Was ist vom Internet als utopischem Raum noch übrig? Sind wir bloße Feedback-Mechanismen, statt freie Subjekte? Wird die Digitalisierung missbraucht, um noch mehr Kontrolle auszuüben? Neuer Blog-Artikel zum Thema "Digitalisierung und der freie Wille"
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@BVersmold@InaPraetorius@f_schutzbach Sicher, Arbeit kann auch bilden, wie Lea Prix, ausgehend von Hegel, dargelegt hat. Ihrer Definition n. bedeutet Arbeit „Leben reproduzieren für ein anderes Leben“. Durch Arbeit kann etw. Neues entstehen; Arbeit reproduziert nicht nur Leben, sondern kann es auch transformieren.
@BVersmold@InaPraetorius@f_schutzbach Dafür müsste dann aber eben die Rücksichtnahme auf d. „Verletzlichkeit und Bedürftigkeit der Menschen“ und auf die „begrenzte, verletzliche Natur“, wie es im Zitat aus Franziska Schutzbachs Buch heißt, der Ausgangspunkt sein.
@BVersmold@InaPraetorius@f_schutzbach Welcher Arbeitsbegriff steht dahinter? Ist Care-Arbeit mitgemeint o. nur Erwerbsarbeit? Wessen Arbeit ist gemeint? Die Reflexion ü. Arbeit gewinnt an Komplexität wenn das Marginalisierte und Verdrängte einbezogen wird, wie es Nancy Fraser in ihren neuesten Arbeiten unternimmt.
Eines Morgens riechst du den Herbst. Es ist noch nicht kalt; es ist nicht windig; es hat sich eigentlich gar nichts geändert – und doch alles.
— Kurt Tucholsky
@KlausW_Pohlmann @French_Lunch Das lohnt sich auf jeden Fall, denn diese „Hausbeschreibung“ ist auf jeden Fall bemerkenswert und eindrucksvoll. Lediglich die gewünschte positive Konnotation ist Ansichtssache, schließlich geht es um den Untergang einer Adelsfamilie.
@situationisme Ja, dann auch Walter Benjamin, Adorno + Horkheimer, Nancy Fraser. Zum Zusammenhang psychischer Erkrankungen mit soziökonimischen Verhältnissen fand ich auch Alain Ehrenberg gewinnbringend („Das erschöpfte Selbst“, „Das Unbehagen in der Gesellschaft)
@situationisme Mit vergleichbaren Themen setzt sich die Lacanianische Psychoanalyse auseinander, vor allem die Ljubljana School of Psychoanalysis (z.B. Alenka Zupancic). Dort finden sich tatsächlich tiefgreifende Analysen.
„Wenn wir Arbeit und Ökonomie von der Verletzlichkeit und Bedürftigkeit der Menschen, aber auch von der begrenzten, verletzlichen Natur her denken, bekommt Ökonomie eine andere Bestimmung.“ (@f_schutzbach, Die Erschöpfung der Frauen, München 2021, 276) #economyiscare#EconTwitter
“[I felt] like I was dead. Like I didn’t matter. I want to feel heard and I’m telling you this again so maybe you can understand the depth and degree and damage they did. I want changes. I deserve changes.”
Doesn’t matter if you’re famous.
Every woman can relate to Britney.
Öffentlich-rechtliche Sender lassen Rechtsradikale von Kindern interviewen, Gerichte erlauben Rechtsextremen Plakate mit Mordaufrufen gegen ihre politischen Gegner und CDU-Kandidaten treffen sich mit bekannten Neo-Nazis. Oder wie es in Deutschland heißt: Linksrutsch.
Kommen wir in diesen Zeiten der Isolation in Kontakt mit uns selbst. Bewegen wir uns. Erden wir uns. Geben wir uns dem Augenblick hin und fließen wie Wasser. Danke @inga_ketels für diesen schönen Artikel. 🌟🙏💃#Corona#Embodiment
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We should learn to limit our exploitation of the living world for the same reason we don't exploit our friends and kin: not as some kind of "constraint" but because that's how you sustain a flourishing relationship.
@mlewandowsky - Adorno: Negative Dialektik
- Julia Kristeva: Fremde sind wir uns selbst
- Shulamith Firestone: The Dialectic of Sex
- Silvia Federici: Caliban u die Hexe
- Bachtin: Rabelais u seine Welt
- Joanna Russ: The Female Man
- Clarice Lispector: Aqua Viva
- Dietmar Dath: Sie ist wach