Man muss das Wirtschaftssystem, dass wir haben, übrigens nicht gleich abschaffen, wenn man günstigen Wohnraum will. Man kann es sich auch zu nutze machen. Daher hier ein nicht ganz ernst gemeintes Gedankenexperiment, das bei näherer Betrachtung vielleicht erstaunlich ernst zu nehmen ist:
Der Berliner Mieteraktionärsfonds.
Die Alternative zur Vergesellschaftung: Berlin wird aktivistischer Vonovia-Aktionär
Was wäre, wenn Berlin die Wohnungen von Vonovia nicht vergesellschaftet, sondern zehn bis 15 Prozent des Unternehmens kauft?
Zum gegenwärtigen Börsenkurs würde ein Anteil von zehn Prozent rechnerisch rund 1,5 Milliarden Euro kosten, 15 Prozent etwa 2,2 Milliarden. (Nicht berücksichtigt: Steigende Aktienkurse bei einem größeren Einstieg eines Investors).
In jedem Fall lägen die Kosten weit unter der diskutierten Entschädigungssummen für eine Vergesellschaftung.
Das Land Berlin kauft die Aktien und bleibt Eigentümer der Aktien. Über die Ausübung der Stimmrechte entscheidet ein demokratisch gewählter Rat der Berliner Vonvoia Mieter. Jeder Mieter kann seine Stimme über eine Mieter-App abgeben.
Berlin ist damit ein aktivistischer Ankeraktionär mit einem klaren Auftrag: langfristige wirtschaftliche Stabilität mit einer sozialverträglicheren Wohnungspolitik zu verbinden.
Klare Ziele werden innerhalb der Koalition vereinbart:
1.) ein oder zwei Vertreter im Aufsichtsrat, die wohnungswirtschaftliche und soziale Kompetenz mitbringen.
2.) Einen verbindlichen Sozialvertrag mit Vonovia. Mit nachvollziehbaren Regeln für Mieterhöhungen, Modernisierungsumlagen, Härtefälle, Räumungen und Instandhaltung.
3.) Eine Vorstandsvergütung, die nicht nur an Gewinn und Aktienkurs gekoppelt ist, sondern auch an Mieterzufriedenheit, Bearbeitungszeiten, Energieverbrauch und soziale Kennzahlen.
4.) eine unabhängige jährliche Prüfung der Miet- und Sozialpolitik mit veröffentlichten, transparenten und überprüfbaren Daten.
5.) Eine organisierte Stimme der Mieter auf der Hauptversammlung.
Aber reichen dafür 10% und 1,5 Milliarden Euro?
Bei der Vonovia-Hauptversammlung 2026 waren nur knapp 59 Prozent des Aktienkapitals an den Abstimmungen beteiligt. Ein Anteil von zehn Prozent hätte unter diesen Bedingungen rund 17 Prozent der abgegebenen Stimmen ausgemacht, 15 Prozent sogar ungefähr ein Viertel.
Berlin kann damit Beschlüsse nicht allein durchsetzen, aber Mehrheiten mit langfristig orientierten Pensionsfonds und Vermögensverwaltern Mehrheiten organisieren.
Eine kapitalistische Utopie?
Es gibt genug Vorbilder.
1.) Niedersachsen beeinflusst Volkswagen mit einer Minderheitsbeteiligung und eigenen Aufsichtsratsmitgliedern. (Aber: Niedersachsen erhält durch das VW Gesetz besondere Rechte, die Berlin im Falle Vonovia aber fehlen würden.
2.) Der winzige Fonds Engine No. 1 gewann bei Exxon mit unter 1% Anteilen mithilfe anderer Investoren drei Aufsichtsratssitze und hat sich für nachhaltige Energie eingesetzt. Auch wenn der Weg nicht zu Ende ist, hatte der Fonds Erfolge.
3.) Bei Starbucks erzwang eine Aktionärskoalition eine unabhängige Untersuchung der Arbeitnehmerrechte gegen den Willen des Vorstands.
4.) Bei Apple beschleunigte der Druck von Investoren rund um den Lehrerpensionsfonds CalSTRS (mit 0,2% Beteiligung) die Einführung besserer Instrumente zum Schutz von Kindern. (Screentime beispielsweise)
5.) Eine aktivistisch koordinierte Investorengruppe erzwang eine Klimaresolution bei der HSBC Bank. Danach laufen alle Kohlefinanzierungen in OECD Ländern bis 2030 aus, weltweit bis 2040.
Natürlich hat das Modell Grenzen. Eine sozialere Mietpolitik müsste auch wirtschaftlich begründet werden: durch geringere Fluktuation, weniger Leerstand und Rechtsstreitigkeiten, stabilere Einnahmen und weniger politische Konflikte.
Berlin würde einen handelbaren Vermögenswert erwerben, Dividenden erhalten und könnte die Beteiligung später wieder verkaufen. Gleichzeitig müsste das Land weder den gesamten Konzern übernehmen noch unmittelbar für dessen Schulden einstehen.
Vielleicht auch keine 100%ige Lösung, aber immerhin keine, bei der Investoren Stadt oder gar Land verlassen.
Oder wie Tom Krebs sagen würde "Wir werden schon noch genügend Leute finden, die bauen werden. Weiß ich das? Nö, aber pfff.“
@miriam_vollmer Kurioserweise gibt das Paper das vollmundige Krakeelen von BILD et al. gar nicht her.
Wer oder was wohl den Präsidenten geritten hat, sich derart abstrus aus dem Fenster zu lehnen? Ich kaufe ein B. Oder ein Q.
https://t.co/aljurRvO2g
TUM Whitepaper: kein Aufruf zur Abschaffung von Zero Emission jetzt. Forderung ist VERSCHÄRFUNG der industriellen Anforderungen bzgl. des gesamten Produktlebenszyklus, inkl. Produktion und Betrieb.
Grüner Stahl + Recyclingfähigkeit als Handelsbarriere.
https://t.co/yybxuBEHLE
Kolumne: Selbst die, die an Batteriegroßspeicher glauben, haben ihr rasantes Wachstum dramatisch unterschätzt. Aktuelle Anschlusszusagen ergeben für Deutschland bereits ein Wachstum um den Faktor 27. Das wird das Stromsystem fundamental verändern (ob K. Reiche will oder nicht).
@MOS6569@fbhenriknilsson@MykhailoRohoza Just wait for it. Soon the Russia fanbois will petition the Guinness Book of World Records for the entry “longest blitzkrieg in human history”, then end the war as a total success.
Manthey sagt in dem Interview ganz klar, dass die Wichtigste Folge der Teil-Legalisierung ist, dass 100.000 Menschen jährlich der Strafverfolgung entgehen - "eine enorme Entlastung. Und [das] sollte viel öfter im Zentrum der Diskussion stehen."
Und so titelt dann @zeitonline 🙄
Ein guter Kommentar zum Rausch @cducsubt
"Oft war das Rauschtrinken der Beginn einer Drogenkarriere. Marihuana wird gerne als Einstiegsdroge bezeichnet, tatsächlich kommen aber die wenigsten auf die Idee, härtere Drogen zu konsumieren, während sie bekifft auf der Couch sitzen...
So, nun kam die finale Ablehnung der Erstattung von Porto und Abholentgelt (von den fehlenden Teilen hab ich mich längst verabschiedet).
Begründung: mein alter Laptop war nicht AGB konform. Bin halt kein Logistikspezialist. Aber @DHLPaket offensichtlich auch nicht.
Sehr witzig, @DHLPaket
Euer Kundenservice läuft aber auch nach dem Motto „wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen“.
Daß die Zusteller über Wochen den firmeneigenen Abholpunkt nicht finden konnten, liegt also an mir. 🤪
Das Ende einer Odyssee. Nach zweieinhalb Monaten Irrfahrt, einem (!) Zustellungsversuch und vielem hin und her habe ich jetzt 10€ für das Privileg zahlen dürfen, ein etwa ein Kilo leichteres Paket wieder in Deutschland in Empfang nehmen zu dürfen. @DHLPaket , @CttExpressATC
@DHLPaket@CttExpressATC Hahaha. 😂
Der Zusteller des ausländischen Postunternehmens konnte den Service Point des ausländischen Postunternehmens nicht finden, an den ich das Paket nach dem einen fehlgeschlagenen Zustellversuch umgeleitet hatte.
Das Ende einer Odyssee. Nach zweieinhalb Monaten Irrfahrt, einem (!) Zustellungsversuch und vielem hin und her habe ich jetzt 10€ für das Privileg zahlen dürfen, ein etwa ein Kilo leichteres Paket wieder in Deutschland in Empfang nehmen zu dürfen. @DHLPaket , @CttExpressATC
Ok, @CttExpressATC hat das Paket nun seit einer Woche „EN DEVOLUCIÓN”, laut DHL ES kam es beim Absender (also DHL ES) an - allerdings antwortet DHL ES nicht mehr auf Anfragen. Und @DHLPaket hat das Tracking auf ein ganz neues Niveau gebracht …
@DHLPaket@CttExpressATC Uff. Die verlorenen Sachen kann ich abschreiben. Es gibt kein Paket mehr, das ich abholen lassen könnte. Der zerrupfte Rest von dem Karton ist entsorgt, ein Teil der Sachen schon wieder unterwegs.
Mal sehen, ob wenigstens die Erstattung von Porto und Nachentgelt klappt.
Jetzt hab ich den vor 2 Wochen empfohlenen Nachforschungsantrag gestellt.
Gleichzeitig:
DHL ES: 📦 ist zurück beim Absender.
CTT: wieder in Auslieferung zum Abholpunkt.
DHL DE: am 29.9. um 4:44 war der Empfänger unbekannt, weshalb es um 4:45 ins Zustellfahrzeug geladen wurde.
Ok, @CttExpressATC hat das Paket nun seit einer Woche „EN DEVOLUCIÓN”, laut DHL ES kam es beim Absender (also DHL ES) an - allerdings antwortet DHL ES nicht mehr auf Anfragen. Und @DHLPaket hat das Tracking auf ein ganz neues Niveau gebracht …
Hallo @DHLPaket , ich schon wieder. Ein Paket nach Spanien ist in einem Kommunikationsloch gelandet. Hätte vor knapp 1 Woche zugestellt worden sein. Laut DHL DE (1 Versuch am Dienstag). Laut DHL ES kam dazu nie. Und seit heute befindet es sich wieder in Transit? Wohin?
1/2
@DHLPaket Update: laut Email DHL ES befindet das Paket sich jetzt auf dem Weg zurück zum Absender nach Deutschland. Laut Tracking DHL DE befindet es sich in Zustellung im Zielland (respektive wurde schon zugestellt, je nach System). Laut CTT in Rücksendung zu DHL mit Adresse Abholpunkt.🤪
@DHLPaket Die Seite kannte ich noch nicht. Aber der rote DHL Parcel-Knopf führt zu der Supportseite, wo ich über Formular eine Mail senden kann. Die nicht beantwortet wird.
Der Startpunkt:
„Mi, 27.05.2026, 10:29, Deutschland
Die Sendung wurde vom Absender in der Filiale eingeliefert.“ 🤪
@DHLPaket@CttExpressATC Und wie bekomme ich DHL ES dazu, das Paket (oder was davon noch übrig ist) auszuliefern?
Der Chatbot ist so intelligent wie ein Ziegelstein, die Telefonnummer für Pakete aus DE/EU gibt es nicht mehr, auf Emails bekomme ich keine Antwort - und zuständig für Endkunden wäre CTT.🤪