Netzfund:
WAS SOLL ICH HIER NOCH VERTEIDIGEN?
Überall höre ich die Phrase: „Wir müssen UNSER Land verteidigen“
Doch welches Land eigentlich? Und ist es überhaupt noch „unser Land“?
1 Mio. Ukrainer haben es vorgezogen, hierher umzusiedeln – die soll ich verteidigen?
6 Mio. Afghanen, Iraker, Marokkaner, Iraner, Tunesier & Co., die ihre Heimat verlassen haben – die soll ich verteidigen?
Araber, die mich „Kuffar“ nennen und auf unseren Straßen zur Vernichtung Israels aufrufen – und eine Politik & Polizei, die das als „Meinungsfreiheit“ feiert – die soll ich verteidigen?
Wenn ich morgens mit meinem Hund gehe, höre ich Arabisch, Ukrainisch, Türkisch, Farsi – Deutsch kaum noch. Das soll ich verteidigen?
Politiker, die mich „Pack“, „Nazi“ oder „Dunkeldeutschland“ nennen – die soll ich verteidigen?
Grüne, die Geschlechter erfinden, die Menschen aus aller Welt mit offenen Armen empfangen, ständig ihr Geschlecht „wechseln“ und sich neuerdings mit „they“ ansprechen lassen. Klimapanik schüren und mich als „Lumpenpazifist“ beschimpfen – die soll ich verteidigen?
Eine Verwaltung, die nur noch Vorschriften erfindet, um sich selbst zu rechtfertigen – die soll ich verteidigen?
Eine Krankenversicherung, die meine Zahnbehandlung verweigert, aber dem Nachbarn aus der Ukraine alles bezahlt – die soll ich verteidigen?
Zugekiffte Bürgergeld-Nachbarn, die nachts lärmen und tagsüber pennen, während ich um 5:30 Uhr zur Arbeit gehe – die soll ich verteidigen?
Eine Rentenversicherung, die Beiträge frisst und mir am Ende nur Grundsicherungsniveau auszahlt – das soll ich verteidigen?
Politiker, die unsere Industrie zerstören, unser Steuergeld in der Welt verpulvern, Straßen & Brücken verfallen lassen – die soll ich verteidigen?
Volksfeste, die aus Angst vor Terror abgesagt werden, während Frauen & Alte auf den Straßen unsicher sind – die soll ich verteidigen?
Das Land, das ich einst liebte, existiert nicht mehr. Die Flagge Schwarz-Rot-Gold erinnert mich nur noch daran.
Soll ich die verteidigen, die mich „Rechter“, „Nazi“, „Schwurbler“, „Klimaleugner“, „Scheiß Deutscher“ oder „Boomer“ nennen?
Wisst ihr was? 'Nen Scheiß muss ich!
Dies ist längst nicht mehr mein Land, nur noch der Ort, an dem ich Steuern zahle, damit andere fett leben.
Das Deutschland der fleißigen Menschen gibt es nicht mehr.
Hier ist nichts mehr, was es wert wäre, verteidigt zu werden.
Liebe Telekomiker, Vodafonisten und O2ler, ich hätte da mal eine Frage.
Gut, ihr müsst in Deutschland für Milliarden Euro eure Mobilfunkfrequenzen ersteigern, damit der Kanzler noch mehr Geld zum Verbrennen hat. Deshalb zahlen wir in Deutschland bereits drei Mal so viel an Euch wie anderswo für Mobiltelefon und -internet.
Aber ich habe da ein ganz anderes Problem mit euch:
Da draußen gibt es unzählige Telefonbetrüger. Sie lassen mithilfe von Computern jeden Tag Zehntausende Telefonnummern anklingeln. Wenn jemand zurückruft, kann das richtig viel Geld kosten.
Warum werden solche auffälligen Nummern nicht sofort gesperrt und die dazugehörigen Daten nicht unverzüglich den Ermittlungsbehörden übergeben?
Es gibt Webseiten, die diese Nummern sammeln und veröffentlichen. Da sieht man, dass die teils jahrelang in Betrieb sind!
Noch fragwürdiger wird es, weil ihr die durch solche Rückrufe entstandenen Gebühren über die Telefonrechnung einzieht. Ihr kassiert das Geld für diese Betrüger von uns ab!
Erklärt ihr mir bitte, warum wir euch nicht jedes Mal, wenn ihr für Betrüger abkassiert und denen das Geld weiterleitet, wegen Beihilfe zum Betrug anzeigen sollen?
Ich habe so einen vagen Verdacht, dass man nach der 1000sten Anzeige ganz schnell eine technische Lösung finden würde.
Weitermachen? Fördern: https://t.co/B4c9Of5as4
Vier Jahre vor der NS-Zeit wird 1929 auf Antrag der SPD in Frankfurt am Main ein "Konzentrationslager" zur "Bekämpfung der Zigeunerplage" eingerichtet: "Ziel des Beschlusses war, jene Sinti und Roma, die in Wohnwagen lebten, aus dem Stadtbild zu entfernen." https://t.co/RDB52LDUKZ
#Zigeuner
Am 15. September 2026 fand in Bonn die Zeremonie zur offiziellen Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation statt
🇷🇺 Zu den Klängen der russischen Nationalhymne wurde die Staatsflagge der Russischen Föderation eingeholt. Anschließend wurde auch das Schild des Generalkonsulats abgenommen.
An der Zeremonie nahmen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Diplomaten der Botschaft und des Generalkonsulats, Landsleute sowie Journalisten teil. Viele der Anwesenden konnten ihre Tränen nicht zurückhalten.
💬 In seiner Ansprache erklärte Botschafter Sergej Netschajew:
„Wir beenden unsere diplomatische Präsenz am Rhein. Jeder weiß, dass wir hier 80 Jahre lang vertreten waren. In all diesen Jahren wurden durch die Bemühungen sowjetischer und russischer Staats- und Regierungsvertreter, Politiker und Diplomaten neue Nachkriegsbeziehungen zur Bundesrepublik Deutschland aufgebaut, die sich später zu gutnachbarschaftlichen, partnerschaftlichen und von Zusammenarbeit geprägten Beziehungen entwickelten. Damit wurde der Weg zu einer historischen Aussöhnung eingeschlagen – ein Schritt, der unserem Volk nach all den erlittenen Entbehrungen und Opfern keineswegs leichtfiel. Dennoch haben wir den Deutschen die Hand gereicht. Unsere Zusammenarbeit entwickelte sich in einer Weise, wie mit keinem anderen Land.“
Der Botschafter und der Generalkonsul dankten den Mitarbeitern des Generalkonsulats für ihre langjährige gewissenhafte Arbeit. Dabei wurde betont, dass die russischen Diplomaten Deutschland mit dem Gefühl verlassen, ihre Pflicht erfüllt zu haben, sich von der Region jedoch nicht verabschieden. Beide Redner äußerten die Hoffnung, dass die russische diplomatische Präsenz hier künftig wiederhergestellt werden kann. In diesem Zusammenhang unterstrich der Botschafter:
"Ich glaube, dass wir hierher zurückkehren werden. Die Frage ist nur: wann? Ich hoffe, dass diese Frage gemeinsam mit besonnenen deutschen Politikern im Interesse beider Länder erfolgreich gelöst werden kann."
📃 Die Geschichte der russischen diplomatischen Vertretung in Bonn erstreckte sich über mehrere Jahrzehnte. Sie begann im Jahr 1975, zwanzig Jahre nach der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der UdSSR und der Bundesrepublik Deutschland, als die sowjetische Botschaft in der Bundesrepublik von Rolandseck an diesen Standort umzog. Die feierliche Eröffnung des neuen Gebäudes der diplomatischen Vertretung wurde anlässlich des offiziellen Besuchs des Generalsekretärs des Zentralkomitees der KPdSU und Vorsitzenden des Obersten Sowjets der UdSSR, Michail Gorbatschow, in der Bundesrepublik Deutschland vom 12. bis 15. Juni 1989 vorgenommen.
Nach dem Umzug der Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands nach Berlin wurde beschlossen, an diesem Standort das Generalkonsulat der Russischen Föderation zu eröffnen, das am 1. September 1999 seine Tätigkeit aufnahm.
Nach der Schließung der russischen Generalkonsulate in Frankfurt am Main und München Ende 2023 wurde der Zuständigkeitsbereich der Vertretung in Bonn erheblich erweitert. Seit dem 21. Dezember 2023 umfasste ihr Konsularbezirk sechs Bundesländer: Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern.
👉 Das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn wurde im Laufe der Jahre von Alexander Petrow (1999–2000), Sergej Netschajew (2001–2003), dem heutigen Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland, Georgij Gerodes (2003–2006), Fjodor Chorochordin (2006–2010), Ewgenij Schmagin (2010–2015), Wladimir Sedych (2015–2021), Alexey Dronov (2021–2024) und Oleg Krasnitskiy (2024–2026) geleitet.
❗️Infolge der unfreundlich gesinnten Entscheidung der deutschen Behörden wurde das Generalkonsulat der Russischen Föderation in Bonn gezwungen, seine Tätigkeit einzustellen. Damit ging die mehr als acht Jahrzehnte währende diplomatische und konsularische Präsenz unseres Landes in dieser Region zu Ende.
@RusBotschaft
Is Germany at war?
Fragt man sich im Ausland wegen den angeblichen russischen Drohnenattacken auf Flugzeuge in Leipzig, die alle schiefgingen.
Ich stelle hier mal drei Behauptungen auf:
1. Wenn der Nachfolger des KGB, der russische Auslandsgeheimdienst FSB, ein Flugzeug abstürzen lassen will, dann stürzt dieses Flugzeug auch ab.
2. Wenn diese Leute keine Beweise hinterlassen wollen, dass es ein russischer Anschlag war, dann werden auch keine gefunden.
3. Würden MI6, der CIA oder der Mossad dies als False-Flag-Attacke planen, dann wären die Beweise nicht so kreuzdämlich wie Ostereier in der Gegend verstreut, sondern es wäre glaubwürdiger.
Also war es der logischen Schlussfolgerung nach wer?
https://t.co/wlsWY2SJTm
LIEBE FRAU VON ANGERN: EIN HANDSCHLAG IST KEINE KOALITION
Liebe Frau von Angern,
Sie haben Ulrich Siegmund in der MDR-Wahlarena den Handschlag verweigert.
Und wissen Sie was?
Ich finde das derartig kindisch, derartig unreif und derartig klein, dass man sich ernsthaft fragt, was Sie sich davon versprochen haben.
Sie sind keine Sechzehnjährige auf dem Schulhof, die mit jemandem „nicht mehr redet“.
Sie sind Juristin.
Sie sitzen seit 2002 im Landtag von Sachsen-Anhalt.
Sie wollen politische Verantwortung übernehmen.
Dann benehmen Sie sich bitte auch wie eine erwachsene Politikerin.
Ein Handschlag bedeutet nämlich nicht:
„Ich teile deine politische Meinung.“
Er bedeutet:
„Ich erkenne an, dass du mein politischer Gegner bist und wir trotzdem in derselben demokratischen Ordnung miteinander umgehen.“
Das ist eigentlich nicht besonders kompliziert.
Man kann jemanden politisch für vollkommen falsch halten und ihm trotzdem die Hand geben.
Man kann sich anschließend zwei Stunden mit ihm streiten.
Man kann ihm widersprechen.
Man kann seine Argumente zerlegen.
Man kann versuchen, ihn bei einer Wahl zu schlagen.
Das nennt man:
Demokratie.
Was Sie dagegen demonstriert haben, war eher die politische Variante von:
„Mit dir spiele ich nicht.“
Kindisch.
Und das wirkt bei einer Frau, die seit mehr als zwanzig Jahren Berufspolitikerin ist, nicht besonders souverän.
Zumal Ihre eigene Partei bei historischen Belehrungen vielleicht ein klein wenig Demut vertragen könnte.
Die Linke entstand aus der PDS und der WASG. Die PDS wiederum war die Nachfolgepartei der SED, jener Staatspartei, die in der DDR ein System trug, in dem politische Opposition unterdrückt wurde und Menschen beim Versuch, dieses Land zu verlassen, an der Grenze starben. Das macht Sie persönlich selbstverständlich nicht für die Verbrechen der SED verantwortlich.
Aber es macht den moralischen Hochsitz, von dem aus Sie anderen demokratische Umgangsformen verweigern, zumindest etwas wackelig.
Die AfD kann man ablehnen.
Man kann Teile ihrer Politik für falsch halten.
Man kann einzelne ihrer Vertreter für unerträglich halten.
Aber sie sitzt im Landtag, weil Bürger sie gewählt haben.
Und wenn Sie mit diesen Vertretern in einer demokratischen Wahlarena stehen, dann vertreten Sie nicht nur Ihre eigene politische Blase.
Sie demonstrieren auch, wie demokratische Konkurrenten miteinander umgehen.
Siegmund wollte nach dem Bericht der Berliner Zeitung die politischen Gräben „zuschütten“ und mit den anderen Kandidaten sogar einen Kaffee trinken gehen. Sie haben schon beim Handschlag aufgehört.
Das ist politisch bemerkenswert.
Denn was genau haben Sie damit erreicht?
Haben Sie Siegmund geschwächt?
Nein.
Haben Sie seine Wähler überzeugt?
Ganz sicher nicht.
Haben Sie politische Größe gezeigt?
Eher auch nicht.
Sie haben vielmehr genau das Bild bestätigt, das viele Menschen inzwischen von Teilen der politischen Linken haben:
Wir sind tolerant – solange du das Richtige denkst.
Und wenn du das Falsche denkst, gibt es nicht einmal mehr einen Handschlag.
Das ist keine Stärke.
Das ist politische Kleingeistigkeit mit moralischem Hochglanzlack.
Und da Sie den Namen „von Angern“ tragen, kann ich mir einen kleinen Seitenhieb leider nicht verkneifen:
Der Adel pflegte einmal ziemlich großen Wert auf Umgangsformen zu legen.
Vielleicht wäre ein wenig davon auch heute noch ganz hilfreich.
Denn wer einem politischen Gegner demonstrativ die Hand verweigert, wirkt nicht wie jemand, der über den Dingen steht.
Er wirkt wie jemand, der glaubt, durch körperliche Distanz auch moralische Überlegenheit herstellen zu können.
Das ist ungefähr so souverän wie ein Kind, das sich die Ohren zuhält und ruft:
„Ich hör dich nicht!“
Sie dürfen Siegmund politisch bekämpfen.
Dafür ist Wahlkampf da.
Aber wenn Sie Demokratie verteidigen wollen, dann beginnen Sie vielleicht mit einer ihrer banalsten Voraussetzungen:
den politischen Gegner als politischen Gegner zu behandeln – und nicht wie einen Aussätzigen.
Ein Handschlag ist keine Zustimmung.
Ein Handschlag ist keine Koalition.
Ein Handschlag ist kein Parteieintritt.
Ein Handschlag bedeutet lediglich:
Wir sind Gegner. Aber wir sind beide Teil dieses politischen Systems.
Wenn selbst das schon zu viel verlangt ist, sollten Sie vielleicht tatsächlich einmal darüber nachdenken, ob das Problem wirklich immer nur auf der anderen Seite steht.
Denn politische Spaltung beginnt nicht erst bei großen Reden.
Sie beginnt manchmal ganz klein.
Zum Beispiel bei einer ausgestreckten Hand, die jemand demonstrativ hängen lässt.
Und das Peinliche daran:
Siegmund sah dabei nicht klein aus. Sie schon. @Eva0112
Zehn Zeilen genügen
Wie die EU Menschen ohne Anklage, ohne Anhörung und ohne Urteil die Existenz entzieht.
Im Dezember 2025 konnte ein Mann in Brüssel kein Brot mehr kaufen.
Kein Gericht hatte ihn verurteilt. Keine Staatsanwaltschaft hatte ihn angeklagt. Er war nicht einmal angehört worden. Er erfuhr davon aus dem Amtsblatt.
Jacques Baud. Schweizer. Oberst im Generalstab a. D. Früher beim Nachrichtendienst seines Landes, danach bei den Vereinten Nationen, 2014 für die NATO in der Ukraine. Heute schreibt er Bücher über diesen Krieg. Bücher, die vielen nicht gefallen. Muss man auch nicht mögen.
Am 15. Dezember 2025 setzte ihn der Rat der Europäischen Union auf eine Liste. Die Begründung umfasst zehn Zeilen. Er sei ein „Sprachrohr für prorussische Propaganda".
Zehn Zeilen. Das war alles.
Was daraus folgte, war der blanke Horror:
Konten gesperrt. Karte gesperrt. Jede Zahlung an ihn verboten — auch von Freunden. Kein Gehalt, kein Honorar, kein Verlagsvertrag. Ein- und Ausreiseverbot für die gesamte EU. Er lebt in Brüssel. Er sitzt dort fest.
Sieben Wochen lang brachten ihm Menschen, die er vorher nicht kannte, wöchentlich Lebensmittel. Anfang Februar 2026 erlaubten ihm Behörden dann „aus humanitären Gründen", von seinem eigenen Geld die Miete und das Essen zu bezahlen.
Aus humanitären Gründen. Von seinem eigenen Geld.
Die Schweiz hat diese Sanktion nie übernommen. Schweizer Banken und Versicherungen kündigten ihm dennoch die Verträge. Die Liste wirkt auch dort, wo sie gar nicht gelten sollten - die Schweizer Banker stecken bereits tief im Anus der EU.
Man könnte nun hochtabend erklären - Schweizer Angelegenheit.
Ist es nicht.
Hüseyin Doğru. Geboren in Frankfurt am Main. Deutscher Staatsbürger. Journalist aus Berlin. Seit Mai 2025 auf einer solchen Liste.
Konten gesperrt. Arbeiten verboten. Ausreise verboten. Zum Leben freigegeben: 506 Euro im Monat. Seine Redaktion musste schließen. Er hat drei kleine Kinder.
Dann sperrte die Bank auch die Konten seiner Frau. Später die seiner Mutter, einer Rentnerin. Begründung: ein angebliches „Kontrollverhältnis".
Das Verwaltungsgericht Köln fand dafür keine konkreten Anhaltspunkte. Die Behörde legte nicht einmal Rechtsmittel ein.
Man lasse das einen Moment stehen: In Deutschland wurden 2025 die Ersparnisse einer Rentnerin eingefroren, weil ihr Sohn Journalist ist.
Wer entscheidet so etwas?
Kein Richter. Ein Gremium. Nicht öffentlich. Ohne Anhörung des Betroffenen. Und einstimmig.
Einstimmig heißt: Deutschland hat zugestimmt.
Wer glaubt, das sei ein Ausrutscher, lese die Bundespressekonferenz vom 17. Dezember 2025. Der stellvertretende Regierungssprecher erklärte dort, alle, die „auf diesem Feld unterwegs" seien, müssten damit rechnen, dass es auch ihnen passiert.
Das war keine Warnung vor Missbrauch. Das war die Ansage.
Und der Tatbestand?
Er lautet in der Sprache der Verordnung: „Unterstützung oder anderweitige Erleichterung" koordinierter Informationsmanipulation.
Erleichtert nicht jede abweichende Meinung irgendetwas?
Das ist keine rhetorische Spitzfindigkeit. Das ist die Frage, ob es eine Grenze gibt. Eine erkennbare, vorher bestimmbare Grenze zwischen einer Meinung, die man haben darf, und einer, für die man sein Konto und sein Leben verliert. Wer sie in dieser Formulierung findet, möge sie zeigen.
Und noch etwas sollte jeder wissen, der jetzt spontan helfen möchte: Wer einem Gelisteten in Deutschland Geld, Wohnung oder Arbeit gibt, riskiert nach § 18 Außenwirtschaftsgesetz drei Monate bis fünf Jahre Freiheitsstrafe. Eine Geldstrafe ist im Grundtatbestand nicht vorgesehen. Seit Februar 2026 gilt das ab der Sekunde der Veröffentlichung — die frühere Schonfrist von zwei Tagen ist gestrichen. Sie sind also sofort ein Staftäter, wenn Sie einem EU Sanktioniertem helfen. Früher gab es das im Mittelalter auch. Da wurden Menschen für Vogelfrei erklärt. Jeder konnte und durfte diese sanktionslos töten.
Ein System, das Nachbarschaftshilfe zur Straftat macht, hat sich von dem entfernt, wozu es einmal geschaffen wurde: dem Zugriff auf Oligarchen und Kriegsprofiteure.
Was jetzt passiert
Eine ehemalige Richterin des Europäischen Gerichtshofs hält dieses Sanktionsregime für unvereinbar mit der EU-Grundrechtecharta und der Europäischen Menschenrechtskonvention.
Baud klagt in Luxemburg, Verfahren T-169/26. Solche Verfahren dauern Jahre. Wovon er in diesen Jahren leben soll, steht in keinem Rechtsakt.
Das ist die eigentliche Konstruktion - dass der Justitzgewährungsanspruch in seinem Kern für diejenigen auf der List abgeschafft wurde. Sie sollen aller Mittel eines Rechtsstaates beraubt werden, um zu offenbaren, dass der Totalitarismus bereits in Gestalt einer EU Krake begonnen hat und alle Errungenschaften einer zivilisierten Gesellschaft fortan übe Board geworfen werden sollen, für alle, die willkürlich zum "Staatsfeind" erklärt wuden.
Ich erinnere mich an meine 10. Klasse Fahrt 1988 gerade ein Jahr, nachdem wir die DDR nach einem Ausreiseantrag verlassen konnten. Alle Schüler meiner Klasse konnten die Grenze nach Ostberlin passieren. Als es zu meiner Passkontrolle in der Friedrichstaße kam (ich war 16 Jahr alt) packten mich zwei Grenzpolizisten und eklärten: "Sie sind ein Staatsfeind der Deutschen Demokratischen Republik". Beide Gymnasiallehrer hörten das - keiner reagierte - sie sahen bei meiner Abführung zu und setzten ihren Klassenausflug fort. Die Menschen auf der Sanktionsliste müssen ein ähnliches sürealistisches Gefühl gehabt haben.
Der Eingriff wirkt sofort, der Rechtsschutz kommt beabsichtigt extrem später. Sehr viel später. Und bis dahin ist alles weg — Beruf, Einkommen, Ruf.
Der Punkt
Man muss Jacques Bauds Ansichten nicht teilen. Man muss keine einzige davon teilen.
Genau darum geht es.
Meinungsfreiheit für Meinungen, die einem gefallen, kostet nichts und beweist nichts. Einen Rechtsstaat erkennt man daran, wie er mit denen umgeht, deren Meinung er verachtet.
Zehn Zeilen. Kein Richter. Kein Urteil. Kein Konto und das Leben zerstört.
Wer das für vertretbar hält, sollte eine Frage beantworten: Welche zehn Zeilen müsste jemand über Sie schreiben?
Letzten Samstag war Christine mal im Edeka.
Sie schlenderte durch die Regale, studierte die Preisschilder und gab der Bild-Zeitung ein Interview:
„Normalerweise vermeide ich ja solche Konsumtempel. Die sind doch recht primitiv und entfremden den Menschen vom Lebensmittel.
Mein Fahrer fährt mich aber hin und wieder zum Wochenmarkt. Dort genieße ich die regionale Atmosphäre.
Ich verkoste gerne den ein oder anderen Riesling, genieße Weißen Käs und sinniere mit Gleichgesinnten über die Sinnlichkeit von Pfälzer Leberknödeln.
Ganz bodenständig. Gutes kann nämlich einfach sein – darf aber gerne auch etwas kosten. Mein Großvater war Metzger und Winzer. Ich weiß, wovon ich spreche.
Wir haben jede Bodenhaftung verloren, gar kein Gefühl mehr für die Wertigkeit von Lebensmitteln. Statt den Genuss zu zelebrieren, konsumieren wir, als sei es das Normalste der Welt.
Schauen Sie mal hier:
Butter für zwei Euro fünfzig? Auf dem regionalen Hofmarkt kostet so eine Butter glatt das Dreifache. Und das muss sie uns auch wert sein.
Hier gibt es Räucherlachs für 4,99 Euro. Ich dachte immer, dass das ein exklusiver Luxus ist, der nur uns … äh, den Mehrleistenden vorbehalten ist. Das kann sich ja sogar die Kassiererin erlauben – und zwar täglich, nicht nur an Weihnachten! Da fehlt doch jedes Gespür für Verhältnismäßigkeit.
Uns geht es einfach zu gut. *(schüttelt den Kopf)*
Wir sind dekadent und abgehoben.
Brötchen für 99 Cent? Ich dachte immer, so ein Brötchen kostet mindestens zwei Euro. Das wäre auch angemessen, würde die Qualität stimmen. Die Leute wissen ja gar nicht mehr, wie gut so ein frisches Bauernbrot duften kann! Wüssten sie das, würden sie auch das Fünffache bezahlen, statt solch einen Mist zu kaufen.
Das ist doch Ramschware! Bestimmt aus China, da werden die Teiglinge produziert. Wussten Sie das?
Schauen Sie mal hier:
Eine ganze Tiefkühlmahlzeit für 3,99 Euro?
Beim Giuseppe zahlt man 40 Euro für solch ein Pastagericht.
Da stimmt doch etwas nicht!“
„Auch der Corona-Pandemie kann die Ministerin noch etwas Positives abgewinnen: In dieser Zeit habe der Absatz von ökologischen und regionalen Lebensmitteln deutlich zugenommen. Das sei sicherlich auch durch die eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten und die damit verbundene zusätzliche Zeit zu Hause begründet gewesen, sagte Schneider. Leider habe sich das nach Corona wieder genau ins Gegenteil zurückentwickelt.“
https://t.co/bvGuXIgStp
ZIVILER WIDERSTAND!
Nachdem das Finanzamt einem französischen Bauern eine Strafe auferlegt hatte, hat er sie in Naturalien bezahlt. 😂😂😂
Ich würde mir ein wenig des rebellischen französischen Geistes beim Deutschen Michel wünschen.
SIE NICHT AUCH?
I romani facevano strade dritte 500 km senza GPS.
Con un bastone a croce.
Groma, 300 a.C. Croce di legno con 4 fili a piombo, paletto. Allinei fili, tracci retta perfetta per km. Errore 15 cm su 1 km.
Via Appia dritta per 90 km. Senza laser, senza satellite.
Con groma hanno diviso tutto l'impero in centuriazioni ancora visibili dal satellite.
Un bastone con 4 fili batte GPS per 500 km.
Come facevano a non sbagliare mai?
« L’islam a un problème avec les homosexuels, la démocratie, le bacon, les chiens, la musique, Noël, les hindous, les juifs, les bouddhistes, les chrétiens, les femmes qui dévoilent leurs cheveux, ceux qui quittent la religion et même ceux qui dessinent le prophète — lequel, soit dit en passant, a épousé une enfant de six ans. Mais si, moi, j’ai un problème avec l’islam, je suis, pour une raison ou une autre, qualifié d’islamophobe. »
Condamnez-vous les propos de cet homme ?
A. Oui
B. Non
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die Gesellschaft für Demokratie schreibt das zur Sonnenfinsternis
manchmal weiß ich nicht wieviel die Kiffen um sowas zu schreiben
ist das noch satire oder meinen die das ernst ???