Out now: my new book on academic usage and translation (paperback/hardback/Ebook). Includes lots of practice texts + solutions (on the Routledge website). #translation
"You are not likely to see Henry Nowak’s words stenciled on a mural. No corporation will change its logo. The same establishment that made a few words immortal when spoken by a black man in Minneapolis has met the same words, spoken by a white boy dying on a British street, with what can only be described as a determined, institutional silence. That silence is not neutral. It is a statement. It tells you exactly whose suffering the system has decided counts, and whose does not."
Wenn man liest, was der Vorsitzende der Essener Tafel Jörg Sartor über den Sozialstaat in D sagt, wird deutlich, dass Schwarz-Rot (v.a. Bas) mit ein bisschen mehr Effizienz & Digitalisierung nicht ansatzweise die fundamentale Schieflage zwischen Arbeiten (zu niedrigen Löhnen) & Alimentieren lösen wird.
Ein Auszug:
➡️ Es ein gewisses Ungleichgewicht zu den Geringverdienern. Es gibt viele Menschen, die arbeiten gehen und bei denen letztendlich unterm Strich am Ende des Monats nicht mehr übrig bleibt als bei jemandem, der Sozialleistungen bezieht.
➡️ Die sechs- oder achtköpfige Familie lebt im Endeffekt besser als der Alleinstehende oder die Alleinerziehende.
➡️ Wir wissen auch, dass viele zu uns kommen und Kinder in die Welt setzen, um mehr Geld aus der Sozialkasse zu ziehen.
➡️ Ich habe viele Fälle, wo Leute zehn oder mehr Jahre in Deutschland leben, kein Wort Deutsch sprechen und in Stadtteilen wohnen, wo sie das auch nicht brauchen, wo ihre Muttersprache dominierend ist. Warum sollen die arbeiten gehen? Denen geht es gut, die leben gut, denen reicht das. Im Gegenteil, die schicken eine ganze Menge Geld nach Hause. Western Union lässt grüßen.
➡️ In Dortmund und Duisburg ist es extrem mit Bulgaren und Rumänen. Die werden hier hingelockt. Die Schleuser besorgen ihnen Scheinselbstständigkeiten und Wohnungen in abbruchreifen Häusern. Die zahlen dann eine hohe Miete, die Sozialleistungen sind aber trotzdem besser als zu Hause.
➡️ In keinem Land Europas gibt es so ein abgefedertes Sozialsystem für Flüchtlinge oder Neuzugezogene wie in Deutschland. Dabei ist es nicht so, dass wir keine Arbeit hätten. Im Gegenteil: Arbeiter werden gesucht, gerade im Niedriglohnbereich.
https://t.co/clN501fRai
ℹ️ Tilo Jung und das palästinensische Genozid-Gefasel
Ich entschuldige mich vorab für die Länge. Aber ich bin unfassbar wütend, ich habe Zorn in mir.
Da Tilo Jung inzwischen ungefiltert palästinensische Propaganda wiedergibt, rezipiere ich nichts mehr von ihm. Aus gegebenem Anlass muss ich aber doch etwas loswerden.
Das angehängte Video ist mir gestern von @bettinaroehl in die Timeline gespült worden, und ich war dumm genug, mir damit den Abend zu versauern. Denn ich halte diesen Ausschnitt für symptomatisch, was und wie in Deutschland (und nicht nur hier) über den angeblichen Genozid im Gazastreifen debattiert wird.
Herr Jung liest vorbereitete Argumente – die ich allesamt kenne und schon aufgedröselt habe – vom Blatt ab. Zwei Gäste verlassen das Studio, weil der Journalist Albrecht von Lucke da irgendetwas nicht so stehen lassen will.
Was folgt ist eine wirre Maulfechterei, die sich meist auf der Meta-Ebene bewegt, inhaltlich zu absolut nichts beiträgt und nur Wasser auf die Mühlen derer ist, die an einen Genozid glauben wollen.
Unbedarften müssen Jung als gut vorbereitet und seine Argumente daher als stichhaltig vorkommen. Von Lucke muss Unbedarften als kopfgesteuerter Akademiker-Zausel vorkommen, der nichts widerlegen kann.
Entsprechende Kommentare habe ich an vielen Stellen gelesen. Viele beschränken sich auf das Hereinbrüllen von Meinungen, die sich ausschließlich danach richten, welche Position man vorher bereits mochte und welche nicht.
Beschäftigen wir uns mit den Fakten und den Argumenten von Jung.
▶️ „Der Internationale Gerichtshof hat Maßnahmen angeordnet, um einen Völkermord zu verhindern.
Israel hat keine dieser Maßnahmen umgesetzt.“
Diese Aussage ist falsch.
Der IGH hat keinen Völkermord festgestellt. Er hat Maßnahmen angeordnet, um ihn zu verhindern, soweit richtig.
Dazu gehört beispielsweise, dass Israel sicherstellen soll, dass seine Streitkräfte keine Handlungen begehen, die die Kriterien eines Völkermordes erfüllen. Einige NGOs und Gremien der UN kamen zu dem Schluss, dass Israel diese nicht oder mangelhaft umgesetzt hat.
Das Problem daran ist, dass wenn Israel zu dem Schluss kommt, dass kein Völkermord begangen wird, es auch nichts umzusetzen oder zu berichten hat.
Jung setzt also schlicht voraus, dass ein Völkermord begangen wird. Er begründet etwas mit sich selbst. Zudem impliziert er damit, dass wenn diese Maßnahmen nicht umgesetzt würden, das automatisch einen Völkermord bedeuten würde. Das kann aber wohl kaum auf einen Bericht nach einem Monat oder die Bestrafung von Aufrufen zu einem Völkermord ankommen, was ebenfalls vom IGH gefordert wurde.
Das nennt man in der Wissenschaft eine Scheinkausalität, „Cum hoc ergo propter hoc”, und „petitio principii” („das zu Beweisende wird vorausgesetzt“), beides schwere Logik-Fehler.
▶️ „Führende Genozid-Forscher haben aufgezeigt, warum der Krieg im Gazastreifen ein Völkermord ist.“
Er nennt diese „führenden Genozid-Forscher“ nicht, erst später nach Aufforderung einen.
Es gibt jedoch auch Genozid-Forscher, die keinen Genozid sehen. (Jeffrey Herf, Norman J. W. Goda, John Spencer) Zudem sind ernstzunehmende Forscher sehr vorsichtig und formulieren sehr kleinteilig, wie beispielsweise Omer Bartov. Der übrigens erst sehr spät zu der Meinung gelangte, und das bewusst auch nur indirekt begründet.
Die Aussage ist im Kern richtig, impliziert aber eine Einstimmigkeit, die es nicht gibt. Zudem werden hier „Genozid-Forscher“ begrifflich aufgewertet, es sind Historiker.
▶️ „Alle internationalen NGOs sprechen davon, dass das, was im Gazastreifen passiert, ein Völkermord ist.“
Diese Aussage ist Mumpitz, da sie nicht widerlegbar (falsifizierbar) ist. Denn sicher hat Herr Jung nicht mit allen NGOs der Welt gesprochen und man kann es auch nicht, um das zu widerlegen.
Dazu habe ich bereits eine Grafik veröffentlicht, wer unter anderem alles keinen Genozid sieht:
https://t.co/yrttaBwovu
▶️ „Ist da Waffenstillstand, oder nicht?“
Leicht zu beantworten: Nein, es gibt keinen Waffenstillstand.
Im Deutschen unterscheidet man zwischen Waffenstillstand und Waffenruhe oder Feuerpause. Im Gazastreifen herrscht letzteres. Es ist nach wie vor Krieg.
▶️ „Eine unabhängige UN-Kommission, die schon bei den Jesiden von Völkermord gesprochen hat, sagt vier von fünf Völkermord-Kriterien werden in Gaza erfüllt.“
Diese Kommission bestand aus genau drei Leuten.
• Navi Pillay, südafrikanische Juristin. Also genau aus dem Land, das ein Verfahren gegen Israel führt.
• Miloon Kothari, ein indischer Menschenrechtsaktivist und vorheriger UN-Sonderberichterstatter. (Ähnlich wie Fancesca Albanese)
• Chris Sidoti, ein australischer Jurist und Menschenrechtsaktivist.
Alle drei haben eine Vorgeschichte, gegen Israel zu argumentieren, bevor sie Teil dieser Kommission wurden. Zudem war das eben nicht dieselbe Kommission, die etwas zu den Jesiden gesagt hat. Und sie war auch nicht unabhängig, da es ja eine UN-Kommission war.
🔴 Der entscheidende Punkt ist hier aber, dass gemäß Jung und der Kommission vier von fünf Kriterien für Völkermord zutreffen. Das sagt aber absolut NICHTS darüber aus, ob ein Völkermord stattfindet.
Jung liest sie auch vor:
• Tötung von Mitgliedern der Gruppe
• Verursachung von schwerem körperlichem oder seelischem Schaden an Mitgliedern der Gruppe
• vorsätzliche Auferlegung von Lebensbedingungen für die Gruppe, die geeignet sind, ihre körperliche Zerstörung ganz oder teilweise herbeizuführen
• Verhängung von Maßnahmen, die auf die Geburtenverhinderung innerhalb der Gruppe gerichtet sind
Ich zähle diese Punkte auf, damit jeder folgendes selber prüfen kann:
Alle diese Punkte können auch in jedem normalen Krieg ohne Genozid zutreffen!
Der alles entscheidende Unterschied ist das Motiv, der hier so genannte dolus specialis. Und der besagt, dass diese Handlungen begangen werden müssen, um „eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe als solche ganz oder teilweise zu zerstören“.
Dafür reicht es NICHT, dass irgendwelche rechtsradikalen Politiker irgendetwas auf X posten. Zumal wenn sie gar keinen Einfluss auf das taktische Vorgehen der IDF haben. Sondern es muss bewiesen werden, dass es über eine normale Kriegsführung hinaus zutrifft.
Das wird auch der entscheidende Punkt beim Urteil des IGH sein.
🔴 Genau so – in meinen Augen widerwärtig - funktioniert auch die Argumentation von Amnesty International. Das sogar in seinem Paper sagte, dass wenn die Definition von Genozid so streng ausgelegt würde, es annähernd unmöglich sein, einen Genozid in einem Krieg nachzuweisen.
Das ist absolut richtig. Das ist der Punkt. So soll es sein. Denn ein Genozid muss per Definition über einen Krieg hinausgehen. Ist das nicht der Fall, könnte beispielsweise auch der Ukraine ein Völkmord für Handlungen gegenüber Russen vorgeworfen werden.
Alle Punkte, die Jung vorbringt, sind nicht nur Jung und Naiv, sondern Schall und Rauch.
Und erneut verpassen es andere Journalisten, das anhand von Fakten zu widerlegen. Hauptsache Blabla fürs Feuilleton, anstatt mal für Butter bei die Fische zu geben für Menschen, die sich nicht täglich damit befassen.
Menschen, die vom Genozid überzeugt sind, werden Jung weiterhin zustimmen. Doch diejenigen, die noch erreichbar sind, werden hier beeinflusst.
❗️ Was derzeit stattfindet ist in seiner Tragweite gar nicht abzusehen: Durch diese Art der Argumentation - häufig aus eigennützigen Motiven, denn auch NGOs und Jung verdienen damit Geld - wird der Begriff des Genozids verwässert.
Unser neues Buch ist erschienen und als Print und (gratis) E-Book verfügbar. Details und Download: https://t.co/Qu2MSGFk9v
Covertext: "Der politische Islam stellt eine strategische Bedrohung für die freie und pluralistische Gesellschaft dar. Hinter einer meist zivilgesellschaftlichen Fassade seiner Akteure verbirgt sich ein Projekt zur politischen, kulturellen und religiösen Transformation von Demokratien in islamische Staaten. Die #Muslimbruderschaft als älteste und einflussreichste Organisation des politischen Islam hat eine Utopie entworfen, die der globalen islamischen Bewegung Identität verleiht. Über Generationen hinweg treibt sie einen Islamisierungsprozess voran, den sie selbst als „Civilization Jihad" bezeichnet. Die dafür entwickelte bislang erfolgreiche hybride Strategie wird hier erstmals detailliert in ihren Phasen und Handlungsfeldern analysiert und vorgestellt."
Obwohl programmatische. Schriften und strategische Leitlinien der Muslimbruderschaft seit Jahrzehnten bekannt sind, finden sie in polit. Entscheidungsprozessen, Sicherheitsbehörden und Verwaltungen weiterhin nur begrenzte Beachtung und werden nicht als strategische Herausforderung begriffen.
Es ist höchste Zeit!
#Islamisierung #Scharia #PolitischerIslam
@BentFreiwald Bravo! Wenn jetzt noch alle Krautreporter die postmodernen "kritischen" Theorien auf diese Weise hinterfragen würden, die sie als selbstverständlich voraussetzen, würde ich sie wieder abonnieren.
@thewisementor@TheBetterPath_ You omit the two most important techniques: 1. Words (See Daniel Goleman, Emotional Intelligence, for an example) 2. Flight rather than fight. Only if these fail should you use any of the above.
Masih Alinejad zerlegt Europas bequeme Doppelmoral
@AlinejadMasih sagt in der Frankfurter Paulskirche das, woran Europas politische Komfortzone seit Jahren scheitert: Wer ständig „Völkerrecht“ sagt, aber beim iranischen Terrorregime, bei Frauenunterdrückung und bei der systematischen Vernichtung von Freiheit wegschaut, verteidigt keine Werte. Er dekoriert sich nur mit ihnen. Die Rede richtete sich ausdrücklich an Bundespräsident Steinmeier, Spaniens Premier Pedro Sánchez und den britischen Premier Keir Starmer.
Die Paulskirche ist nicht irgendein Saal, sondern ein Symbol deutscher Demokratiegeschichte. Genau dort trifft Alinejad Europas moralische Selbstinszenierung mitten ins Gesicht. Wer beim Mullah-Regime kuscht und gleichzeitig die große Rechts- und Haltungsliturgie aufführt, sollte diese Rede nicht nur anhören. Er sollte sich schämen.
#MasihAlinejad #Iran #Frauenrechte #Menschenrechte #Europa #Steinmeier #Sanchez #Starmer
Une startup française vient de résoudre un des plus gros problèmes de l'industrie des drones.
Aerix Systems, basée à Bordeaux, a développé l'AXS-µ1 : un drone capable de rester stable même quand la direction d'une hélice est perturbée en plein vol.
Là où n'importe quel drone classique s'écraserait.
Le secret : un système de propulsion omnidirectionnel breveté. Le drone peut bouger librement sur les 3 axes de translation ET de rotation avec une précision au degré près.
Il peut même voler à l'envers.
Les specs sont folles pour un drone de 40x40 cm :
→ Vitesse max : 200 km/h
→ Portée : 20 km
→ Résistance au vent : jusqu'à 100 km/h
→ 32 points d'attache modulaires pour capteurs, optiques ou charges utiles
→ IA embarquée pour évitement d'obstacles en temps réel
Fondée en 2020 par deux élèves-ingénieurs, la boîte vient de lever 5 millions d'euros en mars 2026 pour passer à l'industrialisation. Elle a été sélectionnée par DIANA, l'accélérateur de l'OTAN pour l'innovation de défense.
Et tout est conçu, assemblé et testé à Bordeaux. 100% français.
Les applications : surveillance, interception de drones hostiles, frappe de précision, inspection d'infrastructures. Utilisable sur terre, en mer et dans les airs.
Dans un monde où les drones low-cost changent la guerre, la France a peut-être trouvé la parade.
Et pour une fois, c'est une techno française qui fait la une mondiale, bravo à eux.
Ein Mitarbeiter des #ARD-Studios in Israel, Ralf Hahmann, u. a. Kameramann von Sophie von der Tann, wirft mir auf LinkedIn vor, ich sei eine „Hardcore-Aktivistin“, akzeptiere keine anderen Meinungen und schade mit meiner „provokanten Art“.
Außerdem empfiehlt er mir, einen Film über die „900.000 illegalen Siedler“ zu machen und „Religion und Politik zu trennen“.
Während ich freiwillig, allein und unabhängig über Israel, Antisemitismus und Terror berichte, arbeitet Herr Hahmann für den größten öffentlich-rechtlichen Rundfunk der Welt. Wen genau provoziere ich eigentlich?
Meine Antwort im Video.
#ÖRR #Israel #Palästina
À l’adresse de Jean-Luc Mélenchon.
Ce que j’ai à vous dire ne va pas vous plaire.
Nous sommes à un point de non-retour de la vie politique française, un moment où chaque geste inconsidéré peut faire basculer vers l’inconnu. J’ai eu l’occasion de donner la semaine passée ma lecture des jeux d’épouvantails politiques autour du drame de la mort de Quentin Deranque.
C’est pourquoi, Jean-Luc Mélenchon, je veux vous parler aujourd’hui directement, avec franchise et exigence républicaines. Je veux en appeler à vous. Il importe que vous mesuriez le malaise profond que produisent vos paroles, chez moi, qui n’ai jamais été du même bord politique que le vôtre, comme chez de nombreux Français. Si elles relèvent de qualifications pénales, c’est à la justice d’en décider. Mais qu’elles relèvent de l’irresponsabilité politique, voilà qui ne fait pas de doute. Car ces mots écartèlent un peu plus la France et aggravent encore la dérive des continents politiques, annonciatrice de l’affrontement sans merci de 2027.
Parmi ceux qui ont cru à la promesse d’émancipation républicaine, au cours de vos trois dernières candidatures aux élections présidentielles et ont été attentifs à votre discours sur la République de 2017, beaucoup se sentent aujourd’hui orphelins politiques.
Parmi ceux qui ont cru, sincèrement, à votre nouvelle promesse républicaine quand vous repreniez les mots de Mendès-France, quand vous citiez en 2012 le « génie de la Bastille », quand vous faisiez de l'Olivier de la paix votre emblème, quand vous parliez d'universel, de liberté, de souveraineté, aujourd'hui, beaucoup se demandent quel sera le prochain mot de trop. Les jeux de mots sur les noms de famille à consonance juive rappellent trop de mauvais souvenirs pour laisser les rieurs de votre côté. Comment ne pas comprendre les doutes qui s’installent ? On ne joue pas avec des allumettes dans une station-service, même pour un hold-up.
Ce meeting de Lyon était le pas de trop, celui qui laisse entrevoir une tactique de terre brûlée, une politique prête à sacrifier jusqu’à la République pour faire triompher, pensez-vous, votre mouvement plus tard.
Ce faisant, vous aurez sacrifié l’essentiel. Vous aurez sacrifié votre image à un fantasme stratégique. Vous pensez sans doute qu’il sera toujours temps de faire marche arrière quand cela sera utile. Vous pensez que vous maîtrisez votre monture, que comme d’autres vous chevauchez les tigres. Mais ce sont toujours les tigres qui décident où les mènent leurs appétits.
Vous aurez sacrifié l’avenir de votre mouvement à son présent. Cette tactique de terre brûlée, elle condamnera ceux qui vous suivent à se retrancher, à se durcir, à se rétrécir. Elle chassera de vos rangs ceux qui souhaitent le dialogue et renforcera au contraire, année après année, une avant-garde de combat et de repli, obligée de donner des gages d’une férocité toujours plus grande.
Vous aurez sacrifié la sécurité de nos concitoyens juifs en laissant s’installer des ambiguïtés, des ambivalences. Il n’en faut souvent pas plus pour déchaîner la violence irrémédiable. L’augmentation massive des actes antisémites en France dans les deux dernières années n’est pas une illusion d’optique. C’est une réalité quotidienne, celle d’un sentiment d’insécurité, de rejet, d’accusation qui n’a pas lieu d’être et qui doit être combattu par tous les républicains, comme toutes les formes de discrimination et de racisme.
Vous aurez sacrifié la gauche de la gauche, sa mémoire et son espoir, en la faisant sombrer hors du spectre politique légitime, à terme hors du Parlement, nourrissant ainsi l’émergence de groupuscules prêts à la violence politique et sociale, dans une logique brigadiste qui ne conduit qu’au nihilisme et à des décennies de défaites, comme l’Italie des « années de plomb ». Vous aurez arraché durablement toute légitimité aux causes que vous avez défendues. Vous emporterez la mémoire de 1793, des Quarante-huitards de la Sociale, des Communards de 1871 et même des Soixante-huitards de ce siècle vers la condamnation et l’oubli. Mais c’est le sacrifice aussi des militants de la gauche tout entière, celle de Jean Jaurès, de Léon Blum, de François Mitterrand. Cette gauche sincère, républicaine, qui veut véritablement changer la vie des Français. Ces millions de femmes et d'hommes qui s'engagent pour la justice sociale, pour l'égalité, pour des combats de vertu. Nous devons tous veiller à la sauvegarde des génies juchés sur nos épaules. Ce n’est pas un gaulliste qui oubliera ce que pèsent les dettes du passé.
Vous aurez sacrifié les principes de la République. Les sacrifier à quoi ? À un calcul hasardeux.
Aujourd’hui, votre responsabilité est engagée devant l’Histoire. Non parce que vous seriez sur le point d’emporter une victoire– je n’y crois pas et les sondages ne laissent guère de doute sur la question - mais parce que vous risquez de légitimer l’extrême-droite au-delà de toutes ses espérances et de stériliser durablement et pour des décennies le vote de républicains ardents et sincères, de gens qui doutent, hésitent, mais perçoivent tout le reste comme une trahison pire que la dérive dont vous faites preuve.
Même si la sensibilité que vous portez n’est pas la mienne, j’ai la conviction qu’elle doit avoir sa place dans le débat démocratique et que, si elle venait à en être ostracisée, la République se couperait pour de longues années d’une partie du peuple et laisserait prospérer l’instabilité, le conflit social permanent. Au détriment de tous.
Je crois qu’il y a un chemin pour revenir dans le giron républicain. Un chemin exigeant.
Cela suppose des conditions simples, immédiates. Il passe par une clarification sans appel sur l’antisémitisme, la dénonciation de toute dérive au sein du mouvement, la condamnation de toute violence politique, la rupture avec toute organisation recourant à la violence, le respect des institutions et de l’Etat de droit, le respect des règles républicaines au Parlement.
Le chemin de la République commence par un choix. J’en appelle aujourd’hui au vôtre : le choix d’assumer pleinement la responsabilité qui vous incombe. On peut perdre une élection, mais pas prendre le risque de perdre la République.
Dominique de Villepin
Defizite bei der Tagesschau
Im Iran ist wieder die Hölle los: Erneut demonstrierten Studenten am 20. und 21. Februar in Teheran und Maschhad gegen die Mullah-Diktatur. Und was macht die @tagesschau? Sie berichtet darüber – nicht. Ich frage mich: Wie will Deutschland Weltpolitik betreiben, wenn die Medien die Öffentlichkeit – und damit auch die politische Klasse – nicht genügend informieren? Wofür diese Tagesschau, die durchaus eine hochqualifizierte Korrespondentin für den Iran hat? Offenbar gibt es erhebliche Defizite in der Zentralredaktion der Tagesschau. Diese muss man korrigieren und auch personelle Konsequenzen ziehen.
Wo sind sie jetzt?!
Wo sind die Studenten auf den Campus, die seit zwei Jahren ununterbrochen von Völkerrecht und Menschenrechten reden?!
Wo sind die Postkolonialisten, die sonst bei jedem Thema „Unterdrückung“ schreien?!
Wo ist Fridays for Future?! Wo ist Greta?!
Wo sind Kunst- und Kulturszene, die sich so gern als moralische Avantgarde inszenieren?!
Warum dieses Zögern?
Warum diese Stille?
Warum diese feige, kalkulierte Sprachlosigkeit?!
Wo ist die UNO?!
Wo ist Amnesty International?!
Wo sind die üblichen NGOs, die sonst jede Petition in Lichtgeschwindigkeit veröffentlichen?!
Statt klarer Haltung: Schweigen.
Statt Solidarität: halbherzige Statements.
Statt Mut: moralische Feigheit.
Shame on you.
𝗖𝗵𝗶𝗻𝗮 𝗷𝘂𝘀𝘁 𝗿𝗲𝗹𝗲𝗮𝘀𝗲𝗱 𝟰 𝗳𝗿𝗲𝗲 𝗔𝗜 𝘁𝗼𝗼𝗹𝘀 𝘁𝗵𝗮𝘁 𝗿𝗲𝗽𝗹𝗮𝗰𝗲 𝗽𝗮𝗶𝗱 𝘀𝘂𝗯𝘀𝗰𝗿𝗶𝗽𝘁𝗶𝗼𝗻𝘀.
𝗡𝗼 𝗰𝗮𝘁𝗰𝗵. 𝗡𝗼 𝗹𝗶𝗺𝗶𝘁𝘀.
Backed by tech giants like Alibaba.
Here's what you get:
1: OneAI: Creates professional videos and images with built-in editing and music video generation
2: Quen: Generates high-quality videos in 60 seconds with zero wait time
3: Perchance: Unlimited image generation with no account or watermarks required
4: GLM 4.7: Builds complete apps, games, and 3D models that compete with GPT-4
No trials. No watermarks. No restrictions.
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