„Künstler“ auf Stadtfesten werden nicht mehr danach gebucht, was sie können, sondern was sie darstellen. Da reicht ein alter Vorhang und zwei Tennisbälle völlig aus, um als singende „Eisprinzessin“ auftreten zu dürfen.
Haltung zählt mehr…
"Wir müssen die Ukraine zu allen denkbaren und undenkbaren Kosten unterstützen!". liest man allenthalben. Fragt man nach dem Grund, dann kommen Antworten wie "Fällt die Ukraine, fällt Deutschland" oder "Lassen wir die Ukraine im Stich, sind wir als Nächstes dran", gerne auch, kurz und bündig: "Russlandfreund" oder "Putins Steifellecker".
Es scheint für sehr viele Menschen völlig unmöglich zu sein, zu differenzieren. Man hat dafür oder dagegen zu sein - zwischendrin gibts nix.
Dabei ist die Sache vom Grunde her ziemlich einfach: Die Ukraine ist kein Verbündeter der NATO oder Deutschlands. Im Gegenteil ist die Ukraine ein derart korruptes Regime, dass es nie und nimmer in die EU aufgenommen werden könnte. Wobei - und nebenbei - sich auch die EU nach ihren eigenen Statuten nicht aufnehmen dürfte.
Aber belieben wir beim Thema: Natürlich ist es Ehrensache, ein angegriffenes Land zu unterstützen. Das ist gar keine Frage. Die Frage ist lediglich, wie hoch der Preis dafür ist und den die eigene Bevölkerung zu zahlen bereit ist.
Hierzu ein kleines Gedankenexperiment: Deutschland wird angegriffen. Der Bündnisfall tritt ein. Tausende junger Deutscher fliehen nach Frankreich oder in die USA. Diese gewähren den Deserteuren Asyl- da sie ja im Heimatland sterben könnten - gleichzeitig aber erwartet die Bundesregierung die rückhaltlose Unterstützung der Nato, was natürlich auch Bodentruppen einschließt.
Wäre das nicht ziemlich seltsam? Von den Leuten, die die eigenen Soldaten zurückhalten, zu erwarten, ihre Leute zu schicken? Wir sehen das Dilemma, in dem sich die Regierung befindet. Und unter humanitären Gesichtspunkten ist es logisch, ukrainischen Deserteuren - oder auch russischen Deserteuren? - Asyl zu gewähren.
Sollten wir aber andererseits "at all costs" dann die Bundeswehr und die Soldaten anderer NATO-Partner nach Russland schicken? Warum sollte der SOhn von Helga Müller an die Front, während der Sohn von Svetlana Ukrainowska in Berlin schön Bürgergeld bezieht? Wie passt das zusammen?
Noch einmal: Die Ukraine ist kein Verbündeter. Anders, als zB Litauen. Würden die Russen Litauen angreifen, wäre das der Bündnisfall. Ohne Wenn und Aber. Putin wäre behämmert, ein NATO-Mitglied anzugreifen. Und da wären wir dann bei "all it costs". Dann gebt ihnen Saures, so gut es geht. Und darauf muss sich Putin verlassen können: Greift er einen von uns an, greift er alle an. Punkt.
Die "Budapester Verträge" wurden von den USA und Großbritannien unterzeichnet - es ist deren Job, als Garantiemacht gegenüber Russland aufzutreten. Nicht unserer. Und nicht einmal die haben dort eine militärische Beistandsgarantie versprochen.
Russland handelt aggressiv und hat einen Krieg vom Zaun gebrochen. Das steht außer Frage. Nur ist es der Job unserer Regierung, uns aus diesem Konflikt so weit wie möglich herauszuhalten und die Ukraine trotzdem zu unterstützen. In ihrer Verteidigung. In dem Moment, wo wir Angriffswaffen wie Taurus liefern, sind wir ebenfalls legitimes Ziel russischer Raketen. Wie jeder kriegführende Staat. Die Lieferung von Panzern war unter diesem Gesichtspunkt schon grenzwertig.
Sind das jetzt "russlandfreundliche Positionen"? Wohl eher nicht, oder? Es sind Überlegungen, wie Opfer auf europäischer Seite möglichst verhindert werden können. "Auf sie mit Gebrüll" hat noch nie funktioniert und wird auch künftig nicht funktionieren.
Wir können gegen Russland nicht gewinnen. Aber beruhigend: Sie gegen uns auch nicht. Putin weiß das. Das Risiko ist für beide Seiten zu hoch. Aber die Überlegung, bis zu welchem Einsatz wir das Blatt ausreizen, muss vor allem Anderen diskutiert werden.
Das hat nichts mit Russlandfreundlichkeit zu tun. Das sind simple logische und strategische Überlegungen. Und die sollten unsere Politiker bald anstellen. Und klare Stoppschilder gegenüber russischen Provokationen aufstellen. Aber selbst auch nicht provozieren. Ist das so schwer zu begreifen? Oder gibts nur schwarz-weiß?
Das sind die ,die #AfD Wähler als Dumme bezeichnen. Die das Roden von Wäldern und Verschandeln der Natur für Windrädern Klimaschutz nennen. #CO2 FREIE #AKW s sind gefährlich, Atomkrieg nicht.
Das wäre in etwa so, als würden Insassen einer Anstalt denen draußen vorwerfen, irre zu sein.
Dings... Vorproduktion für Deutschlands erste K.I. Comedy in Spielfilmlänge LÄUFT! Bald gehts ans Drehbuch!
Danke an alle Unterstützer bisher! Projekt könnte noch ein bißchen Support gebrauchen, gerade für die SHARMUTA-teure Hardware 😅
Ansonsten: bleibt knusprig und Dies Das Ananas! 🍍
Meine Nachbarin ist 81. Sie wollte Strom, Wasser und Internet anmelden. Sie hat es nicht geschafft.
Der Stromanbieter: nur noch online, mit E-Mail-Adresse. Hat sie nicht.
Der Wasserversorger: ein QR-Code auf dem Brief. Sie hat ihn ans Fenster gehalten – sie dachte, er muss ins Licht.
Der Internetanbieter: 40 Minuten Warteschleife, dann die Ansage, es doch bitte übers Kundenportal zu machen.
Ich hab drei Abende gebraucht. Sie saß daneben und hat sich zehnmal entschuldigt. Für Dinge, die nicht ihre Schuld waren.
Sie hat keine Familie mehr. Kein Enkel, der mal eben vorbeikommt.
Ohne einen Nachbarn, der zufällig Zeit hat, hätte sie diese Verträge nicht abschließen können. Punkt.
Jahrzehntelang hat sie alles selbst geregelt. Heute scheitert sie an einem Muster auf Papier.
Wann haben wir eigentlich entschieden, dass Grundversorgung nur noch für die gilt, die ein Smartphone bedienen können?