@MedienfuzziShow Man kann sich ja nicht mehr alles merken, Namen und so, während Corona.
Aber jetzt gerade ist es mir wieder eingefallen, daß auch Klopp ein Corona-Vasall war. Eines von unglaublich vielen Promi-Arschlöchern, die meine volle Abscheu haben.
Danke!
Meine Erfahrung sagt mir, daß es immer schon eher kontraproduktiv war, Menschen für etwas zur Verantwortung zu ziehen, die
A): einem ganz offensichtlich egal sind
B): nicht regieren
C): eine "Wahl" wahrgenommen haben
und
D): ihn bezahlen (wir du alle = der Souverän, Herscher und ihn als Angestellten jederzeit Entlassen-Könnender).
Demokratie ist zuende, wenn Despotismus zu herschen versucht und der Souverän es zuläßt. Und es hat immer funktioniert, wenn der Narr die Nachrichten verbreiten durfte...
Weil ich einiges über meine Sicht auf Berlin geäußert habe und ich bisher nicht im Ansatz dazu aufgefordert worden bin, wie in 3 Teufels Namen ich zu dieser Einsicht gekommen bin, sehe ich mich berufen, diese meine ausschließlich auf gemachten Erfahrungen beruhende Erkentniss deutlich zu machen.
Vor dem Mauerfall und während der Wehrpflicht war Berlin die Insel der (freundlichen) Verrückten und Fluchtburg für Wehrdienstverweigerer.
Nach dem Mauerfall fiel die Wehrpflicht weg, und Berlin machte seinen Weg von verrückt, über bekloppt, mondän, mondändumm bis dann heute: vorbildlich EU-treu, sexuell unerotisch, schlaflos verroht und stante pede ein lost shithole.
Mit 6 Jahren stand ich auf einem Holzpodest an der taufrischen Mauer und konnte knapp die obersten 3 Stockwerke des Ostens sehen, von JFK als dem letzten Nicht-Verrückten dieses Planeten hören, und mir rauf und runter das etablierte Wissen über den bösen Russen anhören.
Zwischendurch war ich entweder aus Zwang oder wegen Verwandtenbesuchs mal "drüben", viel später beruflich.
Es wurde abschüssig: Tag und Nacht sind in Berlin identisch - nur Dunkelheit hält das Zeitgefühl halbwegs im Normalen. Zwischenmenschlich passiert nichts, was mir geläufig wäre, und als Ungeimpfter fliegst du am Boxhagener Platz aus dem Restaurant "Kurhaus Korakow".
Kurz: heute wäre ich "pro Mauerbau" - es ist nichts mehr übrig geblieben von der Toleranz und Gelassenheit, dem Gegenwärtigen von Krieg, Mauer und Aufstand, dem Luxus des Geliebt- und Umsorgtseins, das Berlin viele Jahtzehnte bewahrte und am Leben hielt.
Inzwischen ist Berlin (nicht pauschal, aber fast) verrottet - nicht mehr liberal sondern radikal, unerträglich blind geworden und politisch bis aufs Klo gesteuert. Von einer abgehobenen, vorwiegend politschen "Klasse", geölt von einer nicht weniger dumpfen Durchwink-Presse und bevölkert von deutschen Lächlern.
Die Stadt als solches ist unschuldig.