@studex@lasstmichdurch@vmuecke_k ... Nach § 291a SGB V soll ab 01.01.2027 die digitale Identität auch als Versicherungsnachweis dienen.
Mit "PoPP" sollte dann auch ein "remoter Versicherungsnachweis" (zwecks Bezahlung der Ärztin) möglich werden
https://t.co/QltTBO6zqj ...
@AchenbachAnne@vmuecke_k Digitale Terminvergabe finde ich richtig gut.
Aber bitte nicht mittels einer individuellen App je Praxis: Pädiatrie, Gynäkologie, Allgemeinmedizin, HNO, Augen,Diabetologe etc. jede:r bietet da was anderes an ... da sollte es ein gemeinsames Angebot geben!
@woewe59@Schwarztanne@vmuecke_k Nur die öffentlichen Stellen des Bundes, der Länder und der Kommunen sind zur Umsetzung von IT-Barrierefreiheit gesetzlich verpflichtet. Aber nicht private Versicherungen.
Erkenne den Fehler!
@Schwarztanne@vmuecke_k Sind sie eben nicht, denn es handelt sich nicht um eine soziale Pflegekasse, sondern um eine private Pflegeversicherung, wie @vmuecke_k im Eingangspost schrieb.
Habe ich das richtig verstanden, dass das 1,5 Mrd. Euro teure Deutschlandticket erst alle Verkehrsprobleme lösen und im Alleingang das Klima retten muss, um seine Existenz zu rechtfertigen, aber der 1,6 Mrd. Euro teure Tankrabatt bereits als Erfolg gilt, wenn die Öl-Konzerne sich ausnahmsweise mal nicht jeden Cent davon in die eigene Tasche gesteckt haben?
Interessante Beobachtung der @FESonline
"Der Rückzug von X offenbart ein Problem progressiver Politik: Wer Ambivalenz nicht aushält, verliert gesellschaftlichen Einfluss."
https://t.co/B34uYfU14O
Der Hass auf #Habeck speiste sich weniger aus seinen Fehlern als aus dem Bruch, den er erzeugte: Er hat die bequeme politische Abstraktion zerstört und den Blick auf die harte Realität gelenkt – auf Heizkeller, Kosten und kausale Zwänge der Transformation.
Während andere Parteien lange mit beruhigenden Sprachhüllen arbeiteten, zwang Habeck zur Auseinandersetzung mit Struktur statt Gefühl.
Diese plötzliche Konfrontation überforderte viele und erzeugte Abwehr. Die Union nutzte das, indem sie versprach, diese unangenehme Aufmerksamkeit wieder zu dämpfen – ohne jedoch selbst tragfähige Lösungen zu liefern.
So entstand ein doppeltes Erwachen: Die Realität bleibt, und die politische Sprache wirkt zunehmend entkoppelt von ihr. Habeck hat die Wunde sichtbar gemacht; andere versuchen, sie rhetorisch zu überdecken.
#Energiewende
Jedes Jahr aufs Neue sorgt die Bekanntgabe der neusten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für Schlagzeilen. Nicht selten werden dabei Ressentiments gegen Menschen mit Migrationshintergrund geschürt und Ängste vor „Nichtdeutschen“ befördert (4).
Zu Recht weist die Kriminologieprofessorin Gina Rosa Wollinger darauf hin, dass die PKS eher als ein „Tätigkeitsbericht der Polizei“ zu verstehen sei denn als ein akkurates Abbild der Kriminalität in Deutschland (1).
Die Kollegin Susann Prätor erläutert richtigerweise, dass die PKS fast vollständig auf Strafanzeigen beruht und dass einige Delikte sowie bestimmte Personengruppen häufiger angezeigt werden als andere; über das Dunkelfeld sagt die PKS nichts aus.
Im Hinblick auf die Überrepräsentanz nichtdeutscher Tatverdächtiger führt Prätor aus:
„Die PKS ist allerdings gerade in diesem Punkt nur sehr begrenzt aussagefähig. Denn die Chance, als nichtdeutsche Person angezeigt zu werden, ist deutlich größer als bei Deutschen.
[…]
Zudem ist die Gruppe von Nichtdeutschen deutlich jünger und hat einen größeren Anteil an Männern als die nichtdeutsche Bevölkerung – und der Anteil an jungen Männern führt in der PKS zu einer überproportionalen Belastung.
[…]
Menschen mit nichtdeutscher Herkunft sind häufiger von Armut betroffen und leben daher auch in sozial benachteiligten Stadtvierteln. Da ist mehr Kriminalität. Das sind aber auch die Bezirke, in denen die Polizei aktiver ist – und damit mehr Tatverdächtige auffallen können. Diese Menschen erleben zudem häufiger elterliche Gewalt, unterliegen Gewalt legitimierenden Männlichkeitsnormen und besuchen seltener ein Gymnasium. In der PKS kommt der Verzerrungsfaktor des unterschiedlichen Anzeigeverhaltens zuungunsten der Menschen mit Migrationshintergrund hinzu.“ (2)
Der Umstand, dass mehr mutmaßliche Sexualstraftaten angezeigt werden, bedeutet ferner nicht, dass tatsächlich mehr Sexualdelikte begangen wurden, wie Prätor erläutert:
„Man sieht etwa seit Jahren, dass mehr Sexualstraftaten zur Anzeige gebracht werden. Seit 2018 sind die Fallzahlen in diesem Bereich um rund 72 Prozent gestiegen, die PKS zeigt nun erneut einen Anstieg bei Vergewaltigungen um neun Prozent. Diese Entwicklung lässt sich zum Teil auf Gesetzesänderungen zurückführen, es werden aber durch eine gestiegene Sensibilisierung auch mehr Taten angezeigt; denken Sie an die MeToo- oder die Nein-heißt-nein-Debatte. Allerdings werden noch immer insgesamt sehr wenige dieser Taten angezeigt.“
Die tagesschau ordnet die Statistiken weiter ein:
„Nicht erfasst werden dagegen Verkehrsdelikte oder Finanz- und Steuerdelikte.
[…]
Die Statistik zeigt lediglich die erfassten Straftaten, nicht die Verurteilungen. Dies kann irreführend sein, denn insgesamt werden nur ungefähr 30 Prozent aller Tatverdächtigen auch verurteilt.“ (3)
@Karl_Lauterbach Das ist aber eine späte Einsicht, Herr Lauterbach!
Warum haben Sie sich nicht darum gekümmert, als Sie für das Gesundheitswesen verantwortlich waren?
@Kinchi3538@lange_tobias_hh Es geht wohl um § 8 SGB XI. Die PKV beteiligt sich finanziell an bestimmten Aufgaben, die das gesamte Pflegesystem betreffen. Dazu gehören die Förderung der Pflegeinfrastruktur und die Beratungsstrukturen.
Der PKV-Anteil daran liegt bei 1,5 - 2 Mrd. € jährlich.