Initiative für glaubwürdiges Radio. Hier geht's um ethische Grundregeln für Radiomacher, Fragwürdiges im deutschen Radio + wie man es vermeiden kann. Seit 2007.
Können RadiomacherInnen ihre Beiträge/Nachrichten bald sprechen lassen? Von der Maschine? Mit synthetisierter Stimme? Die Technik wird jedenfalls immer besser.
Hören Sie nun: Den Autor Christoph Drösser im Original und synthetisiert. 😮
Aus @swr2wissen: https://t.co/jLKWDmzwRS
@uebermedien@holgi@niggi@fairradio Aber nein: Der hr war nicht der erste Sender, der ein Interview auf diese Art nachgespielt hat. Spektakulärstes Beispiel aus meiner Zeit als fairradio-Aktivistin: Hitradio Antenne Niedersachsen hatte Interviews mit Kanzlerin Merkel nachgespielt. https://t.co/nra2Q46wBY
@uebermedien@holgi@niggi@fairradio Danke auch für den Hinweis, dass es dennoch einen Unterschied gibt, zwischen 3F/3A und dem Nachspielen eines Interviews wie es hier passiert ist. Ich halte das für in vielerlei Hinsicht katastrophal:
@uebermedien@holgi@niggi Danke für d Verweis auf @fairradio. In der Tat kämpft d Initiative seit ihrer Gründung dafür,im Radio nix vorzugaukeln,was nicht so ist. Was das Format 3 Fragen/3 Antworten angeht: Ja. Etwas mehr Bewusstsein ist entstanden, aber es wird immer noch oft als Gespräch nachgespielt.
@fairradio@hrinfo Man sollte trotzdem unterscheiden: Ein von anderen geführtes Interview mit externen GesprächspartnerInnen zu zerschneiden und nachzuspielen, ist nicht die Regel im Radio. Es kommt vor. Zu oft. Aber es ist nicht vergleichbar mit den sogenannten 3F/3A.
Das große Problem hinter diesem #Fake bei @hrinfo ist ja, dass zusammengebaute 3F3A mittlerweile die Regel und nicht die Ausnahme sind.
Ausnahme ist der Umgang des @hrPresse mit der Geschichte. #Radio
Nicht auszudenken, wenn jemand so etwas wie „Moderierte O-Töne“ erfinden würde. Dann bräuchte es so einen Zirkus nicht, @hrinfo.
Oh, wait..! #hrinfo#fake#transparenz
https://t.co/t9ccm0TANw
@whettfleisch @pkreissel@JanEggers@byteborg@Volksverpetzer@hrinfo Ich finde übrgns, dass es gar nicht so schwer ist, Antworten, die GesprächspartnerInnen anderen gegeben haben, korrekt als solche anzumoderieren. Man muss dazu nicht so tun, als hätte man das Gespräch selbst geführt. Bsp Frühsendung:
https://t.co/At0M1iqsZt
Gute Interviews mit KritikerInnen der Corona-Politik führen, ist schwer. Aber schlechte auch noch nachzuspielen, ist dumm, aber passiert. Bei hr Info. Dabei kritisiert @fairradio diese Praxis schon lang.
@daniel_bouhs@radioeins Un Be Dingt. Und für Radio auch. Alte Forderung von @fairradio. Unverändert aktuell. Und bitte dann auch als zentrale Stelle für alle Medien - auch öffentlich-rechtliche. NutzerInnen sollen nicht erst suchen müssen, wohin sie sich wenden können.
Antenne Bayern dachte sich auch so: Wäre voll cool nen Impfgegner einzuladen, ihn einfach reden zu lassen und nichts in Frage zu stellen, was er sagt. Läuft. Dafür sollte man die Reichweite seines Radiosenders echt nutzen.
@HBrattig @1LIVE Liebe @1live-Kollegen, kurze Frage zur Reportage: War Eure Reporterin bei Ausstrahlung/ Aufzeichnung der Sendung vor Ort oder im Studio gewesen?
@BeckCath@ottlitz@meyerhawranek@fairradio Natürlich richtet sich so ein Check in erster Linie an publizistische Profis, die sich einer journalistischen Ethik verpflichten fühlen sollten. Aber ehrlich: Auch wer nur so “zum Spaß” ü Kriminalfälle spricht,sollte sich klarmachen, dass man da eine Verantwortung hat. Finde ich.