@ChrisKW14 Sehe ich ähnlich. Viele werfen die Flinte viel zu früh ins Korn. Eine Parteigründung in diesen Zeiten ist geradezu toxisch. Die Querelen und Auseinandersetzungen werden auch weitergehen, da braucht es einen langen Atem. Und gute Nerven. Respekt für ihr Engagement!
Rechtskonservatives Grundgesetz (2026): Artikel 1
(1) Die Interessen des Kapitals sind unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Die NATO erhält heute den „Preis des Westfälischen Friedens“. Da die meisten Mitgliedstaaten der NATO viel lieber Krieg führen und Kriegswaffen liefern (wie in Afghanistan, Irak, Mali, Gaza, Iran, Libanon, Ukraine usw.) als Frieden zu stiften, sitzen in der Jury des „Friedenspreises“
sicherheitshalber selbst NATO-Politiker: Merz, Steinmeier, Wüst, Özdemir, Gabriel, Lambsdorff usw. Der Rüstungslobbyist Friedrich Merz hält sicherheitshalber auch noch die Laudatio. Eigentlich ist das alles ein böser Witz, eine Volksverarsche, eine große Heuchelei. Die NATO ist kein Friedens- und kein Verteidigungsbündnis, sondern ein Kriegsbündnis. Leider!
Eine Sozialpädagogin zieht auf dem Ticket des BSW in den sächsischen Landtag ein, ohne jemals überhaupt Mitglied der Partei gewesen zu sein. Nach wenigen Wochen stellt sie völlig desillusioniert fest:
Der harte Politikbetrieb ist ja gar kein gemütlicher Stuhlkreis! Doreen Voigt wirft hin und verlässt die Fraktion.
Die offizielle Ausrede für die moralische Galerie:
Das BSW nähere sich der AfD an. Schließlich sei sie nur „angetreten, um die AfD zu verhindern“. Ein wahrlich hehres Ziel.
Und wie verhindert man als aufrechte Kämpferin für das Gute die AfD am effektivsten? Richtig!
Indem man weinend aus der eigenen Fraktion flieht, aber das fürstlich bezahlte Landtagsmandat selbstverständlich noch die vollen fünf Jahre bis 2029 als Fraktionslose behält.
Ein echtes Opfer für die Demokratie!
Auf die üppigen Diäten zu verzichten und den Sitz der Partei zurückzugeben, deren Wähler sie überhaupt erst ins Parlament gebracht haben, wäre dann wohl doch zu viel der vielbeschworenen „Haltung“ und Zivilcourage.
Es ist das klassische Muster und die typische Doppelmoral:
Auf der Welle mitsurfen, sich einen lukrativen Platz an der Sonne sichern und bei der ersten realpolitischen Entscheidung die eigene moralische Überlegenheit vorschieben, um sich einen bequemen Lenz auf der Hinterbank zu machen.
Wenn das Parteienwesen doch so furchtbar ist, wie Frau Voigt klagt, warum klebt sie dann am Sessel?
Frau Voigt wünscht sich eine „klare Abgrenzung“.
Wie wäre es zur Abwechslung mit einer klaren Abgrenzung vom Steuergeld für ein Mandat, das ihr ohne das BSW niemals zustehen würde?
Wer echte Haltung hat, gibt das Mandat ab.
Wer nur die Diäten will, bleibt fraktionslos. Ein politisches Trauerspiel – finanziert vom Steuerzahler.
#BSW #Sachsen #AfD
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Liebe Freunde und Bekannte,
ich möchte mich von Herzen bei allen bedanken, die mich in den vergangenen Tagen, Wochen und Monaten unterstützt haben – auf so viele unterschiedliche Weisen und mit dem Vertrauen, das ihr mir geschenkt habt.
Es war eine große, lehrreiche und zugleich harte Erfahrung.
Leider hat es nicht für die 5 Prozent gereicht. Für eine Partei, die zum ersten Mal an der Abgeordnetenhauswahl in Berlin teilgenommen hat, war das Ergebnis dennoch beachtlich. Wir wurden systemisch und systematisch bekämpft – und wir haben uns dem gestellt. Gestern haben wir in Berlin den Grundstein gelegt. Die Partei insgesamt hat diesen Grundstein längst gelegt. Nach dem harten Aufbau befinden wir uns jetzt im Entwicklungsprozess.
Die Briefwähler in Berlin haben übrigens Wochen vor den Wahlen in Sachsen-Anhalt und den damaligen guten Umfragen gewählt. Deshalb liegen unsere Ergebnisse an der Urne deutlich über denen der Briefwahl.
Trotzdem müssen wir uns an die eigene Nase fassen. Hier und da wäre mehr drin gewesen. Wir müssen analysieren – und vor allem ein scharfes, eigenes Profil entwickeln. Ein Profil, bei dem wir nicht dauernd darüber sprechen, mit wem wir koalieren oder nicht koalieren, mit wem wir zusammenarbeiten oder nicht. Sondern über uns selbst, über unser Programm und unsere Positionen. Wir müssen die Menschen zuerst mit unserer Partei überzeugen. Wir sind keine Mehrheitsbeschaffer. Wir sind eigenständig und haben uns die Friedenspolitik auf die Fahne geschrieben.
Frieden ist alles. Und ohne Frieden ist alles nichts. Das bleibt so, egal wie heftig wir angegriffen werden. Frieden ist die Grundlage für soziale Sicherheit, für Sicherheit insgesamt, für eine goldene Zukunft und dafür, dass das Geld hart arbeitender Menschen nicht verschwendet oder ins Ausland geschickt, sondern in Deutschland investiert wird. Ja, wir müssen uns verteidigen können. Das heißt aber nicht, dass wir uns in Kriege hineinziehen lassen. Die Kriegstreiber dürfen nicht gewinnen.
Seit unserer Gründung sind viele Fehler passiert – auch vermeidbare. Ich würde lügen, wenn ich das leugnen würde.
Wir werden darüber sprechen, wir werden analysieren, und wir werden gestärkt aus dieser Situation hervorgehen.
Dennoch bin ich natürlich sehr enttäuscht und traurig. Ich hatte mir ein besseres Ergebnis gewünscht und erwartet. Mich schockiert vor allem, dass die Menschen nach Jahrzehnten katastrophaler Politik der alten Parteien immer noch so fest auf genau diese Parteien setzen. Wir leben in schlimmen Zeiten. In Kriegszeiten. Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer. Wir haben immer weniger. Alles wird teurer. Viele scheinen das immer noch nicht begriffen zu haben. Sie lassen sich spalten und bekämpfen einander – statt endlich zu erkennen, dass wir alle die großen Verlierer sind. Die Orientierung fehlt. Die Parteien, die gestern gewählt wurden, werden es nicht besser machen. Sie werden es schlimmer machen.
Gerade deshalb werde ich weitermachen. Gerade deshalb werde ich noch lauter werden. Gerade deshalb werde ich unbequemer werden.
Danke für alles. Ich werde weiter für Gerechtigkeit kämpfen. Ich werde weiter Texte schreiben. Und ich werde sehr bald auch über Videos mit euch kommunizieren, damit ihr nicht immer nur meine langen Texte lesen müsst.
Kurz: Ich lasse mir den Mund nicht verbieten. Es geht gerade erst los.
Euer Manaf ❤️✊🏼
@brucknerianer@steffek82 Das ist das Interview. Kann sich ja jeder den Kontext anschauen und sich seine eigene Meinung bilden. Ich würde sagen: etwas unglücklich, mehr nicht. Ging um Corona in einer T-Online Gesprächsführung. Kann eigentlich weg und ist nicht der Rede wert...
https://t.co/RWtuewE7LQ
@brucknerianer@steffek82 Zumal seine wirtschafts- und sozialpolitischen Einstellungen nicht zum BSW passen. Wann und wo hat SW das denn geäußert? An mir ist das komplett vorbeigegangen...