@welt Die FDP ist (völlig verdient) aus dem Bundestag geflogen, und sie wird im September aus zwei weiteren Landtagen fliegen. Keine Ahnung, warum es die WeLT für eine Schlagzeile hält, dass diese offensichtlich irrelevante Partei nun „ein eigenes Steuerkonzept vorgelegt“ hat.
@apollo_news_de Er fordert für den Verlust SEINES Sohnes..., da lobe ich M. #Kyrath der für ALLE Opfer fordert u. sich für seinen Einsatz auch noch als Nazi beschimpfen lassen muss. Bin gespannt ob die beiden sich in Zukunft für die CDU o. den Kampf gegen Messermänner entscheiden.
@Hadmut Im Dokumentarfilm “In the Shadow of the Moon” von 2007 bringt Astronaut Charlie Duke genau dasselbe Argument: “We went to the moon nine times. Why would we fake it nine times?” (Es gab im Apollo-Program sechs Landungen, aber neun Flüge zum Mond.)
Harald Martenstein hielt jene große Rede zur Lage der Demokratie in Deutschland, welche in einem funktionierenden System der deutsche Bundespräsident zu halten hätte.
@NorbertBolz Der ÖRR soll machen, was er will, solange man ihn nicht finanzieren muss. Ergo muss nicht der ÖRR zerschlagen, sondern der #Zwangsbeitrag abgeschafft werden.
@welt War das nicht der, der nach der Europawahl 2014 stolz im Fernsehen erzählte, dass er aufgrund seiner doppelten Staatsbürgerschaft zweimal gewählt habe?
@welt „Die US-Behörden haben … die von der US-Regierung verfügte Einreisesperre umgehend umgesetzt.“ – Genau das ist Aufgabe der Behörden. Ist zudem sehr nett, dass man Frau Ballon zeitnah darüber informiert hat und nicht erst nach der Landung auf einem US-Flughafen.
@a_nnaschneider LOL. Die FDP hat die Einführung des idiotischen geräteunabhängigen Rundfunkbeitrags in allen Länderparlamenten, in denen sie damals vertreten war, mit beschlossen. Gab es überhaupt einen FDP-Abgeordneten, der dagegen gestimmt hatte?
@LundukeJournal Just use classic notepad.exe, which is still there. The easiest to enable it is to disable the corresponding “app execution alias” in Settings. For new installations, try https://t.co/JARH51KPYy to remove modern Notepad altogether.
NGOs mit Steuergeld fördern ist auch dann falsch, wenn Konservative oder Liberale das Geld bekommen. Was ist das nur für ein verkommenes Mindset, diese Umverteilungs-Aristokratie …
@Critical__Cat Ich kann analoge Uhren ablesen, finde sie aber trotzdem so unpraktisch, dass ich den Verlust dieser Fähigkeit nicht bedauere. Ich brauche kein Gerät, dass 15:00 Uhr dadurch anzeigt, dass ein Zeiger auf 3 steht.
@Hadmut Sie verwenden in Ihren Artikeln korrekterweise „–“ (U+2013 EN DASH) als Gedankenstrich, während viele Menschen dafür den Bindestrich „-“ (U+002D HYPHEN-MINUS) missbrauchen. Es gibt Leute, die bereits deshalb auf KI schließen – man suche etwa im Web nach „ai en dash“.
@welt Den Artikel kann ich nicht lesen, aber den Aufmacher verstehe ich so, dass das größte Problem mit dem „linksrotgrünem Aktivismus“ des ÖRR für Herrn Poschardt allen Ernstes darin besteht, dass es der AfD im Wahlkampf nutzt.
Seit den 80ern war bekannt, dass das Rentensystem kippen wird. Seit den 2000er Jahren steht es in jedem Schulbuch.
Boomer hatten also mindestens 25 Jahre Zeit privat vorzusorgen.
Wieso die junge Generation jedes Jahr noch mehr ausnehmen um ein totes System am Leben zu halten?
Dieses Meme wird gerade im Netz debattiert. Erstaunlich ist, unter wie vielen unterschiedlichen Aspekten man es betrachten kann.
Das "Falsch!"-Verdikt der Checker lohnt jedenfalls näherer Betrachtung.
Arbeitet ein Staatsbürger für einen Kunden rein "geistig" (also ohne Materialeinsatz) und berechnet ihm für seine Leistung € 119,-- , dann muß er die Umsatzsteuer mit € 19,-- abführen. Ihm bleiben also von den 100%, die er einnimmt, nur 84,03% übrig.
Zahlt der Bürger dann die von der OECD genannten 47,9% "Abgaben" auf jene € 100,-- , bleiben ihm € 52,10 . Das sind nur noch 43,7% seines dem Kunden berechneten Einkommens.
Löst man sich allerdings von der opaken OECD-Zahl und addiert 42% Einkommensteuer, 19% Rentenversicherungsbeitrag, 17% Krankenkassenbeitrag und weitere 6% Pflege- und Arbeitslosenbeiträge zu gesamt 84% auf vereinnahmte € 100,-- , dann endet man für netto verbleibende € 16,-- realistisch bei einer Abgabenlast von 86,6% auf die ursprünglich kassierten € 119,-- .
Nur das Zusammenspiel von progressiven Steuersätzen bis zu 42% und Beitragsbemessungsgrenzen für Sozialversicherungsbeiträge reduziert die so kalkulierte Staatsquote von 86,6% wieder auf ein geringeres Maß.
Aller Boden bei derartigen Betrachtungen ist notwendig schwankend. Über alle Wertansätze kann man debattieren: Fließt nicht Rente wieder an den Bürger zurück? Muß er sich nicht medizinische Leistungen wieder als Bereicherung zurechnen lassen? Was ist mit der Vorsteuerabzugsberechtigung bei der Umsatzsteuer? Und, und, und.
Gleichwohl ist die Tendenz klar: Die alles entscheidende Verfügungsberechtigung über erarbeitetes Einkommen liegt weit über der genannten OECD-Zahl von 47,9% (und eher bei 75% als darunter) in den Händen des Staates statt in denen des Bürgers.
Für die Ausgabenseite dieser Geldbeträge bedeutet das: In der Tendenz wird mehr Geld von Menschen ausgegeben, die es nicht selbst erarbeitet haben. Denn Staaten (präzise: Menschen, die namens des Staates handeln) zahlen nie mit eigenem Geld, sondern immer nur mit dem Geld anderer.
Die Sorgfalt, mit der wir eigenes Geld für eigene Zwecke ausgeben, unterscheidet sich erheblich von der Sorgfalt, mit der man fremdes Geld für fremde Zwecke ausgibt. Wer über die Ursachen der unterschiedlichen Lebensqualität in Hochsteuer- und Niedrigsteuerländern nachdenken möchte, kann mit dem Überlegen hier anfangen. Weniger ist mehr.
3. Corona-Untersuchungsausschuss im Sächsischen Landtag: In der ersten Anhörung wurde Prof. Dr. Detlev Krüger befragt - der Vorgänger von Christian Drosten an der Charité. Aus gesundheitlichen Gründen wurde er per Videoschalte übertragen.
Kontakt-Nachverfolgung
Laut Krüger hätte man in Deutschland viel zu lange Kontaktnachverfolgung betrieben: Dadurch seien Kapazitäten gebunden gewesen, die man für den fokussierten Schutz der Alten- und Pflegeheime hätte gebrauchen können. Eine Kontaktnachverfolgung mache nur in der Anfangsphase einer Pandemie Sinn. Schon Mitte 2020 sei eine Kontaktnachverfolgung nicht mehr sinnvoll gewesen - sie sei unnötigerweise aber noch jahrelang weiter durchgezogen worden. Bestimmte Containment-Maßnahmen seien von Anfang an nicht sinnvoll gewesen: Etwa, dass man nicht an die frische Luft oder sich nicht auf Parkbänke setzen durfte.
"No Covid"
Die Vorstellung von "No Covid" - ein Virus durch Kontaktbeschränkungen und Isolation völlig eliminieren zu können, sei wissenschaftlich völlig unrealistisch. Das Virus sei mit Maßnahmen nicht ausrottbar. Viele der Modellierer in Deutschland seien jedoch No-Covid-Anhänger gewesen und hätten daher völlig falsche Vorstellungen in den Raum gestellt.
Impfung
Die Corona-Impfung sei laut Dr. Krüger glücklicherweise schnell gekommen und hätte uns viele schwere Verläufe erspart - allerdings bewirke sie nur einen Eigenschutz, keinen Fremdschutz. Ungeimpfte als „unsolidarische Pandemietreiber“ zu bezeichnen, sei in seinen Augen völlig falsch gewesen, ebenso wie die "Pandemie der Ungeimpften". Der entscheidende Faktor in einer Pandemie sei, wie schnell eine Bevölkerung Immunität aufbaue - dies könne durch Impfung oder durch eine natürliche Immunisierung erfolgen. Der Schutz durch eine natürliche Immunisierung sei aber immer viel höher als durch eine Impfung, da sie auch eine Schleimhautimmunität auslöse. Dies sei Allgemeinwissen und auch unabhängig von der Covid-19 Impfung längst im Vorfeld klar gewesen. Es sei falsch gewesen, die Impfung als Allheilmittel darzustellen. Diese Übertreibung und fehlerhafte Darstellung hätte dazu geführt, dass nun viele Menschen anderen, sinnvollen Impfungen nicht mehr vertrauen würden.
2G-Regel
Krüger hielt überhaupt nichts von 2G-Maßnahmen. Er leitete sein Statement ein mit: "Ich weiß nicht, ob Sie sich noch erinnern an diese schrecklichen G-Zahlen". In Krügers Augen hätte die 2G-Regel nur dazu gedient, die Menschen zur Impfung zu drängen.
Genesenstatus
Auch die Verkürzung des Genesenenstatus von sechs auf drei Monate Anfang 2022 war in Krügers Augen ebenfalls nur der Versuch, die Impfung durchzusetzen. Ein Genesenenstatus als "Eintrittskarte" zum sozialen Leben sei in jedem Fall "höherwertiger" gewesen als eine Impfung.
Die Rolle des RKI
Es sei ein Problem gewesen, dass die fachliche Expertise des RKI dem politischen Willen des BMG untergeordnet gewesen sei. Krüger meinte, sein "Glaube an das RKI" hätte sich durch die RKI-Files wieder gestärkt, da er durch diese erfahren hätte, dass im RKI durchaus Diskussionen auf fachlich hohem Niveau gelaufen seien. Es sei schade gewesen, dass dies nicht stärker an die Öffentlichkeit gelangt sei, und man nur die Meinung des Bundesgesundheitsministers gehört hätte. Der Pandemieplan des RKI für Influenza von 2017/17 sei vollkommen in Ordnung gewesen - man hätte vieles davon übernehmen können, und nicht gleich das Rad neu erfinden müssen. Es täte dem RKI gut, ein von der Politik unabhängiges Beratungsinstitut zu werden - das sei für ihn eine zentrale Lehre aus den letzten Jahren.
Die Altersstratifizierung der Erkrankung / Kritik an den Maßnahmen für Kinder
Das Durchschnittsalter der Corona-Toten hätte sogar das Durchschnittssterbealter überschritten, während die Erkrankung für Kinder und junge Menschen weniger gefährlich sei als die Grippe. Von diesem Altersmedian hätte man schon Mitte 2020 eine klare Vorstellung gehabt. Man hätte aus Berichten aus China und Studien der Pädiater früh gewusst, dass Kinder keine Risikogruppe für Covid-19 seien - das sei beispielsweise bei Influenza anders. Daher seien bei Corona Maßnahmen für Kinder nicht indiziert gewesen - weder Masken, noch Impfungen.
Masken seien eine Quälerei für die Kinder gewesen - zum Glück hätten sie meist noch genug Luft bekommen, weil die Masken nicht gut passten, und noch Luft an der Seite der Maske durchgekommen sei. Es sei nicht so, dass die Masken überhaupt keinen Nutzen hätten, aber man könne sie nicht stundenlang tragen, ohne Schäden davon zu tragen. Er konstatiert: „In der Abwägung war es nicht richtig, Kinder unter diese Masken zu zwingen“ und fügt hinzu: "Man hat die Kinder in Geiselhaft genommen".
In Krügers Augen sei es angebracht gewesen, auch in den Altersheimen einen "humanen" Infektionsschutz zu durchzuführen: Die Alten monatelang wegzusperren und nur "vermummte Pfleger" als einzigen menschlichen Kontakt zuzulassen, sei inhuman gewesen.
"DIE Wissenschaft"
In Krügers Augen gebe es nicht „DIE Wissenschaft“ – es gebe sehr unterschiedliche Auffassungen unter den Kollegen. Die Politik hätte sich einen Überblick über das Spektrum der unterschiedlichen Berater verschaffen müssen, und sich nicht nur an wenige „Star-Berater“ wenden dürfen. Krüger referenziert an dieser Stelle die letzte Markus-Lanz-Sendung zur Corona-Aufarbeitung und erwähnt insbesondere Karl Lauterbach und Alena Buyx, deren Ausführungen er wie folgt kommentiert: „Man hat nicht den Eindruck, dass hier etwas gelernt wurde.“
Schweden und Deutschland
Schweden sei weniger staatsdirigistisch gewesen, hätte mit weniger Angst und Hysterie gearbeitet. Anfangs hätte Schweden seine Altersheime besser schützen müssen, aber grundsätzlich sei der schwedische Weg nicht falsch gewesen. So wie es in Deutschland gelaufen sei, könne man nicht miteinander umgehen.
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