Bibliotheken sind, so der Soziologe Eric Klinenberg, „Paläste für das Volk“ – Orte demokratischer Teilhabe, die zunehmend unter Sparzwang und Kommerzialisierung leiden. Der Talk bei Google:
Nur noch 4 Exemplare weltweit greifbar: "Radical Art History" — internationale Anthologie zu Ehren von O.K. Werckmeister. 1997, ZIP Verlag Zürich, längst vergriffen, original eingeschweisst.
#Kunstgeschichte#digiboo
Ist die Empörung über «obszöne» Kunst selbst nur raffinierter Ekel? Clair sieht Verfall, Erbsmehl sieht Geschichte — von Dante bis heute. Die Frage geht zurück an Sie.
#Kunstgeschichte#Kulturkritik
Verfall oder Konstante? Jean Clair sieht im Fäkalen der Gegenwartskunst Regression – Hansdieter Erbsmehl kontert: Das Motiv ist so alt wie Dante und Bosch. Neu ist nur sein Ort: das Museum.
#Kunstgeschichte#digiboo
Ein Label für KI-Musik entfacht die Debatte um Autorschaft & Authentizität – Fragen, die uns in der Sprache längst beschäftigen. In «Der stumme Text» erklärt Ettore Mjölsnes, warum maschinelle Übersetzung trotz Perfektion «stumm» bleibt. #KIinDerKunst#DigibooVerlag
Die eindringliche Fotografie Sabelo Mlangenis, gewürdigt im Guardian, dokumentiert südafrikanische Gemeinschaften der Gegenwart. Sie eröffnet den Blick auf soziale Realitäten, deren Wurzeln tief in der jüngeren Geschichte des Landes liegen. Unsere Publikation beleuchtet einen verwandten Aspekt dieses Feldes: Sie versammelt Berichte von Akteuren des Wandels und zeichnet so ein Bild des zivilgesellschaftlichen Kampfes, der die Voraussetzungen für das heutige Südafrika schuf.
Sabelo Mlangenis Fotografie: Seele der Gemeinschaft in Südafrika
Buch: Stimmen für die Freiheit. Geschichten von mutigen Menschen für ein neues Südafrika
ISBN: 978-3-03906-027-6
Der Zürcher Galerist, der Warhol und Basquiat in Europa bekannt machte, stellte 2008/2009 seine Sammlung in der Pinacoteca Agnelli auf dem Dach des Fiat-Lingotto-Gebäudes in Turin aus. Exakt dort hängt das Meisterwerk, das unser Buch «Moderne Kunst und faschistische Politik» analysiert – Giacomo Ballas doppelseitiges Gemälde: Futurismus auf der Vorderseite, Faschismus auf der Rückseite.
Der Tod von Bruno Bischofberger erinnert uns an seine herausragende Ausstellung in der Pinacoteca Agnelli im Turiner Lingotto-Gebäude (2008/2009). Genau dieses spektakuläre Museum auf dem Dach der alten Fiat-Fabrik beherbergt heute das in unserem Buch behandelte Werk Giacomo Ballas («Velocità astratta»). Ein Ort, an dem sich die Spuren von Pop-Art, italienischem Futurismus und politischer Geschichte auf faszinierende Weise kreuzen.
Am 1. August erscheint: Walter Benjamins Pariser Schriften von Otto Karl Werckmeister — aus dem digitalen Nachlass, hrsg. von Wolfgang F. Kersten (Uni Zürich). Ein letztes Wort eines radikalen Denkers über Benjamin, Horkheimer und den Leerraum dazwischen.
Die Nachricht, dass die Stimme von Michael Caine mittels KI für eine Hörbuch-Produktion der «Odyssee» geklont wurde, wirft fundamentale Fragen über Authentizität und Autorschaft auf. Ettore Mjölsnes' bereits 2022 erschienene, luzide Analyse «Der stumme Text» liefert das philosophische Rüstzeug, um solche Entwicklungen kritisch zu hinterfragen. Er ergründet, warum auch eine technisch perfekte maschinelle Übersetzung oder Stimmreplikation letztlich «stumm» bleiben muss – ein Text ohne sprechendes Subjekt.
Wenn KI die Stimme eines Schauspielers perfekt imitiert, wer spricht dann? Unsere philosophische Analyse zur maschinellen Übersetzung ist aktueller denn je.