I spent some time in the World Trade Center in July of 2001. The place was huge, bustling with activity. The views were amazing. I couldn't believe how well the elevators worked!
In fact, in the ten years between Sept. 1, 1992 and August 31, 2001, only once was there a bomb detonated.
3600+ days, and 1 bomb-related incident, so I'd say that's a less than 1 tenth of 1 percent bad days at WTC.
Don't believe the outliers, like Sept. 11, 2001.
@m_mondblume@21Jelato ich habe meine Eltern immer mit hübschen Bildern entlohnt. Ich glaube, die haben sich mächtig gefreut. Heute ist es dann eben andersrum und man bekommt Käsekuchen. So schön 🥰
@reisburgerin Deutschland und Russland waren von jeher die Nationen, die getrennt gehörten, weil zusammen zu stark. Wer hat denn in der UN die Zügel in der Hand? Massenmigration, Umvolkung, es ist doch alles mit Ankündigung. my 2 cents
Die Besteuerung des Todes in Gestalt eines "Erbschaftssteuerrechts" hat eine lange Tradition.
Feudalherren gewährten sich selbst das Privileg, im Hause eines verstorbenen Untertanen dessen wertvollsten Besitz von seiner Witwe und den Waisen herauszuverlangen - als Ersatz für die fortgefallene (besteuerbare) Arbeitskraft des Toten. Fälligkeit trat ein am Tage der Beerdingung:
https://t.co/XvNUeDLULH
Dieses "Mortuarium" (der [Todes]Fall) entschädigte den Herren nicht nur für den künftigen Gewinnentgang aus der Arbeit seines Knechtes; er stellte auch sicher, daß den Hinterbliebenen nichts Wertvolles verblieb, das dem Mitarbeiter zu seinen Lebzeiten irrtümlich nicht bereits weggenommen worden war.
Mit dem Wegfall des absolutistischen Narrativs (von der gottgewollten Ordnung hin zu einer Umverteilungsbefugnis der Landesväter mit sozial-wohlfahrtsstaatlichen Rhetorik) wandelte sich auch das Rechtfertigungsmuster: Nun galt es, das Recht des Staates auf Wegnahmen aus Nachlässen mit einer übergeordnet volkswirtschaftlichen Begründung zu versehen.
Seither sollen generationsübergreifend entstehende "große Vermögen" zum Wohl der Allgemeinheit verhindert werden; in die Gefühligkeit dieser Debatte werden gutdosiert Neidelemente eingerührt ("anstrengungsloses Einkommen"). Böse könnte man sagen: Leichenfledderei war immer, nur die Rechtfertigung beim Ausnehmen des Wehrlosen änderte sich.
Interessanterweise halten die Freunde einer Todesbesteuerung für unproblematisch, daß der Fiskus selbst auf diese Weise "anstrengungslos" Vermögen einkassiert. Möglicherweise ist das deswegen noch nicht in die Kritik geraten, weil das für jedwede Steuer gilt.
Hatte man in Deutschland zunächst noch für unanständig gehalten, Witwen und Waisen zur Kasse zu bitten, änderte sich dies nach dem ersten Weltkrieg schnell. Die Weimarer Republik brauchte Geld.
Während Marx und Engels noch geplant hatten, zuerst das Privateigentum insbesondere an Produktionsmitteln ganz abzuschaffen, wodurch sich die Frage eines Erbnachfolgers insoweit dann gar nicht mehr stelle, wählen die Vergesellschaftungsfreunde aktuell eine gegenläufige Strategie: Belastet man Hinterbliebene wirtschaftlich erfolgreicher Mitbürger im Todesfall mit Auszehrungssteuern, zerfällt deren Unternehmen oder geht insgesamt an den Fiskus. Auch so läßt sich eine Ordnung zerstören.
Während nach dem Tod des Untertanen in feudalen Verhältnissen nur dessen Familie vor dem Nichts stand, weitet sich der Opferkreis im erbschaftssteuerfinanzierten Wohlfahrtsstaat gleich auch auf alle Arbeitnehmer des Toten aus.
Wer mit dem Holz seines Obstbaumes heizt, darf anschließend nur noch von Marmelade träumen.