Der Clan-Abgeordnete FeratKocak läßt seine Mitgliedschaft im Ausschuss des Deutschen Bundestags ruhen und findet, damit ist alles gut. Abgeordneter will er bleiben, und Diäten weiter bezieht. Mehr Doppelmoral geht nicht: zu Hause Geld abzocken. https://t.co/hwHoZ28DGs
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LIEBER HERR WÜST – BRIEF NUMMER EINS.
Sie sagen allen Ernstes: „Wir müssen Probleme lösen, die objektiv sind. Und das ist verflixt schwierig.“
Herr Wüst, ich komme aus dem Projektmanagement. Wenn ich vor mein Team trete und sage: „Leute, wir müssen unsere Termine tatsächlich einhalten. Das ist verflixt schwierig.“, dann würde völlig zu Recht jemand fragen: „Ja sag mal, wofür bist du eigentlich da?“
Zum Kaffee trinken? Zum Händeschütteln? Zum Probleme-Beschreiben?
Nein.
Ein Projektmanager ist dafür da, dass Probleme gelöst werden. Nicht weil das immer einfach ist, sondern gerade weil es schwierig ist. Wenn alles von allein funktioniert, braucht man keinen Projektmanager. Und wenn ein Land von allein funktioniert, braucht man auch keinen Ministerpräsidenten.
Sie werden genau dafür bezahlt, dass die Dinge nicht einfach sind. Dass Interessen kollidieren. Dass Geld knapp ist. Dass Infrastruktur Probleme macht. Dass Wirtschaft unter Druck steht. Dass Migration gesteuert werden muss. Dass Schulen funktionieren sollen. Dass Verwaltung schneller werden muss. Dass Sicherheit gewährleistet werden muss. Das ist nicht die Störung Ihres Jobs.
Das ist Ihr Job.
Und dann kommt noch dieser schöne Satz: „Wir wollen diesen Wind umkehren.“ Herr Wüst, Wind kehrt man nicht um. Man setzt ein Segel. Man ändert den Kurs. Oder man merkt irgendwann, dass man seit Jahren in die falsche Richtung fährt.
Immerhin haben Sie jetzt eine Erkenntnis formuliert, die Ihre Partei erstaunlich lange gebraucht hat: „Wir haben viel zu viel über die AfD geredet und uns viel zu wenig damit auseinandergesetzt, was die Menschen zu ihr treibt.“
Ja.
Herzlichen Glückwunsch.
Die AfD wurde 2013 gegründet. Wir schreiben 2026. Das sind 13 Jahre. Dreizehn Jahre, um auf die Idee zu kommen, dass es vielleicht sinnvoll sein könnte, nicht nur ständig über die AfD, sondern einmal über die Gründe zu reden, warum Menschen sie wählen.
Herr Wüst, wenn ein Mitarbeiter in einem Projekt 13 Jahre braucht, um die Aufgabenstellung zu verstehen, dann diskutieren wir nicht mehr über Fortbildung. Dann diskutieren wir über die Tür.
Tür auf. Mitarbeiter raus. Neuer Mitarbeiter rein. Tür wieder zu.
So funktioniert Lernen in Systemen, die sich Fehler leisten können. Politik funktioniert leider anders. Da braucht man zwölf Jahre für eine Erkenntnis und stellt sie anschließend auf einer Bühne vor, als hätte man gerade die Relativitätstheorie entdeckt.
Und dann reden Sie von den „Problemen der Menschen“. Auch das klingt interessant. Denn Menschen haben keine abstrakten Probleme.
Sie haben Rechnungen. Mieten. Energiepreise. Steuern. Wartezeiten. Schulen. Straßen. Kriminalität. Genehmigungen. Arbeitsplätze.
Sie brauchen keinen Politiker, der ihnen erklärt, dass diese Probleme „verflixt schwierig“ sind.
Das wissen sie bereits.
Sie brauchen jemanden, der sie löst.
Deshalb würde ich Ihnen für Ihre mögliche neue Briefserie schon einmal einen kleinen Tipp geben: Kaufen Sie sich eine Kaffeemaschine.
Eine gute.
Die könnte noch häufiger gebraucht werden.
Denn nach allem, was wir bei Herrn Merz erlebt haben, scheint Kaffee inzwischen ein wichtiges Arbeitsmittel deutscher CDU-Spitzenpolitiker zu sein.
Und diesmal vielleicht gleich einen Wartungsvertrag dazu.
Nur für den Fall.
Denn Herr Wüst: Wenn Ihr eigener Satz lautet, „Wir müssen Probleme lösen. Das ist verflixt schwierig.“, dann lautet meine Antwort:
Ja. Genau deshalb sitzen Sie da.
Wenn Sie nur Probleme beschreiben wollen, können Sie Kolumnist werden.
Wenn Sie regieren wollen:
lösen Sie sie.
Was wäre wohl los in Deutschland, wenn auf einer AfD-Wahlparty der bekannte Chef eines Verbrecher-Clans und ein antisemitischer Extremist den Wahlsieg feiern würden? Aber bei einer kommunistischen Partei ist das nur eine Randnotiz? Und eine solche Bande soll Berlin regieren?
@KubickiWo Das Gerechtigkeitsproblem sind nicht die privaten Krankenkassen oder die GKV.
Das Gerechtigkeitsproblem besteht darin, dass sie Millionen nicht Beiträge zahlende Menschen/ Asylanten mit einer GKV Karte ausgestattet und sie teils sogar besser als den Beitragszahler gestellt haben.
Gerechtigkeitsproblem? Herr Noch-@bundeskanzler, als Selbständiger werde ich demnächst monatlich gut 1400€ für die gesetzliche Kranken- und Pflegeversicherung zahlen, während der Bund für Bezieher von Grundsicherung derzeit rund 144€ monatlich aufbringt. Irgendwas, das auf „selbst“ endet. 🤬
https://t.co/CcZIzCsl2i
Das Gerede von den extremen Rändern stimmt so nicht mehr. Die AfD ist längst Volkspartei mit einem weitgehend vernünftigen Programm (bis auf Russland und Rente). Extrem sind da nur wenige, bei den Linken dagegen weite Teile der Partei. Und mit denen koaliert man bedenkenlos...
„Sollten SPD & Grüne sich für Die Linke entscheiden, können sie nicht länger für sich beanspruchen, eine Partei mit demokratischem & moralischem Gewissen zu sein“
Das was @PhilippPeyman sagt: https://t.co/FZpUH2RUKi
Und an all die liberalen und konservativen Heulsusen von FDP und Union, die mir jetzt entsetzte Mails schreiben: ihr seid mit diesem linken Bodensatz gegen rechts auf die Straße gegangen. Ihr habt euch vor ihnen gebückt und gebeugt. Das ist die Quittung.