@Cyclorb1 In der DDR gab es Vertragsarbeiter und es wären gerne mehr gekommen. Wurde eine Vertragsarbeiterin schwanger, hieß es für sie Abtreibung oder zurück in die Heimat. Es wollten also Leute hin und eine Umvolkung war eben nicht gewollt.
@Pasolinis_Asche "Unsere" "Elite" war stets antideutsch. Römer, Franzosen, Engländer, Amis oder Europäer, alles mögliche wollten sie im Laufe der Jahrhunderte sein, aber einfach nur Deutsche sein, war ihnen nie gut genug.
@SozialeMW Waren die Mongolen etwa zentraler organisiert, als die Chinesen oder die Konquistadoren und ihre einheimischen Helfer, als es die Inka und Azteken waren? Vielleicht bei historischen Beispielen lieber nicht auf einen Ami zurückgreifen, oder?
@MartinSellner_ Herr Rohrböck hat lange daran gearbeitet eine FPÖ/BZÖ-Entsprechung in der BRD aufzubauen. Nach dem Scheitern von "Aufbruch 21" 2009, wo er von der Bundesgeschäftsstelle aus tätig war, hat er sich dazu wohl mehr in den Hintergrund begeben.
@Sturmgaenger@SozialeMW Thema war die Alternative zur Unterwerfung unter einen der streitenden Blöcke und Tito hat das erfolgreich vorgemacht.
Warum sollten wir das nicht schaffen? So groß wie das jugoslawische Loch nach dem 2. WK ist unser heute ja nun wirklich nicht, oder?
@Sturmgaenger@SozialeMW Wo ist nun der Widerspruch?
Sie schreiben "niemals unabhängig" und "herrschen", während ich von "Spitze der Blockfreien Staaten" schrieb.
Und die Lage der Jugos war auch nicht viel anders mit der Bedrohung vor der Haustür und den Freunden in der Ferne.
@Sturmgaenger@SozialeMW Führen Sie Ihre Gedanken doch gerne weiter aus. Ich gehe mal davon aus, dass Sie die bewährte Existenz der Blockfreien nicht leugnen wollen. Wäre für Sie die "Phantasie", dass wir darin eine Rolle, wie einst die Jugos übernehmen könnten?
@Sturmgaenger@SozialeMW Die Alternative wäre, sich an die Spitze der Blockfreien Staaten zu stellen, welche nach unserem Austritt aus EU und NATO vermutlich auch weitere europ. Staaten in ihren Reihen begrüßen könnten.
@Der_Dutschi Wenn sie keine Chance hat, auf Bundesebene allein zu regieren und es keine heimattreue Linke gibt, die ihr ein Bündnis gegen die Plutokraten anbietet, braucht man sich nicht beschweren, wenn die Plutokraten am Ende wieder gewinnen.
@AChastukhin@DKaufner Sowohl der Westen, als auch der Osten hatten ihre Befähigung zur Grausamkeit reichlich bewiesen, lange vor Hitler. Ihren Verweis auf Humanität halte ich für einen etwas naiven Blick auf die Menschheitsgeschichte.
@AChastukhin@DKaufner Wobei ich nicht von "vollständig" sprechen würde. Die Nazis konnten auch recht kreativ sein, wenn es darum ging sich Menschen nutzbar zu machen. Da wurden dann auch schon mal Slawen zu Nachfahren der Goten erklärt.
@AChastukhin@DKaufner Richtig. In diesem Punkt habe ich Ihnen auch nicht widersprochen. Mir ging es nur darum, dass man eher aus kühler Berechnung die Rache in Grenzen hielt und nicht aus Humanität.
@AChastukhin@DKaufner Und ja, ich glaube fest, dass die spätere Massenmobilisierung der Deutschen im Dienste der Sieger bereits 43/44 durchdacht wurde und beide Seiten Angst hatten, die andere könnte die Deutschen für sich gewinnen.
@AChastukhin@DKaufner Das war immer so, selbst wenn sich der nächste Konflikt nicht direkt abzeichnete. Die in späteren Jahren Millionen, die sich in Bundeswehr und NVA gegenüber gestanden hätten, wären keine Einzelnen gewesen.
@AChastukhin@DKaufner Sie liegen in einem Punkt vollkommen falsch: Es gab keine Verschonung auf Grund von Menschlichkeit. Angesichts der sich abzeichnenden Ost-West-Konfrontation, hielten es beide Seiten nur für sinnvoller, sich die Deutschen nutzbar zu machen, als sie auszurotten.
@TomaszFroelich@ChrisKW14 Ganz dünnes Eis. Ein Pole, der gerne mal mit der polnischen Rechten demonstriert, wirft einem Ostdeutschen fehlende Heimatverbundenheit vor. Wirklich ganz dünnes Eis.