@1MissDaOldKANYE@JJarrapellejo@Perowinger94 I posted a meme and you immediately jumped to personal insults. That's usually not what people do when they have a strong argument.
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Du wirfst ständig zwei Dinge zusammen:
1. Gewinn durch freiwilligen Austausch, bessere Organisation, Risiko, Innovation.
2. Gewinn durch Zwang, Betrug, Externalisierung oder Schädigung Dritter.
Nur weil 2 falsch ist, folgt daraus nicht, dass 1 staatlich gedeckelt werden sollte
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Wenn es in Lieferketten Zwang/Kinderarbeit gibt, ist das kein Argument gegen freien Markt, sondern gegen Rechtsverletzungen, fehlende Haftung und fehlende Transparenz.
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Und wenn “erdrücken” heißt bessere Preise/Produkte/Strukturen anbieten, dann ist das einfach Wettbewerb.
Problematisch wird Marktmacht vor allem dann, wenn Konkurrenz künstlich draußen gehalten wird: durch Lizenzen, Subventionen, etc.
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Öffentlicher Druck, bessere Messbarkeit und Transparenz machten Verschmutzer greifbarer. Das Problem war nicht “zu viel freier Markt”, sondern dass Schädigung Dritter lange billig blieb.
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Wer fremdes Wasser vergiftet, betreibt keinen freien Austausch, sondern schädigt Dritte. Ironischerweise zeigt der Artikel Staats-/Behördenversagen.
Kommissionen wurden ignoriert, Einleitungen genehmigt/geheim gehalten & illegale Einleitungen kaum kontrolliert.
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Dein “freier Markt” ist, dass alle Anbieter perfekt koordienieren, niemand ausschert, niemand Konkurrenz gründet, niemand bessere Bedingungen bietet, niemand Exit-Optionen hat. Das ist eine Fantasiewelt ohne Wettbewerb.
@JeWe_42@MEngelsL@0_7_user Zu “alle geben dir keinen Job/Essen”: Dafür setzt du eine allumfassende, dauerhaft durchsetzbare Arbeitgeberabsprache ohne Ausweichmöglichkeiten voraus.
In einem offenen Markt ist genau das instabil: Jeder Dritte hätte Anreiz, bessere Bedingungen anzubieten.