Sachse mit Sarkasmushintergrund, Politikwissenschaftler, Historiker, Angestellter, Vater. Kein Ossi, denn was soll das sein? Covidleugner und Postvac = block
@skypromusic Der Großteil? Schwierig. Und entgegenstellen ist auch nur ein kleiner Teil. Sorry, aber eine realistische Einschätzung der Wirklichkeit sollte erfolgen, es gibt Teile des Ostens, Kreise, vielleicht Bundesländer wo "stramm rechts" die Mehrheit ist. Und nicht erst seit gestern!
@KHermansa@Wir_sind_Viele@sternde Gesichert rechtsextreme Partei mit Umsturz - und Umvolkungsfantasien, aber da kommt von dir wieder nix, wie immer bei euch...
Guten Morgen.
Ich habe die engagierten Reaktionen auf dieses Posting, das ich jeden Tag wieder so schreiben würde, erwartet.
Für mich ist Kinderverachtung ein lebenslanges Thema, das mir wichtig ist, deswegen habe ich in der Vergangenheit vielfach dazu gepostet
https://t.co/CZZo6tIUCK
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https://t.co/pjJSmikMer
und viele andere mehr.
Es ist die vornehmste und wichtigste Aufgabe von Eltern, das Leben ihrer Kinder zu beschützen. Im Tierreich ist das ein evolutionär eingebauter Instinkt, die Brut mit allen Mitteln unbeschadet ins Erwachsenenalter zu bringen.
Dazu gehören viele anstrengende Dinge. In Gefahrensituationen wie Schwimmbädern, Spielplätze mit vielen Leuten und Ähnlichem das Kind wirklich keine Sekunde aus den Augen zu lassen. Keine Sekunde. Weil eine Sekunde reicht, dass es plötzlich nicht mehr zu sehen ist. Man kann nicht Vierjährige mal so mit dem großen Bruder ins Spaßbad lassen, weil der schon gucken wird. Eltern zu sein, ist nichts für Weicheier, die Kinder für ein Lifestyle-Gadget halten, das aber bitte nicht auf den Sack gehen soll - Eltern tauschen es als grandiosen Erfolg aus, wenn das Kind in möglichst jüngsten Jahren allein mit seinen Alptraumphasen im eigenen Zimmer schläft und den Schulweg zur Kita über drei Hauptstraßen alleine schafft (siehe einer der Links oben).
Nur so wird er doch selbständig™️.
Es ist IMHO die vornehme Pflicht von Eltern, im Rahmen ihrer Möglichkeiten, den Kindern ein Nullrisikoleben bis zum 18. Geburtstag zu ermöglichen. Dazu gehören kleine Dinge, dass man als Erwachsener auf Gehwegen immer auf der Straßenseite läuft, for the not so unlikely event, dass der Autofahrer kurz aufs Handy gucken musste und der Rückspiegel nicht mehr auf der Straße ist. Wenn sowas passiert, soll es mich erwischen, nicht das Kind. Dafür sind wir da. Stets zu antizipieren, was passieren könnte. Sicherstellen, dass es nicht passiert mit den Möglichkeiten, die wir haben. Es ist noch ein Kind.
Die Schweizer BfU hält hier https://t.co/VocaKHcRUz richtig fest: "10 bis 12 Jahre - ab diesem Alter können Kinder Geschwindigkeiten richtig einschätzen."
Das hindert Schweizer Eltern nicht daran, mit ihren Kindern jeden Tag auf dem Schulweg helvetisches Roulette zu spielen und wenn ich jeden Tag sehe, ich welch haarsträubende Situationen Sechsjährige geraten, ist es ein Gottesbeweis, dass nicht viel mehr Kinder sterben. Aber den Eltern ist halt wichtig, dass deren Tagesablauf nicht durch das kurzgewachsene Pack gestört wird.
Zurück zum Berg. Würde man Kinder im Tal fragen, ob es in Ordnung ist, dass sie in eine Situation gebracht werden, in der sie nach nur einem kleinen Fehler automatisch tot sind, vermute ich, dass die Kinder - wenn sie ohne Druck entscheiden dürften - die risikofreie Option zögen. Kinder sind keine Accessoires für die lustigen Hobbies ihrer Eltern. Wenn Kinder in unmittelbarer Obhut ihrer Eltern sterben, sind die Opfer immer zuerst die Kinder, die kein vollständiges Leben verbringen durften. Dass das manche Menschen hier und alle JournalistInnen ("unter den Augen der Eltern abgestürzt") anders sehen, ist der alltagstauglichen Kinderverachtung geschuldet.
Wenn Kinder erwachsen werden, müssen wir loslassen - ein schwieriger Moment, zu wissen, dass der elterliche Helikopter landen muss. Wenn erwachsenen Kindern etwas passiert, leiden deren Eltern oft lebenslang, weil zum Verlust das Gefühl hinzukommt, dass mans nicht hat verhindern können und ein Leben lang darüber nachdenkt, wie man es doch hätte verhindern können - aber eben, irgendwann müssen wir auch loslassen, sie sind dann erwachsen und wir können nur hoffen und beten.
Davor können wir viel reißen.
Wir können sicherstellen, dass 13jährige nicht von einem Berg runterfallen.