GroĂe Ăberraschung im linksgrĂŒnen Elfenbeinturm: Das âPerFair-Projektâ hat herausgefunden (und die SZ berichtet brav), dass 14-jĂ€hrige SchĂŒler am Gymnasium eher mit den GrĂŒnen und Linken sympathisieren, wĂ€hrend an Mittel- und Hauptschulen â besonders in Sachsen â die AfD dominiert.
Die Empörung in der akademischen Blase ist natĂŒrlich grenzenlos. Man rĂ€tselt, schwadroniert von âfehlender politischer Bildungâ und sucht verzweifelt nach komplexen ErklĂ€rungsmodellen fĂŒr das Unfassbare.
Dabei ist die Antwort so simpel, dass sie fĂŒr weltfremde RealitĂ€tsleugner offenbar völlig unsichtbar ist:
Es nennt sich schlicht und ergreifend RealitÀt.
WĂ€hrend der wohlbehĂŒtete Gymnasiast aus dem bĂŒrgerlichen Vorort im Stuhlkreis ganz entspannt ĂŒber das Weltklima, LastenfahrrĂ€der und vegane KantinenmenĂŒs philosophieren kann, sieht der Alltag an vielen anderen Schulen in diesem Land dramatisch anders aus.
Wer jeden Tag hautnah miterlebt, was eine jahrelange, völlig unkontrollierte Migrationspolitik in der Praxis anrichtet, braucht keine moralischen Belehrungen von oben.
Wer in Klassen sitzt, in denen die deutsche Sprache mittlerweile zur absoluten Ausnahmeerscheinung verkommt, in denen Respektlosigkeit, kulturelle Konflikte bis hin zum Islamismus und rohe Gewalt den Ton angeben, zieht eben seine eigenen SchlĂŒsse.
Wenn der Bildungsstandard im freien Fall ist und der Schulalltag zum Ăberlebenskampf wird, wĂ€hlt man schlichtweg nicht die Parteien, die einem diese ZustĂ€nde als âbunt und vielfĂ€ltigâ verkaufen wollen.
Es zeugt von einer infamen Arroganz, diesen Jugendlichen abzusprechen, dass sie genau wissen, was sie tun.
Sie fallen nicht auf irgendwelche Parolen herein â sie reagieren auf ihren eigenen, harten Schulalltag. Wer die Konsequenzen linker Utopien jeden Tag selbst ausbaden muss, ist eben schnell geheilt.
Aber klar, forschen wir lieber weiter nach den GrĂŒnden, anstatt endlich die Augen fĂŒr die Wahrheit zu öffnen.
#AfD #Migration
https://t.co/eE39UXYOmi
@ainyrockstar Keine GrĂŒnde .. das ist lachhaft. Die GrĂŒnde liegen klar auf der Hand sonst kĂŒndigt eine Bank nicht einfach ein Konto.
Das ist unglaublich was hier passiertâŠ
Wenn man keine Atheisten mag, und keine Agnostiker, eigentlich ĂŒberhaupt keine UnglĂ€ubigen, keinen Schinken und keinen Speck und keine Bratwurst, auch kein Bier und keinen Wein und keinen Schnaps und eigentlich ĂŒberhaupt keinen Alkohol, keine Gleichberechtigung fĂŒr Frauen, keine Hunde als besten Freund des Menschen, keine Schwulen, keine Lesben, keine Musik und keine Malerei und keine westliche Kultur und westliche Demokratie auch nicht, ja nicht einmal das demokratische Land, welches einem Asyl gewĂ€hrt und alimentiert und von frĂŒh bis spĂ€t bezahlt, wenn man das alles nicht mag, sollte man sich vielleicht nicht ĂŒber "Islamophobie" beschweren.
FrĂŒher war ich links. Mitte links.
Ich habe an die groĂen ErzĂ€hlungen geglaubt: Dass der Staat das zentrale Werkzeug fĂŒr Gerechtigkeit ist, dass Umverteilung fast immer moralisch ĂŒberlegen ist, dass Konzerne das gröĂte Problem sind und dass "die da oben" schuld sind, wenn es unten nicht lĂ€uft. Ich fand es progressiv, skeptisch gegenĂŒber Traditionen zu sein, und dachte, wer kritisiert, wie schnell wir unsere Gesellschaft umbauen, sei einfach nur rĂŒckstĂ€ndig.
Heute bin ich das nicht mehr.
Es war kein einzelner Moment, sondern ein langsamer Prozess des Anschauens von RealitĂ€t. Ich habe gesehen, wie viele linke Rezepte (besonders in ihrer radikalen Form) nicht zu mehr Freiheit und Wohlstand fĂŒhren, sondern zu neuen Hierarchien, Sprachverboten und ökonomischer NaivitĂ€t.
IdentitÀtspolitik, die Menschen primÀr als Mitglieder von Opfergruppen definiert, hat uns nicht geeint, sondern gespalten. Die Absage an Leistungsprinzip und individuelle Verantwortung hat in manchen Milieus eine Art moralischen Infantilismus gefördert.
Ich habe erlebt, wie Kritik an Masseneinwanderung ohne Integration reflexartig als Rassismus diffamiert wurde wÀhrend die Probleme in den Banlieues, in Malmö oder in manchen deutschen Vierteln immer offensichtlicher wurden.
Wie "Klimaschutz" zu einer quasi-religiösen Bewegung wurde, die mit Panik, Verboten und enormen Kosten fĂŒr die Ărmsten operiert, statt auf Technologie und Innovation zu setzen.
Wie Cancel Culture und Deplatforming plötzlich von denselben Leuten verteidigt wurden, die frĂŒher "Freiheit der Rede" als höchstes Gut gefeiert hatten.
Vor allem habe ich gemerkt: Viele, die sich heute noch "links" nennen, verteidigen nicht mehr klassische soziale Gerechtigkeit (gute Bildung fĂŒr alle, Aufstieg durch Leistung, sozialer Frieden), sondern ein BĂŒndel aus kulturellem Radikalismus, StaatsglĂ€ubigkeit und einer merkwĂŒrdigen Verachtung fĂŒr die eigene Zivilisation.
Ich bin realistischer geworden. Ich glaube weiterhin an eine solidarische Gesellschaft, aber eine, die auf Wahrheit, Leistung, Integration und individuelle Freiheit aufbaut, statt auf Umverteilung von Ressentiments und moralischer Erpressung.
Klassische liberale Werte (Redefreiheit, Rechtsstaat, Wissenschaft statt Ideologie) scheinen mir heute dringender zu verteidigen zu sein als je zuvor.
Wer frĂŒher links war und ehrlich hinschaut, muss sich fragen: Welche Teile der alten Linken sind eigentlich noch ĂŒbrig und welche haben sich in etwas verwandelt, das mit ihren ursprĂŒnglichen Idealen kaum noch etwas zu tun hat?
War jemand von euch mal dort, wo ich war?
Ihre Bitte ist vollkommen berechtigt: HĂ€me gegenĂŒber einer Familie, die gerade ihren Sohn und Bruder verloren hat, ist unertrĂ€glich. Kein Parteibuch, keine politische Funktion und auch kein frĂŒheres Schweigen rechtfertigen es, trauernden Menschen den Tod ihres Kindes vorzuhalten.
Und dennoch fallen diese entsetzlichen Kommentare nicht vom Himmel. Sie sind auch Ausdruck einer gesellschaftlichen Abstumpfung, die ĂŒber Jahre gewachsen ist. Wenn immer neue Gewalttaten beschwichtigt, relativiert und möglichst schnell als weiterer âEinzelfallâ abgelegt werden, verlieren viele Menschen irgendwann nicht nur ihr Vertrauen in die Politik, sondern offenbar auch einen Teil ihres MitgefĂŒhls.
Das entschuldigt keine einzige hĂ€mische ĂuĂerung. Es erklĂ€rt aber, warum selbst der gewaltsame Tod eines 22-JĂ€hrigen manche kaum noch erschĂŒttert. Was fĂŒr seine Familie das Ende der Welt bedeutet, wird öffentlich bereits wie die nĂ€chste Meldung in einer langen Reihe wahrgenommen.
Marius darf â wie all die anderen, teils namenlosen Opfer â nicht vergessen werden. Und die bittere Erfahrung der vergangenen Jahre lautet: Nach der Anteilnahme, den Anrufen und den Versprechen kehrt meist wieder Ruhe ein â bis es in einer anderen Stadt die nĂ€chste Familie trifft.
Der Familie und besonders seinem jĂŒngeren Bruder wĂŒnsche ich alle Kraft der Welt.
Die Zeit wird zeigen, ob die Bundesregierung diesmal die richtigen politischen Entscheidungen trifft, um dieser verhĂ€ngnisvollen Entwicklung wirksam entgegenzutreten â oder ob es erneut bei Anteilnahme und guten Worten bleibt.
Also, es ist jetzt herausgekommen, dass in MĂŒnchen ĂŒberhaupt keine Wasserknappheit herrscht.
Die Unlandgemeinden melden keinerlei Schwierigkeiten mit der Versorgung.
Die Mangfall, die Hauptquelle fĂŒr MĂŒnchens Trinkwasserversorgung, fĂŒhrt nicht weniger Wasser, sondern mehr.
Die Stadtwerke haben geschrieben, dass MĂŒnchens Grundwasser âpraktisch unerschöpflichâ ist. Nach Amtsantritt des grĂŒnen OB ist die Passage auf wundersame Weise verschwunden.
Wo bleiben unsere Medien, der ĂRR?
Hier wird durch LĂŒgen eine kĂŒnstliche Verknappung geschaffen, um einen Klima-Sozialismus zu rechtfertigen.
Das ist ein gigantischer Skandal.
Liebe Touristen, Dear Tourists of Munich:
Ein Zierbrunnen wie der weltbekannte Fischbrunnen am Marienplatz in MĂŒnchen funktioniert analog einer UmwĂ€lzanlage, die dasselbe Wasser immer wieder im Kreis pumpt.
Eine Pumpe saugt daher das Wasser aus einem einmalig befĂŒllten Becken an, befördert es nach oben und lĂ€sst es in Form von kleinen FontĂ€nen immer wieder gemÀà einem unendlichen Kreislauf zirkulieren.
Die grĂŒnen Ideologen aus dem MĂŒnchner Rathaus und der Söder-CSU hingegen haben ihn zubrettern lassen, um dem hinters Licht gefĂŒhrten BĂŒrger verlogenerweise zu suggerieren, das Wasser wĂŒrde dem Grund- oder Trinkwasser entnommen werden.
Diese Speicher aus dem Loisach und Mangfalltal sind aber randvoll, wie selbst die MĂŒnchner Stadtwerke verlautbaren lassen.
Somit soll eine politisch frei erfundene DĂŒrre - wir haben nun mal einen normalen Sommer - der grĂŒnen und lobbyistisch begrĂŒndeten Klima Verbotspolitik (alle Parteien machen da fleissig mit) sowie einer monetĂ€r lukrativen Wassersteuer Vorschub leisten.
Es geht also um die repressive Beschneidung persönlicher Freiheit und finanzielle Ausbeutung der BĂŒrger.
#MĂŒnchen #Brunnen #Maskendeals #Merz #Doppelmoral #Wassersteuer
400.000 Menschen haben innerhalb eines Monats eine Petition fĂŒr den Stopp der Massenzuwanderung unterschrieben.
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen (CDU) weigert sich jedoch, diese Petition ĂŒberhaupt anzunehmen â weil sie angeblich den europĂ€ischen âWertenâ widerspreche.
Die EU trĂ€gt erhebliche Mitverantwortung fĂŒr die millionenfache Massenmigration und deren dramatische Folgen.
Der SouverÀn ist das Volk, nicht die EU-Kommission und nicht die Altparteien. Es wird Zeit, dass der SouverÀn bei den nÀchsten Wahlen seinen Angestellten zeigt, wer der Herr im Hause ist.
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Ein paar Hardfacts zu vermeintlich tollen Leihmutterschafts-VertrĂ€gen in den USA, die ethisch dann irgendwie sauber sein sollen. Nach Erfahrungsberichten von LeihmĂŒttern, die uns auch ihre VertrĂ€ge ĂŒberlassen haben, aber auch eigenen Recherchen bei Agenturen, die sehr bereitwillig ihre Sonderangebote und tollen Frauen anpreisen.
Jens #Spahn legt ja Wert darauf, in den USA mit vermeintlich "guten" Leihmutterschafts-VertrĂ€gen sein GeschĂ€ft durchgefĂŒhrt zu haben. Ein paar Fakten also zu der sauberen Welt der USA.
Dazu gilt grundsĂ€tzlich: Auch mit VertrĂ€gen wĂ€re Menschenhandel immer noch Menschenhandel. Oder macht es die Dinge hĂŒbscher, wenn man eine Urkunde und einen Kassenzettel bekommt? Eine sicher wichtige Frage fĂŒr jeden Sklavenmarkt.
1. Die VertrĂ€ge nutzen nicht den LeihmĂŒttern, sondern den Kunden, damit sie die Leihmutter unter Kontrolle haben und sie kontrollieren können, u.a. was sie zu sich nimmt, wo sie sich aufhalten darf, wohin sie reisen darf, welche Medikamente sie nehmen muss, was sie in der Schwangerschaft alles nicht darf, welche Ărzte und Kliniken sie nur noch konsultieren darf. Ob und mit wem sie Sex aben darf.
2. Aus dem Vertrag kommen sie auch nicht raus. Wer abbricht, muss die bislang entstandenen Kosten fĂŒr die Besteller, die Ărzte, die AnwĂ€lte bezahlen. Das kann eine Frau nicht, sie machen es ja, um Geld zu verdienen. Wer einmal einsteigt, muss durchziehen.
3. Die Frauen sind mit ihren körperlichen und seelischen Komplikationen nach der Geburt alleine gelassen, viele können sich die Behandlungen danach nicht leisten. Es gibt massive körperliche SchĂ€den und Risiken fĂŒr die Frauen, SpĂ€tfolgen, die nicht versichert sind. Die Agenturen und Kunden sind damit raus, die Frau körperlich ruiniert. GefĂ€Ăkrankheiten, Bluthochdruck, Unfruchtbarkeit, organische SchĂ€den sind hĂ€ufigste SpĂ€tfolgen.
4. NatĂŒrlich nimmt man nur Frauen unter Vertrag, die schon Kinder haben. Spahn preist das im Podcast von Ronzheimer als vermeintliche besondere Sorgfalt an. Der Brutkasten muss bewiesen haben, dass er gebĂ€rfĂ€hig ist. So einfach ist das. Man tut es aber auch, damit die Frauen ihre MuttergefĂŒhle auf die eigenen Kinder fokussieren und keinen Anspruch auf das neue Kind erheben. Nebeneffekt: Zehntausende Kinder haben bereits zugesehen, wie ihre MĂŒtter Geschwisterkinder verkaufen. Was macht das mit den Geschwistern?
5. NatĂŒrlich lĂ€sst man die Frauen nicht ihre eigenen Eizellen austragen, sondern setzt ihnen fremde Eier ein, auch hier, damit sie genetisch keine Verbindung zum Kind haben und keine AnsprĂŒche spĂ€ter an das Kind stellen. Alles vertraglich geregelt. Das Risiko in der Schwangerschaft steigt damit extrem an, weil sie keinerlei genetische Verbindung zum Kind haben. Ihr Körper will die Schwangerschaft also stĂ€ndig beenden, das Kind abstoĂen. Um das zu verhindern, mĂŒssen sie starke Medikamente in der Schwangerschaft nehmen. Es gibt keine Studien, was das mit der Gesundheit der Frauen und der Ungeborenen macht. Es sind alles Hochrisikoschwangerschaften. FrĂŒhgeburten und Fehlgeburten gehören zum Alltag.
6. Ebenfalls in den VertrĂ€gen geregelt wird, dass Frauen sich mit allen medizinischen Eingriffen einverstanden erklĂ€ren mĂŒssen, dass sie auch gesunde Kinder abtreiben mĂŒssen, wenn sie nicht mehr gewollt sind, das falsche Geschlecht haben oder wenn sich aus Versehen Mehrlingsgeburten entwickeln, die man gar nicht will. Diese Kinder werden dann "reduziert", so der Fachausdruck fĂŒr das Töten im Mutterleib. Gerade wird in Kanada eine Leihmutter von ihren Bestellern verklagt, weil sie nicht abtreiben wollte.
7. Die MĂŒtter werden in manchen Bundesstaaten der USA nicht einmal mehr in der Geburtsurkunde vermerkt, stattdessen stehen dort dann zwei "VĂ€ter". Sie ist nur ein Brutkasten, das Kind hat nie eine Mutter gehabt. Frauenfeindlichkeit mit staatlichem Stempel.
8. Brutkasten und Eizellspenderin wĂ€hlt man in der Praxis aus zwei unterschiedlichen Katalogen, man kann das online machen, es ist wie Tinder fĂŒr gute Gene. Der Preis der Leihmutter steigt, je gesĂŒnder sie ist und wie gut sie gebĂ€ren kann. Die Eizellspenderin wird wie eine Zuchtstute angepriesen: Genetik bis in die Generation ihrer GroĂeltern sauber mit Nachweis, dass sie keine Erbkrankheiten hat. Man kann nach Kategorien suchen wie Hautfarbe, Rasse (!), Herkunft, Augenfarbe, Haare und natĂŒrlich die "Ivy League"-Kollektion, kluge Frauen möglichst von Eliteschulen. Dazu hĂŒbsche Bilder der Frauen. Man will schlieĂlich kluge und schöne Kinder.
9. WĂŒrden wir uns zudem VertrĂ€ge vornehmen, wie sie in anderen LĂ€ndern existieren, dann wird einem schlecht. Viele Agenturen auch aus den USA arbeiten inzwischen auch global: Man nimmt die Frau aus den USA, fliegt sie aber zur Befruchtung in andere billige LĂ€nder um Geld zu sparen, gebĂ€ren muss sie dann in dem Land, das den Bestellern am genehmsten ist oder das die beste Rechtslage hat - fĂŒr den Kunden. Das ist ein menschlicher Verschiebebahnhof und niemand weiĂ, welches Land mit seinem Rechtssystem ĂŒberhaupt zustĂ€ndig wĂ€re, hĂ€tten die Frauen das Geld sich ĂŒberhaupt juristisch zu wehren gegen eine ganze Mannschaft von AnwĂ€lten, die das globale MIlliardengeschĂ€ft gut absichern.
Das alles ist so unglaublich frauenfeindlich, ausbeuterisch und die Kinder sind Anschaffungen auf dem Marktplatz der reproduktiven Möglichkeiten.
Der getötete Student in Trier ist ĂŒbrigens der Sohn einer CDU-Kommunalpolitikerin und kommt selbst aus Landstuhl. Das weiĂ ich schon seit gestern aus CDU-Kreisen, habe es aber bis jetzt fĂŒr mich behalten. Die Tat liegt erst zwei Tage zurĂŒck, aber jetzt, wo immer mehr Infos kommen und es auch schon die ersten Trauerposts mit Namen gibt, wird es vermutlich auch auĂerhalb der CDU schnell die Runde machen.
Ich bitte von geschmacklosen Kommentaren abzusehen. Mir gehtâs eher darum, dass es in der CDU sehr ruhig ist. Das wurde mir so auch kommuniziert. Nach dem Motto: War halt Psyche bei dem Afghanen. Machste nix.
Aber doch. Genau darum geht es. Es geht darum, was hier fĂŒr Menschen aus aller Herren LĂ€nder auf uns losgelassen werden. Marius war ein Zufallsopfer. TĂ€ter und Opfer kannten sich nicht. Er wurde einfach auf der StraĂe ermordet von jemandem, der nicht hier sein dĂŒrfte. Der bereits in psychiatrischer Behandlung war und der wieder auf Leute losgelassen wurde.
Das muss aufhören! Und es ist gerade an der CDU, ihre Fehler der Vergangenheit zu korrigieren. Aber das wird mit SPD und Co nicht machbar sein.
Meine Gedanken sind bei Marius, seinen Freunden und Familie. Wieder ein Mensch, der so sinnlos gestorben ist. Wieder einer zu viel. Wieder wÀre es zu verhindern gewesen.
Ich bin nur noch wĂŒtend.
Erinnert sich noch jemand an das Jahr 2020? Damals belehrte uns ein gewisser Gesundheitsminister namens Jens Spahn streng von oben herab:
Leihmutterschaft bleibt in Deutschland verboten!
Die BegrĂŒndung der CDU: Eine schwere âGefĂ€hrdung des Kindeswohlsâ und unzumutbare IdentitĂ€tskonflikte.
Verzweifelten kinderlosen Paaren wurde die TĂŒr vor der Nase zugeschlagen. Die Union gab den unerbittlichen moralischen WĂ€chter.
Spulen wir vor in den Juli 2026. Unionsfraktionschef Spahn verkĂŒndet freudestrahlend:
Er und sein Ehemann sind Papas! Wie das? Das Kind stammt von einer Leihmutter aus den USA.
Was in Deutschland unter Spahns eigener Aufsicht als unmoralisch und illegal gebrandmarkt wurde, kauft man sich als privilegierter Spitzenpolitiker einfach im Ausland.
WĂ€hrend die FDP damals wenigstens eine nichtkommerzielle Lösung fĂŒr den NormalbĂŒrger wollte â was Spahn blockierte â, nutzte er nun selbst das hochkommerzielle US-System.
Wenn es um das eigene Ego und den eigenen Lebensstil geht, fliegen die hehren CDU-Bedenken ĂŒber das Kindeswohl offensichtlich schneller ĂŒber Bord, als man âKreditkarteâ sagen kann.
Die eigenen Gesetze und moralischen Predigten gelten in diesem Land offenbar nur noch fĂŒr den Pöbel.
Den absoluten Gipfel der Verhöhnung liefert dann die Rechtfertigung, man sei sich der Vorurteile bewusst, aber â Zitat Beckenbauer â âder liebe Gott freut sich ĂŒber jedes Kind.â
Herr Spahn, der liebe Gott vielleicht. Der einfache BĂŒrger, dem Sie genau denselben Weg aus moralischer Ăberheblichkeit gesetzlich verboten haben, sieht hier nur eines:
Wasser predigen, in den USA Kaviar fressen und sich die eigene beispiellose Doppelmoral auch noch ungeniert schönreden.
Ein Paradebeispiel dafĂŒr, warum die Menschen das Vertrauen in diese abgehobene politische Klasse endgĂŒltig verloren haben.
#JensSpahn #Leihmutterschaft #Doppelmoral
https://t.co/M6aFo4HHrW
WĂ€hrend ein Afghane in Trier einen deutschen Studenten ersticht, ein TĂŒrke in Dresden unter âAllahu Akbarâ-Rufen auf Polizisten schieĂt, ein Syrer in Iserlohn wahllos eine Deutsche vor einem Supermarkt verprĂŒgelt und ein Afghane in Ruhpolding Kinder und Bahnmitarbeiter mit einem Messer jagt, der durchschnittliche ARD- und ZDF-Konsument von alledem nichts mitbekommt und auch kein Regierungsmitglied sich genötigt fĂŒhlt, zu diesen ZustĂ€nden im Land Stellung zu nehmen â schlieĂlich wollen sie uns ihre nicht vorhandene âMigrationswendeâ vorgaukeln â grinst einem von der Titelseite der Bild-Zeitung Jens Spahn entgegen, der als konservativ geltende Fraktionschef der Christdemokraten, der sich mal eben in den USA ein Kind gekauft hat und damit zeigt, dass deutsche Gesetze fĂŒr die politische Elite kaum eine Rolle spielen. Diese Gesellschaft ist wirklich ein Fiebertraum, eine Strafkolonie fĂŒr den wachen Geist.
Ich könnte im Strahl kotzen. Da stellt sich die CDU Woche fĂŒr Woche im Bundestag hin, schwingt die moralische Keule, faselt mit feuchten Augen von christlichen Werten, der WĂŒrde der Frau und dem Schutz des ungeborenen Lebens und ĂŒber den Untergang des Abendlandes durch die AfD.
FĂŒr ihre christliche WĂ€hlerschaft, fĂŒr die Kirchenvertreter und wohl auch dafĂŒr, dass sie vom Papst in Rom noch empfangen wird, verteufelt die CDU die Leihmutterschaft ganz offiziell.
Doch es ist dieselbe Partei, die wegschaut, wenn die Parteikollegen zum Kauf eines Babys ins Ausland fliegen, um dann bei der RĂŒckkehr scheinheilig GlĂŒckwĂŒnsche aussprechen zu können. Die Herzen schlagen höher, doch der moralische Widerspruch landet im Keller.
Das alles ist so unfassbar ekelhaft und abgehoben, dass einem speiĂŒbel wird. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Dieselben Leute, die uns Gesetze diktieren, fliegen in LĂ€nder, in denen Frauen in prekĂ€ren VerhĂ€ltnissen ihre Körper als GebĂ€rmaschinen vermieten mĂŒssen, und kaufen sich dort ein Baby wie ein neues Luxusauto aus dem Katalog.
Wenn man genug Geld hat, gelten die eigenen Moralpredigten anscheinend nicht mehr. Das ist kein Kavaliersdelikt, das ist im Grunde moderner Menschenhandel im Gewand bĂŒrgerlicher Dekadenz.
Und genau hier zeigt sich die ganze, unertrĂ€gliche Scheinheiligkeit dieser Partei. Mit dieser bodenlosen Doppelmoral spuckt die CDU den ganz normalen BĂŒrgern in diesem Land dreist ins Gesicht. FĂŒr den Normalverdiener gelten die harten, konservativen Verbote, wĂ€hrend sich die privilegierte Parteielite dank prall gefĂŒllter Konten ĂŒber jedes Recht hinwegsetzt. Gesetze sind in deren Weltbild offenbar nur fĂŒr das FuĂvolk da, das sich keine Leihmutter in den USA leisten kann.
NatĂŒrlich sehen Betroffene das Thema Leihmutterschaft anders. So schreibt der bekannte Medienanwalt Ralf Höcker (@Ralf_Hoecker) einen klugen Text auf X, den ich jedem ans Herz legen möchte.
Höcker kommentiert hier sachlich und juristisch gegen die hĂ€ufigsten Argumente gegen die Leihmutterschaft. Ich möchte mich auch hier gar nicht juristisch mit ihm anlegen. Das wĂ€re ziemlich gewagt von mir, und ich wĂŒrde nicht gut aussehen. Im Ăbrigen kann ich seine Argumente gut nachvollziehen, auch wenn ich seine EinschĂ€tzung in der Gesamtheit nicht teile.
Um es ganz klar zu sagen: Ich bin gegen eine Leihmutterschaft. Allein das Wort finde ich schon furchtbar und es lĂ€sst mir die Nackenhaare aufstehen. Diese Form des âElternwerdensâ ist nicht mit meinem Weltbild vereinbar, auch wenn ich grundsĂ€tzlich sehr freiheitlich denke.
Doch respektiere ich hier auch andere Auffassungen und ich respektiere ebenfalls den Wunsch, Kinder zu bekommen. Doch nicht jeder Wunsch bedeutet, dass er erfĂŒllt werden muss.
Meine fundamentale Kritik an der Leihmutterschaft ergibt sich nicht aus Missgunst oder Intoleranz, sondern aus der Sorge vor einer fortschreitenden Kommerzialisierung des menschlichen Körpers und des Lebens selbst. Als Arzt habe ich da besonders ein Auge darauf. Wenn die Verteidiger der Leihmutterschaft sprechen, dann geht es angeblich allen Beteiligten gut. Ich habe da Zweifel.
Meine tiefe Ăberzeugung ist, dass die Schutzrechte der schwĂ€chsten Beteiligten â der gebĂ€renden Frauen und der Kinder â stets schwerer wiegen mĂŒssen als der verstĂ€ndliche Wunsch von Erwachsenen, eigene biologische Kinder zu haben.
Doch das lenkt vom Kern ab, was ich sagen möchte.
Was mich stört, ist der Umgang mit diesem Thema im politischen Spektrum. Dass fĂŒr Politiker andere Regeln zu gelten scheinen, finde ich schon obszön. Dass gut situierte und privilegierte CDU-Politiker hier ihre eigenen Regeln aufstellen, um ihre privaten WĂŒnsche erfĂŒllt zu bekommen, das ist fĂŒr mich die eigentliche Schweinerei. Und ich frage mich: Sind die wirklich schon alle so abgehoben, dass es ihnen mittlerweile egal ist? Woher kommt diese Ăbergeschnapptheit? Denken sie wirklich, sie könnten sich alles erlauben?
Mir ist völlig schnuppe, ob jemand homosexuell ist. Ich halte das fĂŒr völlig normal und auch natĂŒrlich. Konsequenterweise muss man es dann aber auch fĂŒr völlig normal und auch natĂŒrlich halten, dass aus einer homosexuellen Beziehung eben kein Kind natĂŒrlich hervorgehen kann. Diese natĂŒrliche Kinderlosigkeit ist keine Strafe einer homosexuellen Partnerschaft, sondern die logische, weil biologische, Konsequenz.
Und wenn nun eine christliche Partei wie die CDU vorgibt, ein klares Nein zur Leihmutterschaft zu haben, aber dennoch bekannte Parteimitglieder und AmtstrĂ€ger dieses Nein unterlaufen und mit ihrem Kinderkauf im Ausland das Ganze quasi ad absurdum fĂŒhren, dann stelle ich mir die Frage: Wie weit ist die Elite in der Politik schon verkommen?
Diese Arroganz der Macht ist kaum noch zu ertragen. Am Ende bleibt von der angeblich christlichen Wertepartei absolut nichts ĂŒbrig als ein Haufen scheinheiliger Heuchler, die dem Volk strengen Verzicht predigen, wĂ€hrend sie sich selbst im Ausland nehmen, was sie wollen. Sie scheinen wirklich mit allem durchzukommen. Alles, was sie tun, scheint ohne Konsequenz zu bleiben. Die BĂŒrger werden das abstrafen. Die CDU wird dies nicht reflektieren und ihren Niedergang auf andere schieben.
Die CDU ist moralisch bankrott. Die jetzt neuen Eltern mögen gute Eltern sein. Sie sind aber schlechte Vorbilder und können der Gesellschaft ihr Tun nur noch schwer vermitteln. Es wĂ€re besser, wĂŒrden sich Spahn und Streeck zurĂŒckziehen. Mir ist nicht vorstellbar, wie sie jemals wieder glaubhaft eine Position der CDU vertreten können sollen.
"Klassenarbeiten auf Arabisch" an deutschen Schulen? Was sich wie ein Witz anhört, wollen MinisterprĂ€sident WĂŒst, CDU, GrĂŒne und SPD heute im Landtag von NRW beschlieĂen. "Ein bildungspolitischer Skandal" warnt @Alex__Steffen von der FDP. Medienberichte dazu, irgendwo?!