Heute gegen 12:30 Uhr zog ein Schauer über #Dresden auf - vom Luisenhof sah es toll aus aber dort blieb es trocken - dazu noch ein paar Impressionen vom Weißen Hirsch Villenviertel
Im Gebiet um den Schillerplatz in Dresden müssen ja wirklich viele Bildungsbürger leben. In einem Kreis von vielleicht 200 m wird gleich an vier Stellen an die Gustel von Blasewitz erinnert, eigentlich Johanne Justine Renner (1763–1856), deren Beitrag zur Weltgeschichte ihre Bekanntschaft mit Friedrich Schiller war, der von 1785 bis 1787 bei seinen Freund Körner auf der anderen Elbseite besuchte und hier die Ode an die Freude schrieb sowie Don Karlos fertigstellte. Wenn jetzt ein Bildungsbürger wieder meckert, die letzte Hand legte er nicht hier, für Don Karlos an, sondern während eines mehrwöchigen isolierten Aufenthaltes im Gasthof „Zum Hirsch“ in Tharandt. Aber in den zwei Jahren Aufenthalt in Dresden wird er wohl oft genug in der "Fleischerschen Schenke", dem heutigen Schillergarten, gewesen sein, wo des Wirts Töchterchen Justine kellnerte.
Jedenfalls hatte er ein Auge auf Justine geworfen, sie flirteten wohl rum, aber Justine zog letztlich den späteren Senator Renner vor, worauf Schiller sie im "Wallenstein" als Marketenderin verewigte. Was sie wenig amüsierte.
Am Rathaus Blasewitz befindet seit 1890 eine Skulptur der Gustel (siehe angehängter Tweet).
Die benachbarte Hainstraße benannte man 1926 in Justinenstraße um, in Erinnerung an die liebe Gustel.
Auf dem Schillerplatz befindet sich seit etwa einhundert Jahren eine Trafostation, die heute der Sachsen Netze gehört. Sie ist denkmalsgeschützt und wurde 2009 von Helmut Zschiesche in Street Art gestaltet. Friedrich Schiller (mit Buch und Feder) und die Gustel von Blasewitz", dazu Motive wie Bücher, "Wallensteins Lager"-Anspielungen ("Aufrichtige Freunde"), Laubwerk und historischen Elemente.
Der vierte Erinnerungsort ist die Skulptur von 2015 im Schillergarten, auch im angehängten Tweet näher zu betrachten.
Offensichtlich ist man in Blasewitz sehr stolz auf diese Traditionslinie. Und vielleicht bleibt es nicht bei den 4 Erinnerungsorten....
Am Hang oberhalb der historischen Klinik befindet sich ein verlassener Pavillon. Im Museum hatte ich gesehen, dass er zu seiner Bauzeit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts frei auf offenem Feld stand. Nun ist er zugewachsen, ein herrlicher Wald hat sich gebildet. Eine Überraschung, wenn man beim Umherstreunern auf ihn stößt.
Straßenbahngeschichte(n)
Senioren-Spezial
Heute habe ich einmal in meinen Archiven gekramt und diese wundervollen Dresdner Aufnahmen aus den 70er und 80er Jahren gefunden.
Daher lade ich Euch, liebe Seniorinnen und Senioren sowie Eure wundervolle Betreuerin @BaerbelLaeger, zu einer kleinen Reise der Erinnerungen ein.
Natürlich gilt die Einladung auch an all meine treuen Leser.
Ich schreibe bewusst nicht auf, wo die Fotos erstellt wurden. Da überlegt mal bitte, wo diese Aufnahmen gemacht wurden und schreibt es hier herein?
Ich wünsche Euch ein angenehmes Wochenende und viel Spaß beim Erinnern!
Er ist da! Der A380, das größte Passagierflugzeug der Welt von Global Airlines @james_asquith ist am @dresden_airport gelandet 📸Halkasch https://t.co/o5idu9SkVw