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Immer weniger Erwerbstätige finanzieren immer mehr Pensionen – das setzt Österreichs #Pensionssystem zunehmend unter Druck. In der aktuellen Dok1 ordnet @monikaturyna ein, warum es strukturelle Reformen und eine breitere Finanzierungsbasis braucht.
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Vorsorge darf keine Glückssache sein!
Wir brauchen ein #Pensionssystem, das für alle zugänglich ist – unabhängig vom Arbeitgeber.
Nutzen wir auch #kapitalgedeckte Vorsorge, um die Pensionen langfristig zu sichern. 📈🛡️
https://t.co/5d6cSplNAn
Die schlechteste aller Lösungen
Seit Jahren ist eine Erhöhung des Pensionsantrittsalters ausständig. Anstatt dessen wird nun eine soziale Staffelung vorgenommen, die aber genau jene bestraft, die lang und viel ins #Pensionssystem eingezahlt haben. Laut Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera sei diese Maßnahme „die schlechteste aller Lösungen, um im System zu sparen.”
Und es ist nicht so, als gäbe es keinen Zeitdruck diese Reformen endlich umzusetzen. Die Wählergruppe der Senioren wächst nämlich immer weiter - wenn also kommende Regierungen wiedergewählt werden wollen, werden sie Schwierigkeiten haben das System umzubauen. „Der Anteil der Wähler über 65 Jahren ist seit 1982 kontinuierlich gestiegen – von 19,5 Prozent auf heute 27,5 Prozent“, sagt Kucsera im Kurier. „Das ist eine ziemlich große Gruppe. Wer dann noch die Pensionen kürzen will, begeht politischen Selbstmord.“

Die Politik zerstört das #Pensionssystem
Die soziale #Staffelung der Pensionen, die von der Regierung beschlossen wurde, ist trotz des vielversprechenden Namens alles andere als sozial.
Einerseits sagt eine niedrige Pension nicht zwingend etwas über den finanziellen Hintergrund der dahinterstehenden Person aus. Andererseits ist eine soziale Staffelung ein Belohnungssystem für diejenigen, die weniger arbeiten und somit weniger in das Pensionssystem einzahlen. Jene, die die den Sozialstaat finanzieren, also viel und lange einzahlen, werden bestraft.

Jeder vierte Euro fließt ins #Pensionssystem
#Neos-Chefin @BMeinl hat im ORF-#Sommergespräch gesagt: „Unser Pensionssystem ist schon in Pension.“ Damit trifft sie einen wunden Punkt. Rund 32 Milliarden Euro schießt der Staat heuer ins Pensionssystem zu. Denn die Beiträge reichen bei Weitem nicht zur Finanzierung. „Diese Ausgabendynamik ist nicht nachhaltig und belastet künftige Generationen massiv“, sagt Agenda Austria-Ökonom Dénes Kucsera.

Andreas Babler betont im VN-Interview, dass am „erfolgreichen“ gesetzlichen #Pensionssystem festgehalten werden soll – schließlich sagen die Prognosen voraus, dass die Pensionen bis 2070 gesichert sind, gemessen am BIP.
Dabei übersieht er jedoch einige zentrale Punkte:
- Die Kosten für die Pensionen sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen und werden es auch in den kommenden Jahren tun. Auch gemessen am BIP.
- Jede neue Prognose hat die langfristigen Kosten deutlich nach oben korrigiert. Das liegt daran, dass die Politik das Problem nicht löst, sondern laufend verschlimmert hat.
- Das Pensionssystem wird nicht aus dem BIP, sondern im Umlagesystem von den Versicherten gezahlt. Das Pensionsloch muss wiederum aus dem Bundeshaushalt gestopft werden. Mittlerweile geben wir viel mehr Geld für das Stopfen dieses Lochs als für Bildung, Infrastruktur oder Sicherheit aus. Damit würgen wir das Wirtschaftswachstum der Zukunft zunehmend ab.
Pensionssystem am Limit
Die Lebenserwartung der Österreicher wird immer höher – eine positive Tendenz. Doch das #Pensionssystem passt sich dieser Entwicklung nicht an – das ist problematisch. Denn heuer werden etwa ein Viertel der Bundesausgaben in das System fließen. Sparen ist dringend notwendig, doch von konkreten Maßnahmen der Regierung fehlt bislang jede Spur.
Eine Koppelung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters an die höhere Lebenserwartung wäre daher überfällig und würde Budget und Pensionssystem nachhaltig entlasten.
Im Juli will der Nationalrat die neue #Teilpension beschließen. In den nächsten zwei Jahren sollen damit rund 600 Millionen Euro eingespart werden – ein Tropfen auf dem heißen Stein, meint Ökonomin @CarmenTreml. Denn bis 2027 werden Zuschüsse ins #Pensionssystem von rund 35 Milliarden Euro prognostiziert.
Um eine spürbare Wirkung zu erzielen, muss das gesetzliche #Pensionsantrittsalter an die gestiegene Lebenserwartung angepasst werden.
Wie kann das #Pensionssystem in Zeiten einer alternden Gesellschaft nachhaltig abgesichert werden und welche Herausforderungen ergeben sich daraus? Diese Fragen standen diese Woche im Zentrum eines Expert:innenforums mit @monikaturyna im @OeParl.
📖https://t.co/0HXOIT6ghJ

Fakten statt Hysterie. Die Chefin der Alterssicherungskommission, Christine Mayrhuber, bringt seriöse Einschätzungen zum #Pensionssystem. Eine gute Antwort auf die viele Polemik. https://t.co/iGIY0GMquX
@Free_ByTheSea @ArchRose90 #Vetrans British are living in the streets, and have been for decades! No Freaking housing for them. How much more can the English take?
#Homeless #British #englishidiom #Pensionssystem #DEI #NHS #CBDC #Starmer #LabourAreDangerous
#NigelFarage
Das #Pensionsloch frisst das #Bundesbudget auf: 90 % der Mehrausgaben bis 2029 entfallen allein auf das #Pensionssystem – trotz der „größten Pensionsreform der letzten 20 Jahre“.
(Kommentar von Dénes Kucsera)
Wie die Pensionen das Budget sprengen
Das #Sparpaket von 6,4 Milliarden Euro in diesem Jahr gleicht einem Kartenhaus: instabil und wenig glaubwürdig. Zumal das erste Quartal nahezu ungenutzt verstrich. Von Jänner bis März konnte der Bund das Defizit gegenüber dem Vorjahreszeitraum gerade einmal um 500 Millionen Euro reduzieren, der Großteil der Einsparungen muss bis Jahresende gestemmt werden. Eine immense Herausforderung, vor allem, weil die versprochene ausgabenseitige Konsolidierung kaum stattgefunden hat. Der Rotstift war zaghaft im Einsatz. Ein Beispiel: Höhere Gebühren werden als „Sparen im System“ verkauft. Die Aufmerksamkeit der Regierung gilt der Einnahmenseite, wie die teilweise Wiedereinführung der abgeschafften kalten Progression zeigt.
Viel gravierender ist aber das strukturelle Problem im Pensionssystem: Wie das Pensionsloch das Bundesbudget auffrisst, lässt sich schon daran ablesen, dass 90 Prozent der Mehrausgaben bis 2029 allein auf das Pensionssystem zurückgehen – trotz der „größten Pensionsreform der letzten 20 Jahre“. Und es wird schlimmer: Ab 2026 verliert der Staat jährlich eine Milliarde Euro mehr, als noch im Herbst 2024 von der Alterssicherungskommission prognostiziert. Im Jahr 2029 erreicht das Pensionsloch schließlich 38,3 Milliarden Euro.
Diese Entwicklung ist eine tickende Zeitbombe für Österreichs Staatsfinanzen. Nach 2029 drohen nicht nur demografische Herausforderungen, sondern auch eine alarmierende #Verschuldung. Der Schuldenstand wird sich der halben Billion Euro nähern, der Fiskalrat warnt vor einer dauerhaften Überschreitung der Maastricht-Kriterien ab 2030. Ohne entschlossenes Handeln sind Budgetkrisen und wirtschaftliche Unsicherheiten vorprogrammiert.
(Erstmals erschienen in „Kleine Zeitung" am 03.06.2025)

Ein #Pensionssystem, das in #Aktien investiert? Nordischen Staaten machen es vor: Wenn mehr Geld aus betrieblichen Pensionen am #Kapitalmarkt investiert ist, steht mehr Geld für Investitionen in die heimische Wirtschaft zur Verfügung.
In Skandinavien sind #Pensionsfonds wichtige institutionelle Investoren – sie investieren in Venture Capital (Start-ups) und Private Equity (etablierte, nicht börsennotierte Unternehmen).
📔 Wie eine zukunftsfähige Altersvorsorge aussieht?: https://t.co/NfsBb52lCf

Frankrikes president Emmanuel Macron har meddelat att det inte blir någon folkomröstning om pensionsreformen, trots omfattande folkligt missnöje.
#CGT #folkomröstning #Frankrike #Kommunisterna #macron #pensionssystem #SKP
https://t.co/t4ELoldvgb

Unser #Pensionssystem verkümmert.
Nun zeigt auch der EU-Rechnungshof die Schwächen der österreichischen betrieblichen #Altersvorsorge auf: Nur wenige haben in #Österreich eine betriebliche #Pension. 2023 befanden sich weniger als 7 % des BIP in kapitalmarktgedeckten Pensionsplänen.
🇪🇺 Im EU-Vergleich liegen wir damit im unteren Drittel.
🇩🇰 #Dänemark zeigt, was möglich ist: Mit einem starken, kapitalgedeckten Vorsorgeteil sind die Dänen gut abgesichert.
👉 Eine Vorsorge nach dänischem Vorbild, würde unser System spürbar entlasten und deutlich rentabler und zukunftssicherer machen.

Das #Pensionssystem frisst unser #Budget auf.
2024 ist das jährliche #Pensionsloch – die Differenz aus den Bezügen heutiger Rentner und den Beiträgen der heute Erwerbstätigen – auf 30 Milliarden Euro angestiegen.
5 Jahres-Prognose: Ohne Reformen kommen 5 Milliarden Euro jährlich hinzu.
Kosmetische Eingriffe bei Korridorpension & Co. reichen nicht aus – das Pensionsantrittsalter muss an die höhere Lebenserwartung angepasst werden.

💰 Kapital statt Umlage: Wie lässt sich ein kapitalgedecktes #Pensionssystem finanzieren?
Unsere Strategie: 5 % des Bruttolohnsfließen künftig in die betriebliche zweite Säule.
🔎 Woher kommen diese 5 %?
👉 1,53 % werden aus der bestehenden „Abfertigung Neu“ umgeschichtet
👉 3,47 % stammen – nach schwedischem Vorbild – aus der staatlichen ersten Säule
💸 Das Ergebnis:
Beschäftigte profitieren langfristig – dank höherer Erträge durch Kapitalmarktveranlagung und einem nachhaltig finanzierten Pensionssystem.
🎰 Kapitalgedeckte #Altersvorsorge = Glücksspiel?
Ganz und gar nicht! Selbst ein schwacher #Kapitalmarkt erzielt bessere Ergebnisse als das aktuelle #Pensionssystem.
🔎 Warum? Der Anlagehorizont ist entscheidend: Trotz kurzfristiger Einbrüche haben sich Aktienmärkte langfristig immer wieder erholt.
Zudem erzielen sie eine deutlich bessere Performance als unsere Pensionskassen, die überwiegend in renditeschwache Staatsanleihen investieren.

Statt nur abstrakte und jederzeit politisch aufkündbare Ansprüche im staatlichen #Pensionssystem zu erwerben, könnten Millionen an Beschäftigten ein Vermögen mittels betrieblicher Vorsorge aufbauen.
Wer das verstanden hat ist die Arbeiterkammer – zumindest, wenn es um die eigenen Mitarbeiter geht. Ironischerweise wird gleichzeitig öffentlich betont, das staatliche System wäre sicher, obwohl man vermutlich selbst nicht daran glaubt. 🤷♀️
"Unser Pensionssystem ist gut aufgestellt, das bestätigt jetzt auch das aktuelle Mittelfristgutachten der Alterssicherungskommission“, sagt @WolfgangPanhoel, Leiter #AK Sozialversicherung. 1/2
Selbst ein schwacher Kapitalmarkt bremst das #Pensionssystem aus.
Österreich braucht eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge, die vom #Kapitalmarkt profitiert. Derzeit investieren die Pensions- und Vorsorgekassen einen Großteil ihres Vermögens in Staatsanleihen, die nur geringe Renditen abwerfen. Die Kapitalgarantie zwingt sie regelrecht dazu. Die resultierende, schlechte Performance schwächt das ohnehin schon niedrige Vertrauen in den Aktienmarkt.
Doch selbst in Krisenzeiten zeigen die Aktienmärkte eine deutliche Outperformance gegenüber Pensionskassen und dem gesetzlichen Pensionssystem. Breit gestreute, internationale Anlagen machen es möglich, wie unsere Grafik zeigt.

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