessen dient, bereit ist demokratische Instrumente staatszersetzend zu missbrauchen. Deshalb ist mit dieser Partei auch kein Staat zu machen. Das zeigt sie hier wieder deutlichst. Und das sollten wir nicht vergessen. Der Sturm auf den Verfassungsschutz war kein Zufall. Das hier ist auch keiner.
#FPÖ #Kickl #Misstrauensvotum
ÖVP, insbesondere Bg. Schneeberger haben leider noch nicht verstanden, dass viele Klimaschutz Massnahmen sich auch regional recht schnell amortisieren ... und wenn sie einem der Rechnungshof vorschlägt, sollte man sich erst recht mal damit näher befassen.
Was für ein peinliches Spiel in Wr. Neustadt: Am vergangenen Freitag hatte der Rechnungshof einen 100-seitigen, fundierten Bericht zur Klima-Anpassung veröffentlicht, in dem die bisherige Stadtplanung und - entwicklung kritisch behandelt wird. 1/9
Die @WKOe hat einen Energieplan erstellt, der geleakt wurde. Was drin steht? Gas billig halten, e-Fuels für den Verkehr ein- & Beteiligung von NGOs aussetzen. Was nicht? Verbindliche Ziele für Erneuerbare & Klimaziele. Für ein Wirtschaftsprogramm des 21. Jh. - Zielverfehlung. 1/
🌍 On September 29th, we marked International Food Loss and Waste Day, a crucial reminder of the changes we need in our food systems.
Global food insecurity isn't due to a lack of food. According to The News on Sunday, farmers produce enough to feed every person on the planet.
Read more here 👇https://t.co/smeNwY867N
Solving this problem requires collaboration across all sectors and a fundamental shift in how we think about, produce, and distribute food.
#ZeroWaste #InternationalFoodLossDay #SDGs
👇Heute versammelten sich rund 100 Personen, angeführt von Klima- und Umweltwissenschaftler:innen, um gegen die wissenschaftsfeindliche Politik der FPÖ und eine mögliche Regierungsbeteiligung dieser Partei zu protestieren. Rede von @ReiSteurer https://t.co/k3Wz91Brj4