Starker Text von Alfred Koch (ehemaliger 🇷🇺stelv. Ministerpräsident) über #Russland.
"Ein Jahr und fünfzehn Tage des Krieges sind vergangen. In den letzten vierundzwanzig Stunden ist an der Front nichts Neues passiert. Nichts. Außer, dass die russischen Invasoren in ein fremdes Land gekommen waren und nun sich an etwas klammern, das ihnen nicht gehört. Und sie wollen noch mehr an sich reißen.
Es gibt kein Verbrechen, das sie nicht schon begangen haben. Sie haben viel Geld ausgegeben und Hunderttausende ihrer eigenen Leute und anderer Leute getötet. Sie haben die Zukunft ihres Landes und den Ruf ihres Volkes zerstört. Und was haben sie im Gegenzug erreicht? Nichts. Nichts als den Hass und die Verachtung der Menschheit.
Die lächerlichen territorialen Gewinne, mit denen sie ihre Bürger trösten, können nicht einmal einen klinischen Idioten beeindrucken. Sie sind totale Ruinen, Haufen von kaputtem Kriegsgerät und endlose Minenfelder, deren Räumung nun Jahrzehnte dauern wird.
Aber auch diese Erwerbungen können nicht als Gewinn betrachtet werden. Sie müssen unter großen Verlusten verteidigt werden, denn niemand auf der Welt erkennt ihr Recht auf diese Ländereien an und ihnen wurde klar gesagt, dass der Krieg weitergehen wird, bis sie von dort verschwunden sind.
Es ist nun allen klar, dass sie jahrzehntelange Isolation und Verachtung erleben werden. Das Leben einer ganzen Generation von Russen wurde die Toilette hinuntergespült und wird sich nun in erbärmliches Überleben und ohnmächtigen Neid auf den Rest der Menschheit verwandeln. Dass sie in vollem Umfang für ihre Arroganz und wilde Überheblichkeit bezahlen müssen, mit denen sie sich all die Jahre zuvor köstlich vergnügt haben.
An einen Sieg denken sie nicht mehr. Sie suchen fieberhaft nach Möglichkeiten, den Status quo zu erhalten. Sie müssen sich zumindest mit einem Unentschieden trösten. Ihre Psyche kann eine Niederlage nicht verkraften. Aber sie werden den bitteren Kelch der Niederlage bis zum Ende trinken müssen. Und sie werden Konsequenzen aus dem ziehen müssen, was sie getan haben und wo sie gelandet sind.
Russland, Russland.... Was habt ihr euch angetan ... Mein Gott ... Wie werdet ihr, meine ehemaligen Mitbürger, die Last all eurer Verbrechen tragen, wenn die Tragweite des Bösen, das ihr begangen habt, euch endlich bewusst wird ...
Ihr habt alles verkackt. Euer Leben, das Leben eurer Kinder. Den Respekt des Rests der Welt. Eure Zukunft. All den Reichtum, den Gott euch gegeben hat, habt ihr für Mord und Zerstörung ausgegeben. Und nichts, um euer Leben zu verbessern. Damit es schöner, gehaltvoller, interessanter wird. Nein. Alles war dem Gedanken der Rache und der Expansion gewidmet.
In dem Wunsch, der lästigen Vormundschaft des Westens mit seinen endlosen Forderungen nach Menschenrechten zu entkommen, habt ihr beschlossen, dass freies Segeln möglich ist. Aber die traurige Wahrheit ist, dass ihr euch durch die Abwendung vom Westen in die Fänge von China begeben habt. Und ihr müsst erst noch herausfinden, wie es ist, in den Fängen Chinas gefangen zu sein.
Russland ist zu klein, um eine eigenständige Rolle zu spielen. Es kann kein Machtzentrum sein. Und die Russen müssen diese traurige Entdeckung erst noch machen.
Die fünfundvierzig Jahre, die ich in Russland verbracht habe, haben mich als Person sicherlich in hohem Maße geprägt. In diesen Jahren gab es viele gute Dinge. Wahrscheinlich sogar mehr als schlechte. Und um euch dafür zu danken, möchte ich euch Russen sagen, dass ich euch immer noch liebe. Und ich habe Mitleid mit euch. Und ich bitte euch: Hört auf mich, nicht auf Putin. Um Gottes willen: höret darauf, was ich zu sagen habe.
Russland ist ein kleines, mittelmäßig entwickeltes Land mit schlechter Infrastruktur und einer archaischen Wirtschaft. Die Menschen in Russland sind größtenteils schlecht gebildet und, von wenigen Ausnahmen abgesehen, schlecht qualifiziert. 👇
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