Zum Alleinsein sind wir nicht geboren. Leben heißt: zusammenleben. Dieses Zusammenleben so angenehm und befruchtend wie möglich zu gestalten, ist der Sinn aller Lebenskunst, eine warmherzige Gastlichkeit ihr liebenswürdigster Ausdruck.
Bemerkenswert. Genau solche Witze über moderne Kunst machen Rechtsextreme und Reaktionäre seit mehr als 100 Jahren.
Aus aktuellem Anlass: 1930 ließ der thüringische NS-Volksbildungsminister Frick moderne Gemälde aus dem Schlossmuseum Weimar entfernen („Negerkultur“).
@ReadyBurge@ajournomento@schnellenbachj Sie sind nur einen Tweet von "entartete Kunst!" entfernt.
Wenn Sie Twombly nicht mögen, dann schauen Sie sich doch andere Bilder an, meine Güte.
Silvester-Punsch: 250 g Hut- oder Würfelzucker mit 1 l heißem Wasser oder starkem Tee übergießen. Ist der Zucker aufgelöst, Saft von 2 Zitronen, 1 Flasche Rotwein und 1/2 Flasche Rum dazugießen. Im Wasserbad heißmachen und sehr heiß servieren.
Pfannkuchen/Berliner/Krapfen: Aus 500 g Mehl, 30 g Hefe und knapp 1/4 l gewärmter Milch einen Vorteig herstellen und treiben lassen. 80 g zerlassene Butter, 60 g Zucker, 2 ganze Eier, 2 EL Rum zufügen, glattschlagen, noch einmal treiben lassen. 1/3
Ich persönlich sage: Es geht den Staat nichts an, wie ich mit meiner Familie Silvester feiere. Da kann er mir Ratschläge geben, aber er mischt sich bitte nicht ein.
Nachtrag: Wenn Sie an dieser Stelle etwas zu der neuartigen silvesterlichen Unsitte, seine Mitmenschen mit jener unseligen Stalingrad-Scharade aus Lärm, Feuer und Gestank zu belästigen, erwartet haben, muss ich Sie enttäuschen. Dazu habe ich nichts beizutragen.
@lenitiv Wenn Sie diesen Beitrag sehen, könnten Sie doch mit einem Ihrer liebsten Kunstwerke darauf eingehen.
Christian Schad: Lotte, 1928
Sprengel-Museum zu Hannover