Biologie kennt beim Menschen genau zwei Geschlechter: männlich und weiblich. Das basiert auf der Fortpflanzung – Spermien vs. Eizellen –, XX/XY-Chromosomen und der reproduktiven Anatomie. Es gibt keine wissenschaftliche Grundlage für weitere biologische Geschlechter. Intersex-Variationen sind seltene Entwicklungsstörungen, keine dritten Kategorien.
Dass ein Gutachten die Anerkennung dieser biologischen Tatsache als „Ideologie der Zweigeschlechtlichkeit“ und Beweis anführt, zeigt vor allem, dass es von einem sozialkonstruktivistischen statt biologischen Geschlechtsverständnis ausgeht.