Seit mehr als einem Monat herrscht Krieg in der #Ukraine. Sechs Menschen aus dem ganzen Land zeigen uns einen Tag lang ihr Leben während der russischen Invasion.
Ein Multimedia-Projekt des @Tagesspiegels – am 31. März im Live-Blog auf https://t.co/xapdM8uJXs. #eintagimkrieg
Wir bedanken uns für das Interesse. Und bei den sechs Menschen, die heute ihren Alltag mit uns geteilt haben. #EinTagImKrieg ist zu Ende. Die russische Invasion der #Ukraine geht auch nach diesem 36. Tag weiter.
Der @Tagesspiegel-Live-Blog zum Nachlesen:
https://t.co/cd4yC0VfTT
.@maria_avdv, #Charkiw: "Jeden Tag erlebe ich, wie couragiert meine Stadt und mein Land sich gegen die russische Aggression stellen, ganz egal was passiert. Das gibt mir die Kraft, weiterzumachen." #EinTagImKrieg@Tagesspiegel
Olena Kontsevych, #Odessa: "Zum Schluss möchte ich einfach allen Leuten danken, die kämpfen, helfen und an unser Land glauben. Ich bin stolz auf euch!" #EinTagImKrieg@Tagesspiegel
Tetyana Kostorna: "Ich umarme täglich Menschen, die ich in dem Moment erstmals sehe. Das hilft mir & macht mich sicher: Wir gewinnen! Ich habe die Unterstützung der Deutschen heute stark gespürt. Ich werde hier auf Sie warten, in meinem schönen #Lwiw" #EinTagImKrieg@Tagesspiegel
"…Ihr müsst verstehen, dass wir unser Land verteidigen. Und euer Land. Jeden Tag. Jeden Moment. Stirbt die Ukraine, stirbt die Freiheit." (3/3)
#EinTagImKrieg@Tagesspiegel
Vladislav Bolsun: "Ich bin heute dazu gekommen, darüber nachzudenken, was Krieg bedeutet. Hier in #Kiew sind wir einigermaßen sicher. Aber ihr müsst verstehen, dass das ein echter Krieg in der #Ukraine ist. Ihr müsst verstehen, dass viele Russen diesen Krieg unterstützen…" (1/3)
"…und zugelassen haben, dass 148 Kinder starben und 232 verletzt wurden. Ihr müsst verstehen, dass unsere Mädchen und Frauen vergewaltigt werden. Dass die russische Armee verbotene Waffen einsetzt…" (2/3)
Das war's für heute bei @eintagimkrieg. Unsere Blogger haben Flüchtlinge in Lwiw Tango tanzen und Häuser in Charkiw brennen sehen. Es gab Glücksmomente. Und Schockmomente an der Front. Viel Wut. Viel Hilfsbereitschaft. #EinTagImKrieg eben. @Tagesspiegel https://t.co/hrFzd7IcBd
#EinTagImKrieg ist zu Ende. Der Krieg leider nicht.
Olena Kravtchenko, Wladimiriwka: "Ich bedanke mich für die Gelegenheit, mich wieder nützlich fühlen zu können. Es hilft mir, meine Schuldgefühle zu bekämpfen, dass ich aus der Stadt geflohen bin, statt vor Ort zu helfen."
Zum Abschluss eine Botschaft von Taras Topolia über die Kost im Krieg. Die Feldküche in #Irpin bereitet Borschtsch zu – "den berühmten ukrainischen Borschtsch". Und eine Einladung "an alle Deutschen: "Kommt nach dem Krieg in die #Ukraine, um Borschtsch zu essen." #EinTagImKrieg
"Und noch ein russisches Souvenir!", ruft Taras Topolia. "Hallo aus #Irpin, das von der ukranischen Armee zurückerobert wurde." Die Stadt bei Kiew wurde am Montag befreit und davor von der russischen Armee schwer zerstört. #EinTagImKrieg
Taras Topolia steht an einem Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg in #Irpin. 80 Jahre später erfüllt er den gleichen Zweck – und doch einen ganz anderen. #EinTagImKrieg
Zerstörte Häuser in #Irpin nahe der Hauptstadt #Kiew – zerstört von russischem Beschuss. "Ihr solltet wissen, dass wir keine andere Wahl haben, als unser Land zu verteidigen, sagt Taras Topolia. "Und wir werden weitermachen, bis wir siegen."
#EinTagImKrieg@Tagesspiegel
Taras Topolia meldet sich aus dem bis gerade noch heftig umkämpften #Irpin bei #Kiew. "Eine Kriegslandschaft", sagt er vor zerstörten Wohngebäuden. "Vor 24 Stunden wurde hier gekämpft. Es riecht ganz stark nach Krieg."
Dann fällt ein Schuss.
#EinTagImKrieg@Tagesspiegel
Taras Topolia hatte länger kein Netz in #Irpin bei #Kiew. Jetzt erreichen uns seine Schilderungen. "Ich bin an einem Evakuierungspunkt", berichtet er. "Neben mir eine Oma, älter als 90. Nach dem 8.3. war sie unter den Ruinen ihres zerstörten Hauses." @#EinTagImKrieg@Tagesspiegel
Olena Kontsevych, #Odessa: "Es ist verboten, ins touristische Zentrum zu gehen, überall sind militärische Stellungen. Zum Opernhaus kommt man nur mit Erlaubnis der Armee. Meine Kollegen, Journalisten aus Italien, und ich hatten Glück, dass wir es zu sehen bekamen." #EinTagImKrieg
#Lwiw trägt blau und gelb. 🇺🇦 Und für Tetyana Kostorna neigt sich ein anstrengender Tag dem Ende zu. Zumindest der Arbeitstag als Freiwilligen-Koordinatorin in der westukrainischen Stadt. #EinTagImKrieg@Tagesspiegel