„Lieber Freund! Welch ein Sommer! Ich denke Sie mir im Zimmer sitzen[d], mehr Omelette als Mensch.“
Friedrich Nietzsche in einem Brief vom 30. Juli 1887, den er aus dem schweizerischen Sils an seinen Freund Heinrich Köselitz schrieb. Die Temperaturen sind nicht überliefert.
Im Grunde ist dieses lächerliche Land und ist dieser lächerliche Staat nicht der Rede wert, [...] und jeder Gedanke daran ist doch nichts weiter als Zeitverschwendung.
@BachmannRudi@ronzheimer Ja, es gibt eine strukturelle Ironie. Er propagiert stoische Unerschütterlichkeit und praktiziert selbst egomane Reizbarkeit. Das ist kein Widerspruch: Solche Maskulinitätsentwürfe funktionieren fast immer als Projektion — die verachtete Weichheit sitzt im eigenen Spiegelbild.
„Immer die gleichen drei Dinge, die mir den Stecker ziehen:
Die Freundlichkeit der Welt, die Schönheit der Natur, kleine Kinder.“
Wolfgang Herrndorf,
geboren am 12. Juni 1965 in Hamburg.
@RusenTimurAksak Übersetzungsthema. Die Version mit „tiefsten Winter” und „wohnt” ist die im dt Sprachraum viral gegangene Kitschfassung - auf Postern, Instagram, Motivationskalendern etc. Marterbauers Version ist nüchterner und näher am Original. „Tiefsten“ kommt zB im Original gar nicht vor.
@bwilmsmann@tOMPSON Es geht hier vornehmlich um Wettbewerb, weniger um Datenschutz, nämlich um ein klassisches Interoperabilitäts- und Diskriminierungsverbot, also um Wettbewerbsrecht.