Damit stehen die deutschen Verbrenner-Nostalgiker ziemlich nackt da.
Während die seit Jahren so tun, als müsse man nur das „Verbrenner-Aus“ rückgängig machen und alles werde wieder gut, sieht die VW-Spitze das intern deutlich realistischer: Neun von neun befragten Vorständen halten eine grundlegende Neudefinition des Geschäftsmodells für notwendig.
Das Problem war nie zu viel Transformation, sondern zu wenig, zu spät und zu halbherzig.
Ein Lobbyverband, der CDU im Namen trägt, aber nicht die CDU ist, glaubt mal wieder, den Stein der Weisen gefunden zu haben.
Also für das, was man dort offenbar Reform nennt.
Grundrente weg.
Mütterrente weg.
Abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren weg.
Renteneintritt hoch.
Private Vorsorge bitte selbst organisieren.
Und natürlich heißt das nicht Kürzung.
Nein, nein.
Das heißt Nachhaltigkeit.
Das klingt besser.
Das klingt nach Verantwortung.
Nach Zukunft.
Nach Excel-Tabelle mit gutem Gewissen.
Besonders schön ist der Begriff „Frühverrentungsanreiz“.
Gemeint sind Menschen mit 45 Versicherungsjahren.
45 Jahre.
Da haben manche länger Beiträge gezahlt, als andere überhaupt wissen, wie eine Stechuhr aussieht.
Aber klar:
Der Dachdecker mit kaputtem Rücken ist das Problem.
Die Pflegekraft nach vier Jahrzehnten Schichtdienst ist das Problem.
Der Facharbeiter, der mit 16 angefangen hat, ist das Problem.
Nicht das zersplitterte Rentensystem.
Nicht versicherungsfremde Leistungen.
Nicht Sonderwege für andere Gruppen.
Nicht Kapital, das sich elegant aus der Solidarität herausmoderiert.
Nein.
Der Mensch, der 45 Jahre gearbeitet hat, soll bitte noch zwei Jahre dranhängen.
Weil Leistung sich wieder lohnen muss.
Nur offenbar nie für die, die sie wirklich erbracht haben.
@Faktencheck2030 Wenn man zuschaut ist am erschreckendsten, dass die CDU/CSU während der 3 Jahre in d. Opposition wohl ihre ganze Kraft in das herabsetzen der Regierung gesteckt haben.
Aber wohl null Kraft in das erarbeiten von tragfähigen, fairen Reformen.
Was jetzt kommt, ist kaputt sparen.
🗓️Kleine Erinnerung:
Der Oppositionsfritze warf der Ampel vor,sie müsse mit dem vorhandenen Geld auskommen,klagte ihnen den Klimaschutz unterm Arsch weg.
Der Kanzlerfritze hatte 500.000.000.000€ (500 Mrd!) als Begrüßungsgeschenk für sein Praktikum und verkündet nach 12 Monaten,"wir müssen sparen". 🤡
Credits #realalbundy
#bluesky
Dobrindt sagt heute, 563€ Bürgergeld seien zu hoch.
Es ist das Existenzminimum!
Gleichzeitig fordert der Wirtschaftsrat der CDU, Grundrente, Mütterrente und die Rente mit 63 abzuschaffen.
Das Muster ist immer dasselbe: gekürzt wird bei den Ärmsten: Erwerbslosen, Kindern und Rentner:innen.
An die großen Vermögen geht die Union nicht ran.
Es ist ein Schonprogramm für die Überreichen auf Kosten der Ärmsten.
@
Die CDU gibt sich ernsthaft überrascht, dass ihre Umfragewerte inzwischen so tief liegen, dass man fast eine Grubenlampe und einen Kanarienvogel braucht, um sie zu finden. 20 bis 22 Prozent – je nach Institut.
Und dann steht man dort, schaut betreten auf die Zahlen und tut so, als hätte man gerade herausgefunden, dass Regen von oben kommt.
Ich dagegen wundere mich über absolut nichts.
Denn wenn man monatelang Politik macht gegen die Mehrheit der Bevölkerung, dann ist dieses Ergebnis nicht nur logisch, sondern fast schon eine Art politischer Naturkatastrophenschutz: Wer so regiert, braucht sich über sinkende Zustimmung wirklich nicht wundern – eher darüber, dass sie nicht noch schneller fällt.
Das Ganze wirkt wie ein politisches Experiment:
Was passiert, wenn wir konsequent ignorieren, was die Leute wollen?
Spoiler: Genau das, was jetzt passiert.
Man kann nicht Entscheidungen treffen, die klingen, als seien sie in einem luftleeren Raum entstanden, und dann überrascht sein, dass draußen niemand klatscht.
Das ist ungefähr so, als würde man das Lenkrad loslassen, die Augen schließen und sich dann empört fragen, warum das Auto im Straßengraben steht.
Und jetzt steht man da, kratzt sich am Kopf, starrt auf die Umfragen und fragt sich, wie das passieren konnte.
Vielleicht wäre ein Blick auf die Stimmung im Land hilfreicher gewesen als der Blick ins eigene Parteibüro.😌
Jetzt ist die Union also in der Realität angekommen.
Blöd nur: Die Realität ist kein Wahlkampfplakat.
Aus den angeblichen Milliarden beim Bürgergeld wurde am Ende kein großer Spartopf.
Es wurde ein neuer Name.
Ein bisschen mehr Druck.
Härtere Regeln.
Mehr Bürokratie.
Und vermutlich deutlich weniger Einsparung, als man vorher in die Mikrofone gepustet hat.
Also sucht Dobrindt den nächsten Hebel.
Nicht bei großen Vermögen.
Nicht bei Steuerschlupflöchern.
Nicht bei teuren Mitnahmeeffekten.
Nicht bei den Strukturen, die wirklich Geld verbrennen.
Nein.
Natürlich bei 563 Euro.
563 Euro für Essen, Strom, Kleidung, Hygiene, Telefon, Bus, Bahn und ein Minimum gesellschaftliches Leben.
Der Staat nennt das Regelbedarf.
Das Grundgesetz schützt das menschenwürdige Existenzminimum.
Dobrindt sieht offenbar noch Luft nach unten.
Und genau da wird es gefährlich.
Denn dieser Satz betrifft nicht nur Bürgergeld. Er betrifft auch Sozialhilfe und Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung.
Wer hier kürzt, kürzt nicht bei einem Talkshow-Klischee.
Er kürzt bei Menschen, die durch das soziale Netz gefallen sind.
Bei Bürgergeld-Beziehern.
Bei Menschen in der Sozialhilfe.
Bei Erwerbsgeminderten.
Bei Rentnern, deren Rente nicht reicht.
Die Union hat monatelang erzählt, beim Bürgergeld lägen Milliarden herum. Man müsse nur endlich hart durchgreifen.
Jetzt merkt sie: Da lag kein Schatz.
Also wird eben das Existenzminimum verdächtig gemacht.
Das ist wieder keine Reform.
Das ist Haushaltskosmetik auf dem Rücken derer, die ohnehin schon kaum noch Luft holen können.
Aber gut.
Wenn man politisch keine Idee hat, bleibt immer noch der Griff nach unten.
Da liegt zwar kein Geld.
Aber wenigstens wehrt sich dort kaum jemand.
es ist so lustig, dass die USA ihren 250. Geburtstag mit einem LineUp feiern, dessen Highlights Vanilla Ice und MilliVanilli sind, ich war auf 58. Geburtstagen von Schützenvereinen, die krassere Acts organisiert bekommen haben
Mal ernsthaft, wer hätte eigentlich vor 10 Jahren gedacht, dass es einen schlechteren FIFA-Präsidenten als Sepp Blatter geben könnte?
Passt halt irgendwie auch grad dazu, dass man vor 20 Jahren gedacht hätte, George W. Bush wäre der schlimmstmögliche US-Präsident.
Nem uma única bola rolou no gramado até agora e este é o quadro da COPA 2026:
• As equipes do Senegal e do Uzbequistão foram tratadas na chegada como criminosos, com buscas completas em seus orifícios.
• O melhor árbitro da África foi enviado de volta à Somália, apesar de seu passaporte diplomático.
• O Fotógrafo da equipe do Iraque foi impedido de entrar mesmo com visto válido.
• Foi negada a entrada nos EUA de 90% dos fãs marroquinos com ingressos já adquiridos.
• Foram recusados vistos a 14 membros da equipe de apoio do Irã.
• Foi negada a entrada no país do principal atacante da Suíça, o camaronês Breel Embolo. A equipe viajou sem ele. Após a forte repercussão, o visto foi enfim concedido.
• A equipe iraniana, cujos jogos serão todos nos EUA, foi proibida de pernoitar no país. Imediatamente a após cada partida, os atletas voarão de volta ao México, onde se hospedam.
- Qual é o sentido de sediar a Copa do Mundo se não pretendem que o MUNDO faça parte dela???
wenn ich ein Land wäre, das überall völlig zurecht gehasst wird, würde ich die beliebteste Sportveranstaltung der Welt als PR-Gelegenheit nutzen, um mich sympathisch und weltoffen zu präsentieren, aber ich bin wirklich kein Experte
„Schon 1932 beschloss der Stadtrat von Dessau unter Mehrheit der Nazis, dass das Bauhaus in Dessau geschlossen werden muss. Die Begründung war: aus ihrer Sicht „undeutschen“, „entarteten“ und politisch verdächtigen Kunst- und Architekturauffassung bekämpft.
2026 erklärt die #AfD das Bauhaus zum Feind und als Begründung kommt in etwa die gleiche Begründung wie unter den Nazis 1932. Nationalistische Scheiße, gepaart mit Größenwahnsinn und ekliger klebriger Nationalismus und Selbstüberhöhung. Aber man sei ja nicht wie die Nazis…“
Nachdem der Staat die notleidenden Ölkonzerne, die notleidenden Fluggesellschaften und die notleidende Systemgastronomie gerettet hat, wären jetzt vielleicht eventuell möglicherweise *wir Menschen* dran?!
Stell dir vor du gibst Milliarden aus, um eine Turnier zu veranstalten an dem 48 Länder teilnehmen und bist dann sauer, weil Menschen aus 48 Ländern zu dir kommen
Was diese Regierung gerade abliefert, wirkt für mich wie ein eiskalt durchgezogener Angriff auf den gesamten Sozialstaat. Überall wird rücksichtslos gestrichen – beim Pflegegeld, beim Wohngeld, bei der Rente. Und natürlich trifft es wieder genau die Menschen, die ohnehin schon jeden Monat ums Überleben kämpfen. Gleichzeitig werden die Reichsten behandelt, als wären sie unantastbare Hoheiten. Keine Vermögenssteuer, keine faire Erbschaftssteuer – bloß keine Verantwortung für jene, die sich ohne Weiteres beteiligen könnten. Stattdessen presst man den Mittelstand aus und behandelt die unteren Einkommen wie überflüssigen Ballast. Für mich ist das kein politischer Kurs mehr, sondern ein sozialer Blindflug, der sich gefährlich no an Programmen bewegt, die sonst nur Parteien am rechten Rand vertreten. Es langt endgültig.😡
Neue deutsche Volkssportart:
Nicht Bürgergeldempfänger kontrollieren.
Vermieter kontrollieren.
Eine Frankfurter WG bekommt 26.700 Euro zurück, weil jahrelang zu viel Miete kassiert wurde.
Während sich Politik und Medien seit Jahren an Bürgergeldbeziehenden abarbeiten, Sanktionen fordern und über angeblichen Missbrauch diskutieren, wird über Mietwucher, explodierende Wohnkosten und fragwürdige Vermieterpraktiken viel zu selten gesprochen.
Vielleicht hätte der öffentlich-rechtliche Rundfunk die letzten Jahre öfter Vermieter recherchieren sollen statt Bürgergeldempfänger.
Wow! Während bei uns das Deutschlandticket Jahr für Jahr teurer wird, weil angeblich kein Geld da ist, hat die neue Mitte-Links Regierung in Dänemark jetzt angekündigt einfach den kompletten öffentlichen Nahverkehr für alle Menschen unter 22 Jahren völlig kostenlos zu machen. Ziel sei es die Teilhabe junger Menschen an der Gesellschaft zu fördern, so die Erklärung. Ob Wärmepumpen, E-Autos, sichere Radwege oder jetzt kostenloser ÖPNV. Dänemark zeigt mal wieder, dass das was hierzulande oft unmöglich erscheint, ganz einfach geht, wenn der politische Wille vorhanden ist. Mehr Dänemark wagen - das sollte der Leitspruch einer jeden kommenden Regierung in 🇩🇪 sein🙏
Der Tankrabatt kostet in zwei Monaten übrigens knapp 25-mal so viel wie die von der Bundesregierung versprochene und jetzt gestoppte Erhöhung der Wohnkostenpauschale beim BAFöG.