Ich sehe eine Regierung, die den normalen Bürger nicht respektiert
Man bekommt bei dieser Regierung langsam einen sehr klaren Eindruck vom Menschenbild.
Wenn du nicht Milliardär bist, nicht wenigstens Millionär, kein Erbe, kein Vorstand, kein Lobbyist mit Hausausweis und kein sehr besorgter Arbeitgeberverband, dann bist du in dieser politischen Welt vor allem eins:
ein Problem.
Der Arbeitnehmer ist verdächtig, weil er krank werden könnte.
Der Kranke ist verdächtig, weil er vielleicht gar nicht krank genug ist.
Der Rentner ist verdächtig, weil er zu lange lebt.
Der Bürgergeldempfänger ist verdächtig, weil er überhaupt existiert.
Der Mieter ist verdächtig, weil er bezahlbaren Wohnraum will.
Und der normale Bürger ist verdächtig, weil er nach Jahren der Inflation, steigenden Beiträgen und sinkender Sicherheit immer noch nicht dankbar applaudiert.
Das ist das Menschenbild hinter dieser Politik.
Merz, Spahn, Linnemann, Söder und leider auch ein paar SPD-Leute schauen auf dieses Land und sehen keine Menschen, die seit Jahren funktionieren.
Sie sehen Verfügungsmasse.
Menschen, die länger arbeiten sollen. Flexibler arbeiten sollen. Später in Rente sollen. Mehr Eigenverantwortung tragen sollen. Mehr Beiträge zahlen sollen. Mehr Verständnis haben sollen. Mehr leisten sollen. Mehr ertragen sollen.
Und wenn sie krank sind, sollen sie sich bitte erst mal erklären.
Spahn erzählt vom Arbeitnehmer auf der Bettkante, der morgens angeblich überlegt, ob er wirklich krank ist oder ob er es nicht doch mal mit Arbeiten versucht.
Dieses Bild sagt alles.
Nicht: Warum sind so viele Menschen erschöpft?
Nicht: Warum fehlen Pflegekräfte?
Nicht: Warum brechen Absatzmärkte weg?
Nicht: Warum investiert die Industrie nicht?
Nicht: Warum hängt die Kaufkraft nach Jahren realer Verluste immer noch hinterher?
Nicht: Warum finanziert dieses Land Sozialstaat immer weiter fast nur über Arbeit?
Nein.
Die große Reformidee lautet:
Vielleicht simuliert der kleine Mann montags Halsschmerzen.
Das ist keine Politik für ein modernes Land.
Das ist Klassenverdacht mit Regierungsausweis.
Oben werden Fehler verwaltet, Vermögen geschont, Erbschaften geschützt, Verantwortung wegmoderiert und Milliardenprobleme irgendwie „komplex“ genannt.
Unten wird kontrolliert.
Da ist man plötzlich ganz genau.
Da wird gezählt, geprüft, gekürzt, verschärft und moralisiert.
Beim Kranken. Beim Rentner. Beim Arbeitnehmer. Beim Arbeitslosen.
Diese Regierung verkauft alte CDU-Mottenkiste als Zukunftsprogramm und wundert sich dann, warum die Menschen ihr nicht mehr glauben.
Vielleicht, weil man spürt, was dahintersteht.
Nicht Respekt.
Nicht Vertrauen.
Nicht Solidarität.
Sondern der leise, kalte Verdacht:
Wer nicht oben sitzt, muss unten wohl etwas falsch machen.
Und genau deshalb wirkt dieses Reformpaket nicht wie Aufbruch.
Es wirkt wie eine Verachtungserklärung an alle, die dieses Land jeden Tag am Laufen halten.
@Herr_V0rragend_@ReniTent13@Hoellenaufsicht Welcher Arzt macht das, wenn man sich aus irgendeinem Grund an einem Tag unpässlich fühlt? Und was ist mit dem Mehraufwand in den Praxen?
In den Niederlanden z.B. gibt es gar keine Krankschreibungen. Komisch, da beschwert sich niemand über den Krankenstand.
#BlinderAktionismus
If Jeff Bezos could afford to spend $75 million on the Melania movie & $500 million for a yacht to sail off to his $55 million wedding to give his wife a $5 million ring, please don't tell me he needed to fire one-third of the Washington Post staff.
Democracy dies in oligarchy.
»ich kann d Schlagzeile "Keine Einigung zw USA & Dänemark" nicht mehr sehen. Wenn 1 Bewaffneter 1 Bank stürmt, titelt ihr doch auch nicht: "Räuber & Kassiererin finden keinen Konsens über Geldübergabe." Hört auf, imperiale Aggression als normale Diplomatie zu framen.«
(@shengfui
Moin Freunde, ich hätte ein kleines Anliegen!
Ich würde gerne meinen Vater mal wieder mit ins Stadion nehmen, und suche zwei Sitzer fürs Köln Heimspiel.
Falls ihr jemand kennt oder sogar selbst was übrig habt, könnt ihr euch gerne melden!