@BachmannRudi Ja. Ich bin weiß Gott kein unpolitischer Mensch, aber content à la „Ich schaue ein Fußballspiel und finde es schön hier“ wird nicht deshalb unangemessen, weil parallel dazu - schlimme! - Dinge passieren.
@MattheusBerg@avocadogucci Die Verletzung (gesetzlicher) Unterhaltspflichten ist bereits strafbar. Wir reden hier (in weiten Teilen) über Milieus, in denen es nichts zu holen gibt weil die Kindesväter von Sozialleistungen leben.
@dietmar_hipp@Nortsyb Auch das ist nicht im *materiellen* Sinne entscheidend. So lange Kunde A die Ware - völlig unabhängig davon, wo er sie sich hineinsteckt - erwerben statt kostenlos mitnehmen möchte, begeht er keinen Diebstahl. Was hier thematisiert wird, sind Fragen prozessualer Wahrheitsfindung.
@FelixHartmann76 Liebe es, wie transparent man dem bei genauerem Hinsehen doch schon etwas in die Jahre gekommenen Mitarbeiter im Nachgang nochmal einen mitgegeben hat
@julius_swgr@FelixHartmann76@RAin_Meusel Eine G‘schichte, für die der liebe Herrgott die Worte „Namens und im ausdrücklichen Auftrag des Mandanten“ erfunden hat
@HasnainKazim Das Phänomen gibt es durchaus. Das hier zu einem Fall davon hochzujazzen, halte ich für verfehlt. Ich hab ebenfalls keine Ahnung, wie der Mann mit Nachnamen heißt, und er hat - das durfte ich gerade feststellen - auch keinen Eintrag in d. Wikipedia, in dem man‘s nachlesen könnte.
@Krumpelpumpel@Yorikke1 Möchte man etwas genauer sein (also jeweils über etwa die obersten 10 % reden), vergleicht man den Single-Haushalt mit 4.650 € übrigens eher mit einer Familie (2 Erw., 2 Kinder) mit ca. 10.500 €/Monat.
100.000 € brutto, Single in Großstadt: ~4.650 € netto.
Miete, Energie, Auto, Versicherung, Vorsorge, Leben…: ~4.000 €
Bleiben ~650 € – für Rücklagen, Urlaub und alles andere.
Das ist kein Reichtum. Das ist die neue Mittelschicht ohne echte Vermögensaufbau-Möglichkeit.
@Krumpelpumpel@Yorikke1 Ich gehe hier von gar nichts aus. Wir reden über ein ganz konkretes Fallbeispiel (≈ 4.500 €/Monat im Single-, ≈ 9.000 €/Monat im Familienhaushalt).
@Krumpelpumpel@Yorikke1 Es geht hier um einen *Single*-Haushalt mit 4.650 €/Monat. Bei der vierköpfigen Familie ≈ 9.000 €/Monat. Ich will niemanden zu nahe treten, aber: Wer von NEUNTAUSEND EURO im Monat die Miete nicht gezahlt bekommt, kann vllt. einfach nicht mit Geld umgehen.
@AlexAmtmann (… und bei einem zehn Tage dauernden Gesetzgebungsverfahren die Frage dennoch nicht entschieden)
Das ist eine (m.E.n. richtigerweise) ziemlich hohe Hürde, sodass von einer *Regelmäßigkeit* eigentlich keine Rede sein kann.
@AlexAmtmann In der Entscheidung zur Änderung d. Parteiengesetzes (2 BvF 2/18) hat das BVerfG eine a) sachgrundlose, b) gänzliche oder substantielle, c) auf das Ziel d. Einschränkung d. Grundsätze d. Teilhabe d. Abgeordneten & d. Öffentlichkeit ausgerichtete Missachtung zum Maßstab genommen.