VOLKSWAGEN: HILFE, DIE KUNDEN KAUFEN UNSERE ELEKTROAUTOS!
Bei Volkswagen hat man offenbar ein unerwartetes Problem entdeckt. Die Kunden kaufen Elektroautos. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, tun sie das auch noch drei Jahre früher als vom Management vorgesehen.
VW-Finanzchef Arno Antlitz erklärte am 29. Oktober:
Rund 40 Prozent des europäischen Auftragsbestands bestehen inzwischen aus reinen Elektroautos. Mit einer solchen Größenordnung beim Elektroanteil hatte Volkswagen ursprünglich erst für 2029 gerechnet.
Da haben diese unverschämten Kunden doch tatsächlich die Frechheit, sich nicht an den Geschäftsplan aus Wolfsburg zu halten.
Man könnte meinen, ein Autobauer freut sich über mehr Nachfrage als erwartet. Bei Volkswagen sieht das offenbar etwas anders aus.
Denn ausgerechnet der Erfolg der Elektroautos belastet die Konzernrendite.
Der Grund? Man verdient mit ihnen noch immer weniger als mit vergleichbaren Verbrennern. Beim neuen ID. Cross rechnet VW laut Antlitz mit lediglich 70 bis 80 Prozent des Deckungsbeitrags eines T-Cross. Beim kleineren ID. Polo sieht die Rechnung noch ungünstiger aus.
Und wann soll die Kosten- und Margenparität erreicht werden? Gegen 2030, insbesondere mithilfe der neuen Elektroplattform SSP.
Das muss man erst einmal hinbekommen.
Man plant einen bestimmten Elektroanteil für 2029, erreicht ihn bereits 2026 und erklärt anschließend, dass man die notwendige Wirtschaftlichkeit voraussichtlich erst 2030 erreicht.
Eine beeindruckende Form der Zukunftsplanung. Die Zukunft ist bereits da, nur die Kalkulation hat offenbar noch keinen Termin bekommen.
Besonders schön wird es beim Thema Batterien. Volkswagen hat lange auf die teurere NMC-Technologie gesetzt und führt nun zunehmend günstigere LFP-Batterien ein. Deren Kostenvorteile werden allerdings erst schrittweise wirksam.
In China werden LFP-Batterien längst in riesigen Stückzahlen produziert. Volkswagen entdeckt nun ebenfalls ihre wirtschaftlichen Vorzüge für günstigere Fahrzeuge. Immerhin, besser spät als nie.
Natürlich ist eine NMC-Batterie nicht grundsätzlich eine Fehlentscheidung. Für bestimmte Fahrzeuge bietet sie technische Vorteile. Nur sollte ein Konzern, der Millionen Autos verkaufen möchte, vielleicht rechtzeitig darüber nachdenken, welche Technik sich für bezahlbare Volumenmodelle wirtschaftlich eignet.
Und selbstverständlich ist ein niedrigerer Deckungsbeitrag noch kein Verlust. Auch kann ein steigender Elektroanteil die Gesamtrendite drücken, wenn dadurch besonders profitable Verbrenner ersetzt werden.
Aber genau deshalb beschäftigt man in Wolfsburg hochbezahlte Vorstände, Entwicklungschefs, Strategen und Finanzplaner. Die sollen solche Entwicklungen schließlich nicht erst entdecken, wenn die Autos längst bestellt sind.
Wir reden hier nicht über eine kleine Firma, die gestern beschlossen hat, ihr erstes Elektroauto zu bauen. Volkswagen beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Elektromobilität und hat dafür Milliarden investiert.
Die Nachfrage wächst schneller als die Fähigkeit, mit diesen Autos vernünftig Geld zu verdienen.
Und während man in den Vorstandsetagen offenbar noch versucht, die eigene Planung mit der Realität in Einklang zu bringen, diskutiert man längst über Sparprogramme, Werksschließungen und den Abbau Zehntausender Arbeitsplätze.
Vielleicht sollte man bei der ganzen Diskussion über angeblich zu hohe Löhne einmal darüber nachdenken, wer eigentlich die Batterie-, Plattform- und Investitionsentscheidungen getroffen hat.
Die Beschäftigten am Band waren es jedenfalls nicht.
Bei Volkswagen kommen die Kunden drei Jahre zu früh, die Wirtschaftlichkeit vier Jahre später. Und gehen sollen am Ende ausgerechnet die Beschäftigten, die jeden Morgen pünktlich zur Schicht erscheinen.
Vielleicht liegt das Problem ja doch nicht am Kunden, sondern an denen, die den Geschäftsplan geschrieben haben.
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Der AfD-Kandidat Martin Trefzer erhielt 40 Ja-Stimmen obwohl seine Fraktion nur 29 Abgeordnete zählt.
Berliner Abgeordneten Haus.
Ganz bestimmt wird der Parteivorsitzende der CDU mitteilen man solle daraus keine falschen Schlüsse ziehen, denn Elif ist Schuld.
Während Trump Kanada unter Druck setzt u Europa dringend strategische Partner braucht, bremst Merz ausgerechnet eine engere Anbindung Kanadas an die EU aus😳.
Wenn ihm der Begriff „assoziierte Mitgliedschaft“ nicht passt, soll er ein besseres Modell liefern statt eine
Jarosław Kaczyński ogłosił właśnie, że Polska powinna zacząć rokowania o warunkach wyjścia z Unii Europejskiej. O taką między innymi stawkę toczy się dziś w Polsce walka. Twarda walka. Nie zamierzam jej przegrać, nawet jeśli nie wszyscy zagrają ze mną.
Iconic. “Do you trust the Russians?” Harry Truman was once asked
“No. They broke every agreement they ever made with me. That's why I don't trust them,” replied the 33rd President of the United States.
80 years later, nothing has changed…
Woody Harrelson has done an ad for Exxon.
New Exxon El Nino Commercial
Written by Adam McKay @mr.ghostpanther
Voiced by Woody Harrelson @woodyharrelson
Produced by Yellow Dot Studios
Edited by Max Koepke of @lostplanetpost
Stock Footage licensing by Stalkr
Music licensing APM
Ich hab Puls. Und das um kurz nach fünf.
Hans-Werner Sinn erklärt bei @Ronzheimer, die EU habe mit ihren CO₂-Vorschriften die deutsche Autoindustrie ruiniert. E-Autos könnten die Chinesen besser. Die Franzosen womöglich auch.
Kleine Störung im Weltbild: VW ist Europas Marktführer bei E-Autos.
Aber die deutschen Autobosse konnten nun einmal „nicht schneller handeln, als man es tut“. Sagt Sinn.
Und der Audi-Chef? Der muss schließlich die Aktionäre bedienen. Könnte laut Sinn geradezu belangt werden, wenn er es nicht täte.
Also 7.500 Stellen in Deutschland streichen, Trump auf dessen Wahlkampfbühne ein Vier-Milliarden-Dollar-Werk versprechen und freundlich lächeln.
Der Planet wird heißer, aber Hauptsache, die Rendite stimmt. Nach uns die Sintflut. Die Aktionäre sitzen schließlich auf der Arche.
Und schuld ist Brüssel.
Wie kann man eigentlich Sinn heißen und so viel Unsinn verbreiten?
Die Wirtschaftstheorie eines ehemaligen ifo-Präsidenten: Gewinne sind Unternehmerleistung. Versagen ist EU-Politik. Und außer Rendite ist uns eh alles wurscht.
Sorry, lieber @Ronzheimer. Ja, es kamen auch kritische Nachfragen. Dann durfte der Professor aber weiter erklären, weshalb die Unternehmen nun wirklich gar nichts dafür können, weshalb der deutsche Standort nicht mehr funktioniert und weshalb europäischer Klimaschutz ohnehin nichts bringt.
Ihre Leute in Aurich und Emden sollen das verstehen? Um was zu tun? Eine Runde weinen? Oder die AfD wählen, damit es anschließend – ja, was eigentlich? – besser wird?
Sinns Erzählung wird hängen bleiben. Nicht Ihre Nachfragen. Die Ewiggestrigen werden seine Argumente wie eine Monstranz vor sich hertragen, während China längst Elektroautos in Millionenstückzahlen baut.
Im Shithole-State Norwegen fahren inzwischen 98 Prozent aller neu zugelassenen Pkw elektrisch. Man kann es gar nicht glauben. Und das Land lebt – und zwar prächtig!
Auf Norwegens Straßen fahren übrigens reichlich deutsche Fabrikate. Offenbar können die Deutschen Elektroautos bauen. Und die Norweger kaufen sie sogar. Ganz ohne deutsche Verbrenner-Nostalgie.
Stattdessen bekommen wir einen Ökonomen, der das Versagen der Industrie zur Schuld der EU erklärt.
Und irgendwann wird aus Ihrer Heimat der Rustbelt, den Sinn zuvor so eindrucksvoll beschrieben hat.
Aber dann ist das eben „so, wie es ist“? Sinns Worte.
Fenster auf. Atmen. Solange die Luft noch etwas taugt.
Merz feiert 230 Milliarden Euro an Investitionszusagen als Beweis für Deutschlands Comeback. Nur: neue Daten erzählen eine ganz andere Geschichte.
https://t.co/e3BwDf6HgS
Markus Söder und die verschwundenen Bürgergeld-Milliarden.
Unser bayerischer Wurst-Influencer, der nebenberuflich noch Ministerpräsident ist, hat mal wieder ein Problem. Die Milliarden, die seine CSU beim Bürgergeld einsparen wollte, sind einfach nicht aufgetaucht.
Dabei hat man sich solche Mühe gegeben. Im Februar brüllte Söder noch, man werde dieses „Scheiß-Bürgergeld“ abschaffen. Im Juni wollte er die Regelsätze auf das verfassungsrechtliche Minimum drücken und im September erklärte er die knapp 50 Milliarden Euro Sozialausgaben zum Skandal. Mit den Einsparungen wollte er dann auch noch die Energiekosten senken.
Jetzt ist Oktober und Söder ist enttäuscht, weil gerade einmal rund 100 Millionen Euro weniger ausgegeben wurden. Das könne doch nicht alles sein.
Lieber Herr Söder, in der Gesetzesbegründung Ihrer eigenen Bundesregierung standen bereits im Dezember 2025 für das Jahr 2026 gerade einmal 86 Millionen Euro erwartete Einsparungen. Hinzu kommen rund 50 Millionen Euro zusätzlicher jährlicher Verwaltungsaufwand.
Man hätte das natürlich lesen können. Aber ein Haushaltsentwurf eignet sich vermutlich schlechter für einen Auftritt im Bierzelt als ein paar Milliarden, die man mal eben verspricht.
Nun sollen offenbar die Regelsätze und Wohnkosten wieder herhalten. Schließlich sind 563 Euro im Monat nach Söders Vorstellungen anscheinend so verlockend, dass sich damit ein Leben in Saus und Braus führen lässt. Und wer sich die Mieten nicht leisten kann, soll vermutlich einfach billiger wohnen. Wo solche Wohnungen zu finden sind, darf der Ministerpräsident gerne einmal erklären.
Besonders interessant finde ich allerdings seine Vorstellung, durch Kürzungen bei der Grundsicherung die Energiekosten senken zu können. Vielleicht erklärt uns Söder bei seinem nächsten Wursttest, wie viele Grundsicherungsempfänger auf wie viel Geld verzichten müssen, damit die Kilowattstunde Strom endlich billiger wird.
Natürlich gibt es Menschen, die arbeiten könnten und nicht wollen. Nur erklärt das weder die Milliarden an Sozialausgaben noch entstehen durch schärfere Sanktionen plötzlich Hunderttausende zusätzliche Arbeitsplätze.
Aber anstatt sich mit solchen lästigen wirtschaftlichen Zusammenhängen zu beschäftigen, kann man natürlich auch weiterhin behaupten, der Sozialstaat sei zu teuer und die Menschen bekämen zu viel.
Herr Söder, bevor Sie die nächste Kürzungsrunde ausrufen, rechnen Sie doch einfach mal vor, wie Sie Ihre versprochenen Milliarden tatsächlich einsparen wollen.
Und zwar mit Zahlen aus dem Haushalt. Nicht mit der Lautstärke Ihres Mikrofons auf dem nächsten Volksfest.
Oh, ein Stolperstein!
Jeder Stolperstein erzählt eine Geschichte. Ein Name, ein Leben, eine Familie, ein Zuhause.
https://t.co/84UdC6Yzss
In ganz Europa wurden tausende kleine Gedenksteine aus Messing in das Pflaster vor den letzten frei gewählten Wohnorten von Menschen eingelassen, die vom NS-Regime verfolgt wurden. Die vom deutschen Künstler Gunter Demnig geschaffenen Stolpersteine erinnern uns daran, dass hinter dem gewaltigen Ausmaß der nationalsozialistischen Verfolgung einzelne Menschen standen – jeder mit seiner ganz persönlichen Geschichte.
Doch wer waren diese Menschen? Wo haben sie gelebt? Und was ist mit ihnen geschehen?
https://t.co/NfIpgdMlWw trägt dazu bei, diese Geschichten für alle zugänglich zu machen.
It’s now officially confirmed.
Tonight, russia struck Kyiv’s historic centre with an Iskander ballistic missile carrying a cluster warhead.
58 submunitions explode in mid-air, designed to inflict maximum casualties across a 400 × 400 metre area.
“This strike had no military purpose. The goal was to destroy part of the old city and injure as many people as possible,” said a Ukrainian presidential adviser.
No military objective. Just terror.
Ach nee. 🙄
Man hätte es wissen können.Ach, Moment hat man ja!
Die Zahlen waren nicht unbekannt. Sie passten nur nicht zu den politischen Versprechen.
Jetzt isses amtlich: Die Rechnung geht nicht auf
Man hat also monatelang eine politische Grundsatzdebatte geführt, Menschen
Look at the post below.
Yesterday, we reported that Europe’s four biggest mobile operators 🇩🇪🇫🇷🇪🇸🇬🇧are exploring a joint bid to take on Starlink: phones connected straight to satellites, no tower needed.
The replies came on cue: “Europe can’t launch. Europe has no satellites. Europe has no money. SpaceX has no competition. Period.”
We hear this every time Europe talks about tech independence. But are they right? 👇
❌ “Europe can’t launch.”
✅ True, SpaceX launches far more: 165 Falcon 9 flights in 2025. That gap is real.
But even Amazon booked 24 launches on Europe’s Ariane 6 for its own Starlink rival.
Ariane 6 has already put 100 of its satellites in orbit.
In September, @isaraerospace, a German 🇩🇪 startup, reached orbit. At the same time, Europe’s first reusable rocket prototype is on its pad in Sweden 🇸🇪.
And the @esa has put €900M+ behind a new generation of rockets. That’s more than twice the ~$400M NASA gave SpaceX to develop Falcon 9 and its Dragon capsule.
What will happen to American launchers once these are operational?
❌ “Europe doesn’t build satellites.”
✅ Galileo, Europe’s GPS, is the most precise satellite navigation system in the world. Over 4.5 billion devices use it. Probably yours too.
Finland’s 🇫🇮 @iceye_global runs the world’s largest fleet of radar satellites, which see through clouds and at night.
@Thales_Alenia_S, in Turin, Italy 🇮🇹, built over half of the International Space Station’s living space. It also built the current satellites of Iridium, the American satellite-phone network.
@AirbusSpace, @ThalesAerospace and @LDO_Space are merging their space businesses into one 25,000-strong champion. And IRIS², the EU’s own 348-satellite network, is moving to full deployment of its governments and defence infrastructure.
If Europe has “nothing”, why are NASA’s astronauts living in it and your phone navigating with it?
❌ “Europe doesn’t have the money.”
✅ EU households keep €12 trillion in cash and bank deposits. That’s more than Nvidia and Apple, the world’s two most valuable companies, combined. Enough to buy SpaceX five times over.
On top of that, Europeans hold $8 trillion in US stocks and bonds. For now.
Because something has changed. Every year, €300bn of European savings leaves the EU. Europe is done watching it go: it has started building a single market for savings and investment, so that European money grows European companies.
Some, like Danish 🇩🇰 pension funds, have already started dumping US government bonds.
What will happen the day Europe offers a real alternative to American financial markets?
❌ “Europe is years behind on innovation.”
✅ 3 of the last 4 Nobel laureates in physics were born in Europe 🇬🇧🇫🇷🇧🇪. All three did their prize-winning work at American universities.
The world’s first microprocessor, the chip that became the brain of every computer, was designed at Intel by an Italian 🇮🇹: Federico Faggin. Google’s AI lab, DeepMind, was born in London 🇬🇧. OpenAI was co-founded by scientists born in Poland 🇵🇱 and Slovakia 🇸🇰.
Now Washington is cutting research funding, and applications from US-based scientists to the European Research Council have more than doubled. The EU has proposed doubling its budget too.
Europe’s red tape can be cut with a vote.
Can America win back the trust it has destroyed by threatening, humiliating and insulting its allies?
❌ “Europe needs America more than America needs Europe.”
✅ Look closer.
In April, NASA flew astronauts around the Moon for the first time in over 50 years.
The module that powered their spacecraft, pushed it to the Moon and kept them alive was European, assembled in Bremen, Germany 🇩🇪.
NASA’s Webb telescope launched on a European Ariane 5, so precisely that its fuel should last about 20 years instead of 10.
And the world’s most advanced AI chips can only be made with machines from one company: ASML, in the Netherlands 🇳🇱.
We’ve seen this film before.
In 1970, American planemakers ruled the skies. Europeans pooled their strengths and built Airbus. Airbus has out-delivered Boeing every year since 2019.
The US just turned 250.
The University of Bologna, in Italy, was founded in 1088, 938 years ago. Europe has been written off many times.
Those trying to convince Europeans we can’t stand on our own forget who gave the world the Renaissance, the scientific revolution, the welfare state and the World Wide Web, born at CERN in Geneva 🇨🇭.
Betting against Europe isn’t analysis - it’s hubris.
And that arrogance is pushing European public opinion towards one conclusion: we’re done with America.
One day, those repeating “weak, dependent Europe” will wake up to a Europe running on its own rockets, satellites, capital and talent.
That day is closer than they think. 🇪🇺
"Gerade auch junge Menschen bekommen vermehrt Erkrankungen, die man auf ihre multiplen Omikron-Infektionen zurückführen kann. Die vulnerable Gruppe ist deshalb nicht der älteste Teil der Bevölkerung, sondern es sind die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen [...]."